Firmung kommt vom lateinischen Wort „firmare“ und bedeutet bestärken. Wie alle anderen Sakramente auch, ist es Ausdruck der liebevollen Zuwendung Gottes zu uns Menschen.
Wenn ein*e Jugendliche*r Sie als Pat*in ausgewählt hat, bringt das Fragen mit sich. Jugendliche sehen in Ihnen etwas Besonderes. Irgendetwas begeistert den oder die Jugendliche an Ihnen, dass er Sie ausgewählt hat. Das Patenamt bedeutet Begleiter*in, Vorbild und Unterstützung im (Glaubens)leben zu sein. Dies setzt eine gute zwischenmenschliche Beziehung zwischen Pat*in und dem oder der Jugendlichen voraus.
Sakramente sind Geschenke Gottes: Sie machen sichtbar, dass Gott den Menschen nahe ist und mitten in der Welt wirkt. In der Firmung sagen Jugendliche bewusst Ja zu ihrem Glauben – und zugleich Ja zu ihrem eigenen Weg ins Erwachsenwerden. Eigenständig zu werden ist ein zentrales Thema dieser Lebensphase.
Die Firmung ist deshalb nicht nur ein kirchliches Ereignis, sondern auch ein persönliches Fest. Für viele Familien stellt sich die Frage: Wie kann dieser Tag gut gestaltet werden – für unser Kind und für uns als Familie?