Das Dekanat Altheim-Aspach umfasst 13 Pfarrgemeinden. Gemeinsam mit den vier Filialkirchen (Marktkirche Altheim, Wildenau, Arnberg und St. Veit) gibt es 17 Kirchen im Dekanat. Hervorzuheben ist die Wallfahrtskirche Maria Schmolln: Viele Menschen pilgern ganzjährig zu diesem Marienheiligtum. Geprägt sind die Pfarrgemeinden durch die Landwirtschaft, wie überhaupt die Innviertler Gemeinden stark ländlich bzw. bäuerlich geprägt sind. Zum Dekanat gehören die 13 Pfarren Altheim, Aspach, Höhnhart, Kirchheim im Innkreis, Maria Schmolln, Mettmach, Moosbach, Mühlheim am Inn, Polling im Innkreis, Roßbach, St. Johann am Walde, Treubach und Weng im Innkreis.
Das Dekanat Altheim-Aspach startete am 24. Oktober 2025 im Pfarrheim Altheim in den Umstellungsprozess. Um den Pfarrwerdungsprozess kümmert sich ein Kernteam, das von Johannes Mairinger und Heinrich Brandstetter begleitet wird. Inhaltliche Beauftragte ist Elisabeth Kronreif. Zum Kernteam, das den Prozess leitet, gehören Dechant Christoph Mielnik, Dekanatsassistent Diakon Johann Traunwieser, Pfarrer Franz Strasser (Pfarrer in Altheim und Pfarrprovisor in Mühlheim am Inn), Francis Abanobi (Pfarradministrator in Aspach und Pfarrmoderator in Höhnhart), Diakon Anton Baumkirchner (Pfarrassistent in St. Johann am Walde), Andrea Rohringer und Petra Berghammer (Dekanatssekretärinnen).
Etwa 70 Vertreter:innen aus den 13 Pfarren und pastoralen Orten des Dekanates Altheim-Aspach waren ins Pfarrheim Altheim gekommen, um sich über den Prozess der Pfarrwerdung zu informieren und erste Schritte zum neuen Miteinander zu setzen. Auch Bürgermeister nahmen an der Veranstaltung teil.
Dechant Christoph Mielnik hieß alle Teilnehmer:innen herzlich willkommen und dankte vor allem den zahlreich erschienenen Ehrenamtlichen für ihr Kommen und ihre Zeit. Der Dechant ersuchte alle Anwesenden um ihr Mitgehen und ihre Unterstützung auf dem Weg vom Dekanat zur Pfarre.
Die gemeinsam gesungenen Lieder und der spirituelle Impuls am Beginn, den Dekanatsassistent Johann Traunwieser gestaltete, brachten das Vertrauen zum Ausdruck, dass der Weg vom Dekanat zur Pfarre vom Segen Gottes begleitet ist.
„Auch in Zukunft flächendeckendes Netz von Pfarren in Oberösterreich“
Christoph Lauermann ist Ordinariatskanzler der Diözese Linz und Leiter der Stabsstelle Pfarrstruktur. Bei der Startveranstaltung des Dekanats Altheim-Aspach gab er grundlegende Informationen zur Struktur der zukünftigen Pfarre. Lauermann betonte, zur Organisation kirchlicher Gemeinschaften brauche es seit jeher Strukturen. Diese seien im Lauf der Geschichte stets an die Situation der jeweiligen Zeit angepasst worden. Die Kernfrage sei aber vielmehr: Wozu ist Kirche da? Darauf gab Lauermann eine mögliche Antwort: „Damit mehr Glaube, Hoffnung und Liebe in die Welt kommen – und damit möglichst viele Menschen erfahren, wie gut es Gott mit uns meint.“ Ein wesentlicher Aspekt der Pfarrstrukturreform sei, so Lauermann, dass es auch in Zukunft in Oberösterreich ein flächendeckendes Netz von Pfarren als kirchliche Gemeinschaften geben werde. Dieses Netz werde von Priestern, Diakonen, Seelsorgerinnen und Seelsorgern, hauptamtlich und ehrenamtlich engagierten Gläubigen gemäß ihren Berufungen, Beauftragungen und Charismen getragen.