Der Legende zufolge stammte Brigidas Vater aus adligem Geschlecht, während ihre Mutter eine Leibeigene war. Patrick habe sie getauft. Brigida zeichnete sich durch ihre Schönheit aus, weigerte sich aber, zu heiraten. Schließlich gestattete man dem frommen Mädchen im Alter von 14 Jahren, das Elternhaus zu verlassen und Nonne zu werden. Unweit ihres Elternhauses gründete sie eine Zelle unter einer Eiche, bald darauf entstand daraus ein Kloster für Nonnen, dann eines für Mönche. Sie wurde Äbtissin dieses Doppelklosters, das eines der berühmtesten in Irland wurde.
Spätere Legenden berichten davon, dass sie Haustiere geheilt habe, im süddeutschen Raum gilt sie daher als Schutzheilige des Viehs. Als Frau von seltener Entschlusskraft und hoher Begabung gehört sie heute mit Patrick und Kolumban zu den drei irischen Schutzheiligen.
Hl. Severus
* Ravenna, Italien
† 345
Bischof von Ravenna
Auf den ursprünglich als Wollweber in Ravenna tätigen Familienvater ließ sich dreimal eine Taube nieder, als er zur Bischofswahl vorgeschlagen war; so wurde er Nachfolger des Bischofs von Ravenna. Historisch sicher ist seine Teilnahme an der Synode von Sardica 343. Er wurde bei Ravenna beigesetzt.
Ein gallischer Priester Felix brachte seine Gebeine nach Pavia, 836 wurden seine Reliquien nach Mainz gebracht, später nach Erfurt.
Hl. Sigibert III.
* 630
† 1. Februar 656, Frankreich
König von Austrasien
Sigibert wurde auf Betreiben der Großem in seinem Land schon als Kind im Alter von drei Jahren von seinem Vater Dagobert I. auf den Thron eines Unterkönigs in Austrasien erhoben, Regenten waren Herzog Adalgisel und Bischof Kunibert von Köln. Nach dem Tode des Vaters 639 unternahmen die für ihn Regierenden mehrere - fehlgeschlagene - Versuche zur Erringung der Macht im gesamten Frankenreich, nach der formellen Reichteilung von 639 war Sigisbert aber unbestrittener König in ganz Austrasien; politisch bestimmend war neben Bischof Kunibert nun Pippin der Ältere.
Desiderius von Cahors war wesentlich beteiligt, dass Sigibert sich der Kirche gegenüber als wohltätig erwies; sein Eintreten zugunsten von Remaclus führten zur Gründung von Klöstern in den Ardennen, zunächst in Cugnon, dann in Stablo - dem heutigen Stavelot - und Malmedy; weitere Klöster und viele Kirchen und Spitäler gehen auf seine Unterstützung zurück.
Sigiberts Sohn Dagobert II. wurde zunächst sein Nachfolger, konnte sich nach dem Tod des Vaters aber erst 673 durchsetzen.
An Sigisberts Grab in der von ihm gegründeten Kirche St-Martin in Metz entwickelte sich eine Verehrung, die durch die im 11. Jahrhundert verfassten Lebensgeschichten, die ihn als heiligen König und Nationalhelden von Lotharingien Zeichneten, stark gefördert wurde.
Hl. Tryphon
* 232, Samosata
† 251
Märtyrer
Tryphon war der Legende nach einfacher Gänsehirt, aber begabt mit der Gnade, alle Krankheiten zu heilen. Als er 17 Jahre alt war, heilte er auch König Gordians Tochter von einem Dämon: er befahl dem Dämonen, als Hund zu erscheinen und zu zeigen, welche Boshaftigkeiten er den Leuten aufgetragen hatte. Damit wurden viele zum Christentum bekehrt. Bald darauf, in der Regierungszeit von Kaiser Decius, wurde Tryphon beim Präfekten Aquilinus in Nicäa - dem heutigen Íznik als Christ denunziert, schwer gefoltert und enthauptet.
Die Verehrung für Tryphon breitete sich von seiner Heimat über den Ort des Martyriums nach Konstantinopel - das heutige Ístanbul - aus, wo Kaiser Justinian I. ihm eine Kirche errichtete. Über Dalmatien und Sizilien kam der Kult auch nach Rom, wo es bis ins 18. Jahrhundert eine ihm geweihte Kirche gab. In der griechischen Kirche wird seit dem 12. Jahrhundert der Tryphon-Segen gegen böse Geister und Insekten gespendet.
Im Martyrologium Romanum wurden neben Tryphon früher noch Respicius und Nympha genannt, über die aber nichts bekannt sind. In der neuen Ausgabe von 2001/2004 sind die beiden gestrichen worden.
Die Sternsingeraktion wird durchgeführt von der Katholischen Jungschar Österreichs. Auch in St. Leopold gingen wieder vor allem viele Kinder und Jugendliche mit erwachsenen Begleitern von Haus zu Haus und überbrachten singend den weihnachtlichen Segen.
Dafür erhielten die drei Könige in St. Leopold insgesammt 7.000 Euro an Spenden, die vor allem für Straßenkinderbildungsprojekte in Afrika verwendet werden. Ein herzlichen Danke an allen, die sich daran beteiligt haben!
Am Sonntag, 5. Oktober feierte St. Leopold Erntedankgottesdienst, gestaltet vom Kindergarten. Es war die Premiere-Vorstellung auch unseres neuen Kindergartenleiters Wolfgang Schwaiger. Er dankte für die gute Aufnahme im Team und in der Pfarrgemeinde. Die Kinder bereicherten den Gottesdienst mit ihrem Gesang, mit Fürbitten und mit ihren Erntedankleiterwägen. Magda Mayer stand dem Gottesdienst in ganz kindgerechter Weise vor. Hannes und Tobias Nussbaumer unterstützten den Gottesdienst mit selbstkomponierten Gitarren und selbstprogrammierten elektronischen Klängen.
Im Anschluss füllte sich das Pfarrheim, wo der Fachausschuss Familie zu einem Kasperltheater und reichhaltigem Kaffee- und Kuchenbuffet einlud. Ein rundum gelungenes reichhaltiges Erntedankfest.
Auch dieses Jahr gingen in St. Leopold wieder viele Sternsinger vom 3. - 5. Jänner von Haus zu Haus, um den Weihnachtssegen zu verkünden und für die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Österreichs zu sammeln, die damit rund 500 Hilfsprojekte in Not leidenden Ländern unterstützt: z.B. Straßenkinder betreut, Essen für Bauernfamilien sichert, Menschenrechte und Umweltschutz stärkt. www.sternsinger.at
Am 6. Jänner 2025 gestalteten die Sternsinger dann den Gottesdienst in St. Leopold. Der Prediger zitierte dazu Notger Wolf: "Das ist der nie endende Traum von Weihnachten: dass die Mächtigen der Welt ihre Kräfte in den Dienst der Armen und Schwachen stellen." Wir sollten uns aber dabei nicht auf die Mächtigen ausreden, welche wir in einer Demokratie gut überlegt selber wählen sollten, sondern immer bei uns selber anfangen und auch das Gespräch mit Andersdenkenden suchen, um im persönlich wertschätzenden Dialog unsere Bedenken und Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen.
Die Sternsinger jedenfalls ließen sich nicht abhalten, bei jedem Haus zu klingeln, auch dort, wo ihnen nicht so viel Wohlwollen gezeigt wurde. Im Endeffekt haben sie aber wieder ein sensationelles Ergebnis für Notleidende in aller Welt erzielen können. Wir danken allen Sperndern! Vergelts Gott!
Das Fachteam Familien, Kinder und Jugend hat heuer zum zweiten Mal wieder mit großem Erfolg einen Faschingssonntag wie früher auf die Beine gestellt. Die Kirche war voll mit großen und kleinen verkleideten Menschen. Möglich war dies durch die Mitwirkung des Kindergartens der Pfarrgemeinde St. Leopold. Magdalena Mayr leitete den Gottesdienst für alle kurzweilig und familiengerecht.
Anschließend füllten sich alle Räume des Pfarrzentrums: Es gab für jedes Kind mindestens einen Krapfen, Bewirtung für die Eltern und vor allem das spannende Kasperltheater und die Kinderdisco.
Vom 20. bis 26. August 2023 verbrachten 25 Jungschar-Kinder und 16 Begleiter*innen, JS-Leiter*innen und Köchinnen eine lustige, abenteuerliche, spannende Woche in malerischer Landschaft bei Weyer.
Auch nach gut fünf Jahrzehnten, seit es unser Pfarrzentrum gibt, sind unsere Räume noch immer sehr belebt: Club-Keller der Jugend; im ersten Stock: Jungschar, Spielgruppe, Proberäume, ein eigenes Caritas-Stüberl mit gut sortierten Waren-Spenden, die donnerstags zwischen 9 u 10:30 Uhr an Bedürftige vergeben werden.
Im Erdgeschoss gelangt man durch den einladenden Eingang im offenen Atrium geradeaus zum Pfarrbüro; öffnet man hingegen gleich rechts die Glastür ins Pfarrzentrum, gehts geradeaus in das gemütliche Stüberl, links in den kleinen und rechts in den renovierten großen Pfarrsaal mit Bühne. Diese Räume werden von vielen tausend Menschen pro Jahr besucht zu Theater, Konzerten, Kultur- und Bildungsveranstaltungen, Märkten, zum Ball u.v.a. Die Räume werden und können gerne auch gemietet werden.
Geht man vom Atrium-Eingang geradeaus, gelangt man direkt zum Eingang des Pfarrbüros:
Öffnungszeiten: Mo u. Di 9 - 12 Uhr (Frau Faschinger);
Do 16 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr (Seelsorger Ecker, sollte er aus pastoralen Gründen verhindert sein, erreichen Sie Ihn unter 0676/ 8776 5633)
Der kreuzförmige hohe Kirchenraum ist mit einigen hundert Besuchern bei großen Festen annähernd ausgelastet. In der Taufkapelle oder in der Wochentagskapelle feiern neben den regelmäßigen Gottesdiensten Menschen ihre familiären Lebenswenden wie Taufe, Jubiläen oder den Abschied aus der irdischen Welt.
Menschen begegnen Gott überall, aber auch beim Anzünden einer Kerze im Kirchenraum oder in einem Gottesdienst mit ansprechender Musik und Predigt. Gottsuche braucht auch Riten, sozialen Kontakt und den Austausch und manchmal Lebenshilfe. Wir möchten offen für all diese Anliegen sein und laden Sie ein, unsere Angebote wahrzunehmen oder einfach so mit uns ins Gespräch zu kommen!
Ihr Seelsorger vor Ort Ludwig Ecker und das Seelsorgeteam
Vom 26. - 31. Mai. 2026 führt die diesjährige Reise der Pfarrgemeinde St. Magdalena in die italienische Region Marken.
Die Reisebegleitung liegt in den bewährten Händen von Frau Brigitte Gutenbrunner. Zu den Höhepunkten zählen etwa die Frasassi-Grotten, die Weltkulturerbe-Stadt Urbino, Pesaro und Gubbio oder die Furlo-Schlucht.
Am Sonntag, 15.02.2026, feiern wir einen bunten Familiengottesdienst! Kommt gerne verkleidet - egal ob groß oder klein. Ab 10:30 Uhr laden wir zur "Pianobar" im kleinen Saal ein mit Live-Klaviermusik und Sektfrühstück für die Erwachsenen und Krapfen und Saft für unsere kleinen Gäste. Wir freuen uns auf viele bunte Kostüme und gute Laune!
Junge Klänge, gute Stimmung und bekannte Melodien erwarten Sie am Sonntag, 8. Februar:
Das Start-Up-Orchester fortefortissimo des Musikvereins St. Magdalena
sorgt bei dieser Faschingsmatinee für musikalischen Schwung im Pfarrcafé.
Ab 10:00Uhr im Pfarrsaal St. Magdalena.
Kaffee trinken, zuhören, mitwippen – ganz entspannt und offen für alle.
Eintritt frei. Die Einladungfinden Sie hier.
Wir freuen uns am Sonntag, 8.2.2026 um 9:30 Uhr viele Kinder mit ihren Lieblingskuscheltieren in der Wochentagskirche zur gemeinsamen Segnung begrüßen zu dürfen!
Die Diözese Linz trauert gemeinsam mit dem Stift St. Lambrecht um Bischof emeritus Maximilian Aichern OSB, der am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr zu Gott heimgegangen ist.
Von 2. – 5. Jänner waren ca. 65 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unserem Pfarrgebiet unterwegs, haben den Segen für das neue Jahr zu den Menschen nach Hause gebracht und Spenden für Menschen in Not gesammelt.
Die Trauerfeierlichkeiten für Altbischof Maximilian Aichern stehen fest: Das Requiem wird am Samstag, 7. Februar 2026 um 12 Uhr im Mariendom gefeiert. Beigesetzt wird Maximilian Aichern auf eigenen Wunsch am Montag, 9. Februar 2026 in der Äbtegruft des Stiftes St. Lambrecht.
In Trauer, Dankbarkeit und Hoffnung geben Bischof Manfred Scheuer und der Abt von St. Lambrecht Alfred Eichmann OSB bekannt, dass Bischof em. Maximilian Aichern am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben ist.
Die Diözese Linz trauert um Altbischof Maximilian Aichern, der am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr verstorben ist. Persönlichkeiten aus Kirche und Politik würdigen ihn als großen Seelsorger, Mann des Dialogs, Vertreter des sozialen Gewissens und kirchlichen Vorreiter.
Österreichs Bischöfe gedenken Altbischof Maximilian Aichern mit großer Dankbarkeit und tiefem Respekt. Sie würdigen sein unermüdliches Engagement für sozial Benachteiligte und seine bodenständige Spiritualität und betonen seine Menschlichkeit, seine Zugewandtheit und seine geistliche Orientierungskraft. Ihre Gedenkworte zeigen, wie nachhaltig Aicherns Wirken für Kirche und Gesellschaft bis heute nachstrahlt. Der Benediktiner, der fast 24 Jahre lang Oberhirte der Diözese war, ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben.
Die Leitung und die Angehörigen der Katholischen Privat-Universität Linz nehmen Abschied von ihrem ehemaligen Magnus Cancellarius, dem früheren Linzer Diözesan- und Österreichischen Sozialbischof Maximilian Aichern OSB (1932 - 2026).