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Pfarrgemeinde Schneegattern
Kobernaußerwaldstraße 9
5212 Schneegattern
Telefon: 07746/20030
pfarre.schneegattern@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/schneegattern
Sa. 09.5.26
Wenn jemand nicht von oben geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen
Tages­evangelium
Joh 15, 18-21
Sa. 09.05.26
Tages­evangelium

+Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

18 Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.

19 Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

20 Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.

21 Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

Joh 15, 18-21
2. Lesung
Apg 4, 23–31

 

 

Lesung aus der Apostelgeschichte.

In jenen Tagen,

23 als Petrus und Johannes freigelassen worden waren, gingen sie zu den Ihren und berichteten alles, was die Hohepriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten.
24 Als sie das hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du hast den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was sie erfüllt;
25 du hast durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, durch den Heiligen Geist gesagt: Warum tobten die Völker, warum machten die Nationen nichtige Pläne?
26 Die Könige der Erde standen auf und die Herrscher haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Christus.
27 Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, 28 um alles auszuführen, was deine Hand und dein Wille im Voraus bestimmt haben, dass es geschehe.
29 Doch jetzt, Herr, sieh auf ihre Drohungen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut dein Wort zu verkünden!

30 Streck deine Hand aus, damit Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus!
31 Als sie gebetet hatten, bebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und sie verkündeten freimütig das Wort Gottes.



Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Adalgar
  • Hl. Beatus
  • Prophet Jesaja
  • Sel. Maria Theresia von Jesus Gerhardinger
  • Hl. Pachomius der Ältere
Sa. 09.05.26
Namenstage
Hl. Adalgar
† 9. Mai 909
Mönch, Erzbischof von Bremen-Hamburg
Adalgar enstammte wohl einem sächsischen Adelsgeschlecht. Er wurde kurz vor 856 Mönch im Benediktinerkloster Corvey und war ab 865 Koadjutor von Rimbert, dem Erzbischof von Bremen-Hamburg, ab 888 dessen Nachfolger. Der Normanneneinfall des Jahres 880 machten eine Missionsarbeit im Norden unmöglich. In langwierigen Konflikten mit Erzbischof Hermann von Köln um die Rückkehr seines Bistums in den Kölner Verband konnte Adalgar schlussendlich die Unabhängigkeit seiner Kirchenprovinz sichern.

Hl. Beatus
* England
† 112, Schweiz
Einsiedler, Glaubensbote in der Schweiz
Beatus, der als Einsiedler am Thunersee lebte, wurde angeblich von Petrus zum Priester geweiht und beauftragt, die Schweiz zu bekehren. Die Legende läßt ihn dann in einer Höhle bei Beatenberg am Thuner See als Einsiedler leben, wo er einen furchtbaren, die Gegend verwüstenden Drachen bekämpft habe und als Wohltäter des Landes gestorben sei.
Den historischen Hintergrund der Legende bildet wohl der iroschottische Abt Beatus von Honau im Elsass, dessen Mönche im 6./7. Jahrhundert die Innerschweiz missioniert haben sollen. Beatus gilt als der Apostel der Schweiz.

Prophet Jesaja
† 687, Israel
Prophet, Märtyrer
Jesaja stammte aus einer vornehmen Familie in Juda und genoss eine gute Ausbildung. Er war verheiratet und hatte mindestens zwei Söhne (Jesaja 7, 3 und 8, 3). Im Todesjahr von König Usia 740/739 v. Chr. wurde er zum Propheten berufen (Jesaja 6, 1), er wirkte bis zum Einfall der Assyrer unter Sanherib 701 v. Chr. zur Zeit des jüdischen Königs Hiskia (Jesaja 36 - 39). In dieser Zeit verbündeten sich Syrien und das Nordreich Israel gegen Juda; Jesaja prophezeite die Niederlage dieser Gegner, aber auch das schnelle Vordringen der Großmacht Assyrien (Jesaja 7 - 8); tatsächlich drangen die Assyrer 732 nach Syrien und Israel vor, 722 wurde das Nordreich vernichtet. Der Assyrer Sanherib belagerte 701 auch Jerusalem, musste aber aufgrund des Eingreifens Gottes wieder abziehen (Jesaja 37, 36 - 37).
Jesaja erhielt bei seiner Berufung zum Propheten (Jesaja 6, 9 - 13) einen doppelten Auftrag: er sollte die Verstockung des Volkes aufzeigen, ja herbeiführen. Darauf werde das Gericht folgen, bei dem nur ein kleiner Rest des Volkes übrig bleibe, mit dem Gott dann seine Heilsgeschichte zum Ziel führen kann (Jesaja 6, 13). Jesaja wird so auch zum Propheten des erwarteten großen Heils: Dies wird besonders deutlich in den Büchern, die nicht mehr von Jesaja selbst, sondern von seinen Schülern stammen (Jesaja 40 - 55, entstanden in der Exilszeit; Jesaja 56 - 66, aus der Zeit nach dem babylonischen Exil). Christen erkennen in den Ankündigungen des kommenden Heils (Jesaja 40, 3 - 5) und in den Liedern vom leidenden Gottesknecht (z. B. Jesaja 52, 13 - 53, 12) Hinweise auf Jesus Christus; Jesaja wird deshalb auch "der Evangelist des Alten Bundes" genannt. Die Überlieferung berichtet von Jesajas Märtyrertod unter König Manasse (vgl. 2. Könige 21, 16), weil er es gewagt hatte,  Jerusalem mit Sodom und Gomorra zu vergleichen (Jesaja 1, 10): Jesaja sei in einen hohlen Baum geflohen, den der König mit ihm habe durchsägen lassen (vgl. Hebräerbrief 11, 37).

Sel. Maria Theresia von Jesus Gerhardinger
* 20. Juni 1797, Stadtamhof, heute Stadtteil von Regensburg in Bayern
† 9. Mai 1879
Ordensgründerin
Karolina Gerhardinger war das einzige Kind des Schiffsmeisters Willibald Gerhardinger und seiner Frau Franziska. Schon im Alter von zwölf Jahren wurde sie Hilfslehrerin und mit 15 Jahren königliche Lehrerin an der Mädchenschule  in Stadtamhof - dem heutigen Stadtteil von Regensburg. 1815 bat sie den Regensburger Dompfarrer, den späteren Bischof Georg Michael Wittmann um Anleitung zu einem klösterlichen Leben. Nach Wittmanns Plan sollte sie in keinen bisherigen Orden eintreten, sondern ein Kloster in zeitgemäßer Form für die Erziehung und den Unterricht der weiblichen Jugend gründen. Der Magistrat von Stadtamhof war aus finanziellen Gründen gegen eine Klostergründung, Karolina Gerhardinger ging mit zwei Gefährtinnen nach Neunburg vorm Wald, um dort ein gemeinsames klösterliches Leben zu führen. König Ludwig I. von Bayern erteilte 1834 die landesherrliche Genehmigung des klösterlichen Instituts.
Bis 1833 blieb Karolina Gerhardinger Lehrerin an ihrem Heimatort. 1835 legte sie in Regensburg ihre Ordensgelübde ab, nahm den Namen Maria Theresia von Jesus an und wurde Oberin des neuen Instituts. Die in Neunburg von ihr geführte Schule wurde bald zu einer Musterschule, Maria Theresia wirkte bahnbrechend durch ihren ganzheitlichen Ansatz mit modernem Anschauungsunterricht, hauswirtschaftlichen und kaufmännischen Fächern, Fremdsprachen, musischer Bildung und Turnen.
1843 überließ König Ludwig I. dem Institut das frühere Klarissenkloster am Anger in München als neue Zentrale. Die Kongregation konnte sich rasch in vielen Ländern ausbreiten. 1847 ging Maria Theresia nach Nordamerika, legte dort - teilweise im Ochsenkarren - über 4000 Kilometer zurück und bereitete sieben Schulgründungen vor. Papst Pius IX. bestätigte 1865 die Satzung der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, in der Mutter Theresia die zentrale Leitung ihrer Gemeinschaft als Generaloberin zuerkannt wurde, was bis dahin männlichen Orden vorbehalten war.
Maria Theresia starb im Mutterhaus in München und wurde in der Klostergruft bestattet. Damals gab es schon 166 Niederlassungen des Ordens in Europa und 125 in Nordamerika, insgesamt gehörten ihm 3000 Schulschwestern an.
Während des Dritten Reiches wurden in Deutschland fast alle Schulen des Ordens geschlossen, viele Ordensschwestern wanderten in andere europäische Länder oder nach Nord- und Südamerika aus. Die Gebeine der Gründerin wurden 1985 in die Grabkapelle der Institutskirche St. Jakob in München übertragen; auf der Grabplatte findet sich ihr Leitwort: Alle Werke Gottes gehen leidvoll. 1998 wurde auf Beschluss der Bayerischen Staatsregierung Maria Theresias Büste in der Walhalla bei Regensburg,  der Ruhmeshalle für herausragende Persönlichkeiten, aufgestellt, um ihr  bahnbrechendes Wirken im Erziehungs- und Bildungswesen zu würdigen.
1997 arbeiteten weltweit in mehr als 30 Ländern der Erde etwa 5000 Schulschwestern in Kindergärten, Kinder- und Jugendheimen, an allgemein- und berufsbildenden Schulen.

Hl. Pachomius der Ältere
* 287, Oberägypten
† 14. Mai 346, Ägypten
Abt in Tabennisi
Pachomius, Sohn eines heidnischen Vaters, musste 314 gegen seinen Willen Soldat werden, wurde aber bald wieder entlassen und ließ sich taufen. In Tabennisi beim heutigen Dandara am rechten Nilufer gründete er 320 ein Kloster und wurde dessen erster Abt. Die Legende berichtet, ein Engel habe ihm beim Holzsammeln befohlen, an dieser Stelle das Kloster zu gründen. Der Ruf der Mönchsgemeinschaft verbreitete sich rasch, das Kloster wuchs. Das strenge Klosterleben in dem ummauerten Areal mit der gemeinschaftlichen Nutzung aller Dinge war neu, bislang lebten Mönche in Einsiedeleien. Auch die Ordensregeln seien Pachomius von einem Engel überbracht worden.
Bei seinem Tod hinterließ Pachomius neun Männerklöster mit 9000 Mönchen, dazu zwei Frauenklöster, die alle wirtschaftlich selbständig waren und sich selbst versorgten.




Weiterführende Links:
  • Heiligenlexikon
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Gottesdienste demnächst
So.
10.05.
09:45 Uhr | Pfarrkirche Schneegattern, Schneegattern
6. Sonntag der Osterzeit
Inhalt:
Termine

 

Gottesdienstübersicht

Gottesdienstordnung 10. bis 16. Mai 2026

Die Pfarrkanzlei ist im Monat Mai geschlossen.

Pfr. Marek ist am Dienstag nachmittag für sie da.

Veranstaltungen

Einladung

KBW Mattigtal

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Aktuelles

Karwoche und Osterfest

Schneegattern

17.03.

Gründonnerstag

Gründonnerstag

 

 

Warum ist dieser Abend anders als alle anderen Abende?

Weil an diesem Abend für die ganze Christenheit das Osterfest beginnt, und weil wir daran denken, dass Christus an diesem Abend mit seinen Jüngern Mahl hielt.

Wir hören die älteste Überlieferung der eucharistischen Einsetzungsworte Jesu. Sie findet sich im ersten Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth.

Paulus selbst hat diese Worte überliefert bekommen - und gibt diese kostbare Tradition weiter. Der Text erläutert, warum Brot und Wein für uns Christen die Zeichen der Nähe Gottes in unserem Leben sind. Paulus ermahnt die junge Gemeinde in Korinth, das Gedächtnis des Herrn in der Gestalt der Eucharistie als Anlass zu einer echten Wandlung im Kleinen wie im Großen zu begreifen.

 

Wir feiern dankbar das Zeichen seiner Liebe, das er uns hinterlassen hat.

Wir kommen in die Kirche, um das Gedächtnis an das letzte Mahl Jesu und seiner Jünger am Abend vor seinem Tod zu feiern.

Die Freunde Jesu wussten damals noch nicht, dass ihr Herr am nächsten Tag am Kreuz sterben wird und dass es das letzte gemeinsame Mahl mit ihm ist.

Jesus will den Jüngern zeigen, worauf es ankommt: Nämlich anderen in Liebe zu dienen, sogar - wenn man sich dafür klein machen muss. Nicht viel später macht er sich am Kreuz klein für die Fehler der Menschen.

Erst von der Erfahrung des Karfreitags her konnten die Jünger das begreifen. Sichtbares Zeichen für diese Hingabe Jesu am Kreuz wurden Brot und Wein.

In der Lesung hören wir – und tun wir das heute auch wirklich ganz bewusst - die Einsetzungsworte: "Das ist mein Leib" und "Das ist mein Blut".

Wir sind auch um diesen Tisch versammelt, um zu spüren, was uns die Heilige Schrift am heutigen Abend sagen will.

Am Gründonnerstag lädt uns Jesus liebevoll an seinen Tisch und reicht uns das Brot als seinen Leib, und den Wein als sein Blut, damit auch wir Anteil haben an seiner Liebe und ih­rer Vollendung im Tod am Kreuz.

Wenn wir ihn bei der Hl. Kommunion in den Gestalten von Brot empfangen, muss auch unser Reden und Handeln vom Geist Jesu, vom Geist des Dienens und der Liebe, erfüllt sein.

Und am Ende des Gottesdienstes begleiten wir Jesus in Gedanken auf den Ölberg ...

 

Zu Beginn des Gloria Liedes werden Glocken einige Male feierlich geläutet.

Als Zeichen der Trauer und des Leidens, der Kreuzigung und des Sterbens Jesu schweigen nach dem heutigen Gloria Lied die Glocken bis zum Gloria der Osternachtfeier.

Da werden sie dann wieder zur Freude unserer Feier beitragen.

 

 

Nach der Messe:

Jesus geht nach dem Abendmahl hinaus in den Garten Getsemani auf den Weg des Leidens. Deshalb finden an diesem Tag die Hostienschalen mit dem Leib des Herrn ihren Platz außerhalb des Tabernakels:

Christus hat keine menschliche Bleibe mehr.

Das Vermächtnis seiner Liebe lautet:

mein Leib - hingegeben für euch,

und mein Blut - vergossen für euch und für viele, vollzieht sich am Kreuz.

22.03.
Foto: Peter Weidemann, Pfarrbriefservice.de - Bamberger Dom, Westchor, Figur der Kreuzigungsgruppe

Karfreitag

Liturgie des Leidens Christi

Karfreitag


Am Gründonnerstag gedenken wir das Letzte Abendmahl Jesu im Kreis seiner Jünger.

Am Karfreitag - denken wir an das Leiden und Sterben Jesu Christi, und wir hören die Leidensgeschichte.

Wir erkennen uns wohl selbst als eine der Personen des Kreuzweges und folgen Jesus nach Golgotha.

Dazwischen hören und beten wir Texte aus der Hl. Schrift, die das Geschehen deuten. Gott ist in Jesus eins mit allen leidenden Menschen.
Der Höhepunkt der Feier ist die Kreuzverehrung.

Heute fehlt die Messe!

Wir vermissen sie schmerzlich - und wir spüren eine gewisse Leere - und dadurch auch die Lücke, die durch den Tod Jesu Christi aufgerissen wird.
Wir erleben in dem anschließenden stillen Gebet vor dem Kreuz die Sehnsucht nach Auferstehung und Wiederkunft.

Die liturgische Feier des Karfreitags beginnt mit dem stillen Einzug des Priesters und der Ministranten.  
 

 

Guter Gott. Wir verstummen im Angesicht des Leidens und des Todes.

Wir empfinden das Kreuz als unerträglichen Skandal.

Lehre uns, das Kreuz auszuhalten und unter dem Kreuz deine Liebe zu ermessen.

Führe uns dem Ostermorgen entgegen, an dem sich das Leben stärker erweist als der Tod.

 

Jesus, sie haben dich ans Kreuz geschlagen.

Leblos wollten sie dich sehen, öffentlich aufgehängt als einen,

der gescheitert ist, weil er Ketten sprengen wollte.

Du konntest als Jesus von Nazareth nichts mehr ausrichten,

dein irdisches Argumentieren und Heilen, dein Helfen und deine Liebe

haben noch nicht ausgereicht, um die Barrieren zu zerreißen,

die zwischen Gott und Welt errichtet waren.

Erst deine Ohnmacht brachte die große Veränderung.

Erst dein bitteres Ende brachte die Menschen in Bewegung.

Erst die große Verlassenheit führte dich zum Ziel.

Erst der absolute Tiefpunkt brachte die Wende

zu Neuem und noch Größerem, zu deiner Auferstehung.

Hilf uns, dass wir besonders dann, wenn wir uns gefesselt und angekettet fühlen,

die Sehnsucht nach Leben nicht verlieren und lehre uns Geduld und Hoffnung.  

 

Guter Gott, am Todestag deines Sohnes, könnten wir fast an dir und deiner Zusage zweifeln. Wir sind vielleicht mutlos und schwach, wenn wir das Kreuz, an dem Jesus hängt, betrachten.

Trage uns über unsere Ängste und Zweifel, über unsere Fragen und Mutlosigkeit hinweg und hilf uns zu glauben, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern dass uns das ewige Leben durch die Auferstehung deines Sohnes zu Ostern bei dir erwartet.

 

HINFÜHRUNG ZUR LEIDENSGESCHICHTE

Die Leidensgeschichte, die wir am Karfreitag hören, ist viel mehr als ein bloßer Bericht. Die biblische Darstellung der letzten Stunden Jesu wirft ein Licht auf sein ganzes Leben.

Die biblische Leidensgeschichte Jesu sagt uns nicht nur, was geschah, sondern auch, warum und wozu es geschah. Das Johannesevangelium, dessen Text wir nun hören, zeigt uns, dass Jesus ganz bewusst seinen Weg geht und seinen Überzeugungen treu bleibt.

Im Johannes-Evangelium stirbt Jesus zu der Stunde, als im Tempel die Lämmer für das Paschamahl geschlachtet werden.

Von daher kommt die Rede von Jesus als Lamm Gottes, als das wahre Osterlamm.

 

ZUR KREUZVEREHRUNG

Vor über 2.000 Jahren schleppte sich ein Mensch mit einem Kreuz durch die Straßen einer Stadt, zum Tod verurteilt, verhöhnt und geschlagen.

 

Wir haben das Kreuz in unsere Mitte. Noch ist es verhüllt.

Heute sind wir aufgerufen, es anzuschauen und zu verbinden mit dem Kreuz Jesu Christi. Vor ihm neigen wir die Knie in Ehrfurcht und Dankbarkeit, weil er den Tod auf sich genommen hat.


Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen!

Kommt, lasst uns Ihn anbeten!

 

Josef aus Arimatäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur heimlich. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab.
Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte.

Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist.

An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei.

22.03.

Ostrenacht

Liturgie der Auferstehung

Osternacht

Wir versammeln uns, um das wichtigste Fest unseres Glaubens zu feiern.

Die anbrechende Nacht ist ein Zeichen für die vielen Nächte und Dunkelheiten, die wir aus eigener Erfahrung kennen: Die Nacht der Verlassenheit, der Trübsal, der Trostlosigkeit und des Zweifels, die Nacht der Angst und des Erlebens der Gottferne, die Nacht der Einsamkeit und der Lieblosigkeit, und die Nacht des bitteren Todes.

Es wird dunkel - ein Zeichen für den Tod Jesu, an den wir uns erinnert haben, aber auch ein Zeichen für die Ängste und Nöte in unserem eigenen Leben.

In dieses Dunkel hinein leuchtet aber ein kleines Osterfeuer. An diesem Feuer wird dann die Osterkerze entzündet und in die dunkle Kirche getragen. Das bedeutet: Der auferstandene Jesus, das Licht der Welt, leuchtet auch in unser Dunkel!

Das Licht, Wasser, Leben und gebrochenes Brot sind heute die vier großen Themen.

Wenn wir hier das Feuer sehen, fällt uns vieles ein. Feuer schenkt den Menschen Wärme und Geborgenheit.

Es kann auch im übertragenen Sinn Geborgenheit schenken, da es auch Menschen gibt, die in der Kälte der Lieblosigkeit leben.

Feuer schenkt den Menschen auch Licht, das leuchtet, wenn wir im Dunkeln unterwegs sind. Es leuchtet aber auch den Menschen, die Kummer haben oder in einem Krisengebiet leben, wenn sie Mitmenschen erleben, die ihnen helfen.

Wir haben deshalb ein Feuer entzündet, weil wir allen Menschen Licht, Hoffnung, Freude und ein Zusammenleben in Frieden, Liebe und Freundschaft wünschen;

Wir nennen Jesus das "Licht der Welt", weil er den kranken und ausgestoßenen Menschen - und auch den Sündern und Aussätzigen - Hoffnung und Licht geschenkt hat.

Jesus hat sie mit neuer Hoffnung erfüllt, so dass sie aufatmen und weiterleben konnten. Er war für diese Menschen ein „Lichtblick“.

Unsere Osterkerze ist ein Zeichen für Christus. Wir sehen auf ihr die Anfangs- und Endbuchstaben des griechischen Alphabets, Alpha und Omega.

Sie bedeuten: Christus ist der Anfang und das Ende.

ER ist allezeit für uns und alle Menschen da.

Diese Nacht ist so dunkel, weil in ihr alle Hoffnung auf ein Licht gestorben ist und die Welt schweigt und die Hoffnung gering geworden ist. Diese Nacht ist so dunkel, weil die Menschen vergessen haben, was diese Welt hell macht.

Diese Nacht ist so anders, weil Gott in dieser Nacht aller Nächte ein Licht hat erstrahlen lassen. Durch das leere Grab schenkt er uns neue Hoffnung. Jesus, unser Bruder, hat uns in dieser Nacht auch die Angst vor dem Sterben genommen.

 

MEDITATION

Ich habe einen Freund hier auf Erden
und einen Freund im Himmel.

Mein Freund und ich, haben zwei Engel im Himmel,
welche die Familie meines Freundes und somit von mir ist.

Mein Freund und ich, wir haben einen Fürsprecher
im Himmel; meinem Freund und mir hat er

die Hände zum Segen aufgelegt

und uns ein „Ich bin bereit“ entlockt!

Mein Freund und ich, sind hier auf Erden,
weil Gott uns in seiner Liebe das Leben geschenkt hat.

Mein Freund und ich, wir beide haben einen Bruder!
Einen Bruder, der immer für uns da ist
und der für uns auferstanden ist!

Mein Freund und ich, haben die Liebe des Vaters,

das Vertrauen und die Treue des Sohnes

und die Kraft des Hl. Geistes!

Mein Freund und ich, wir tragen das Licht der Osternacht
- welches unsere Herzen erleuchtet -
hinaus in die dunkle Nacht; hinaus in die weite Welt;
hinaus in die Herzen unserer Mitmenschen!

Das Licht der Osternacht möge in uns leuchten,

damit wir immer mehr wahre Jünger Jesu werden
und einmal - mit all unseren Verstorbenen -
die Herrlichkeit Gottes schauen werden!

Jesus ist auferstanden!  A L L E L U J A!

22.03.
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PGR Leitung
Michalowski Marek
Pfarradministrator
T.: +4367687765085
E.: marek.michalowski@dioezese-linz.at

Zugleich Pfarrer in Friedburg und Administrator Lengau

Johanna Stockinger
Pfarrsekretärin
T.: 0774620030
E.: pfarre.schneegattern@dioezese-linz.at

Pfarrsekretärin

Thomas Renner

PGR Obmann

Christine Schießl

PGR Obfrau - Stellvertreterin

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