VISIONSKLAUSUR am 17. Jänner 2026
Am Samstag, den 17.01.2026 trafen sich in der Mehrzweckhalle Maria Schmolln rund 70 interessierte Personen aus den 13 Pfarrgemeinden des Dekanates Altheim-Aspach, um weiter gemeinsam den Zukunftsweg zu gehen. Die erste Etappe - das gegenseitige Kennenlernen, Wahrnehmen und Erfassen der Ist-Situation - ist geschafft. Im neuen Jahr geht es in die 2. Etappe "Ein Bild der gemeinsamen Zukunft entwickeln".
Am Vormittag wurden Informationen rund um das Dekanat und den Zukunftsweg geteilt, wie etwa ein Einblick in die Matriken. Ebenso wurde über die Pastoralen Leitlinien (Solidarität, Spiritualität, Qualität) gesprochen.
Anschließend wurden die Leute eingeladen sich kreativ zu betätigen.
Folgende Fragen wurden mitgegeben, während sie in kreativer Art und Weise die Zukunftsbilder für die neue Pfarre gestalten.
- Wie wollen wir in unserer Pfarre in Zukunft lebendige Kirche sein angesichts der Situation die wir wahrnehmen?
- Es geht um einen Traum für die zukünftige Pfarre im Dekanat Altheim-Aspach, ganz konkret.
- Zukunftsbild Pfarre - Vor dem Hintergrund der anstehenden Veränderungen
Es wurde in 6 Gruppen ein Bild bzw. ein Konzept zeichnerisch oder in Bauform mit Legosteinen erstellt, aus diesen Anschauungen und Ideen wird dann eine Pastoralvision entwickelt.
Bei den Gesprächen mit den Anwesenden waren einige Wünsche wahrnehmbar:
- Vernetzung der einzelnen Pfarren
- Unterstützung für die kirchlichen Dienste
- Koordination der Gottesdienste – gerechte Teilung der Personalressourcen
- Besserer Informationsfluss
Damit die Pfarrbevölkerung mehr Information und Einsehen in die zukünftige Pfarre bekommt, wird ein Newsletter erstellt, der in allen Kirchen unserer Pfarrgemeinden aufgelegt und auch auf die Homepages gestellt werden kann. Das Ziel wäre, den Informationsfluss zu steigern und das Interesse der Pfarrbevölkerung zu wecken.
Geäußerte Ängste bzw. Befürchtungen der Anwesenden:
- Weniger Geld für die kleinen Pfarrgemeinden
- Eingeschränkte finanzielle Selbständigkeit
- Reduzierung der Gottesdienste
- Verlust der Traditionen
Ein Wunsch vieler ehrenamtlicher Helfer wäre: eine Entlastung von bestimmten Aufgaben, da die engagierten Personen meist auch noch andere Ämter ausüben. Ein großer Vorteil wäre, jüngere Generationen mit ins Boot zu nehmen, das allerdings nicht als sehr einfach erscheint.
Ein wichtiger Faktor ist die Solidarität unter den Pfarrgemeinden.
Die Seelsorgeteamfindung wurde in jeder Pfarrgemeinde bereits mit der jeweiligen Begleitperson gestartet.
D A N K E
Im Namen aller Anwesenden ein herzliches Dankeschön dem Pfarrgemeinderat Maria Schmolln für die offenen Türen und Johann Traunwieser für die Organisation der köstlichen Verpflegung zu Mittag.