Beim Gottesdienst am 10. November hat sich der Pfarrvorstand der neuen Pfarre Perg in Mauthausen vorgestellt.
Der bisherige Dechant Konrad Hörmanseder wird ab 1.1. 2025 das Amt als Pfarrer von insgesamt 14 Pfarrteilgemeinden antreten. Damit wird er auch der neue Pfarrer von Mauthausen.
Ihm zur Seite stehen Josef Froschauer als Pastoralvorstand zuständig für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger (bisher Pastoralassistenten) und auch für die ehrenamtlich in den 14 Pfarrgemeinden Tätigen und Karl Kriechbaumer als Verwaltungsvorstand zuständig für alle Verwaltungs- und Geldangelegenheiten. Wir wünschen dem designierten Pfarrvorstand viel Kraft und Gottes Geist für ihre Tätigkeit.
Vor 140 Jahren, am 27. September 1884, wurde die Volksbücherei Mauthausen gegründet.
Bei sonnigem Herbstwetter feierten wir bei freiem Eintritt am Samstag, 19. Oktober 2024 in und um das Pfarrzentrum mit vielfältigem Programm. Zum Festauftakt mit großer Torte kamen die lokale Politprominenz sowie Vertreter*innen der Pfarre und der Büchereifachstelle der Diözese Linz. Bibliotheksleiter Johann Aichinger ließ die Geschichte und Entwicklung der Bibliothek Revue passieren und die Festredner*innen hoben die Bedeutung der Bibliothek hervor und würdigten das Engagement von Hans und seinem Team.
Am 27.September 2024 um 19:00 Uhr fand Sa Majesté Häuptling Christophe Djingou sich im Pfarrsaal Mauthausen ein, wo er vor ca. 20 Besucher*innen seinen Vortrag über ein Brunnenprojekt in Kamerun hielt.
Mit September hat der designierte Pfarrvorstand seine Arbeit als Leitungsteam auf dem Weg vom Dekanat zur Pfarre Perg aufgenommen. Gemeinsam haben sie die neuen Büros im Perger Pfarrhof, Hauptplatz 20, bezogen. Als designiertes Vorstandsteam laden Pfarrer Konrad Hörmanseder, Verwaltungsvorstand Karl Kriechbaumer und Pastoralvorstand Josef Froschauer die Pfarrbevölkerung sehr herzlich am Fr. 4. Oktober zwischen 16 und 20 Uhr zum Pfarrbüro Opening ein!
„Märchen“ – dieses Thema begleitete heuer durch das diesjährige Jungscharlager in Großloiben. Am 18. August startete die Reise, die mit vielen Erlebnissen, Erinnerungen und Programm am 23. August endete.
Im Wald ein Mooshaus bauen und dabei eine märchenhafte Geschichte erfinden; die fünf Sinne am Wegesrand schärfen; verschiedene Dinge durch fühlen, schmecken und hören erraten waren nur ein paar der vielen tollen Elemente dieser „märchenhaften“ Woche.
Am letzten Juliwochenende machten sich zehn Ministrantinnen und Ministranten unserer Pfarrgemeinde mit vier Begleiterinnen und Begleitern auf den Weg nach Rom zur internationalen Ministranten-Wallfahrt.
Gemeinsam mit fünf weiteren Pfarren des Dekanates Perg fuhren wir fast 14 Stunden in die italienische Hauptstadt. Nach dieser langen, anstrengenden aber äußerst lustigen Busfahrt bezogen wir unsere Zimmer und starteten das „Romabenteuer“ mit dem Besteigen der Kuppel des Petersdoms. Von dort konnten wir uns einen guten Überblick über die Stadt verschaffen und planten die Ausflüge für die kommende Woche.
Schon am Dienstag pilgerten wir zum Petersplatz, um dort mit dem Papst und fast 50000 Ministrantinnen und Ministranten aus über 50 Nationen Gottesdienst zu feiern. Es war ein besonderes Gefühl, mit so vielen Gleichaltrigen gemeinsam zu singen, zu beten und zu feiern.
Natürlich wurde nicht nur der Vatikan genau erkundet, sondern viele der berühmten Sehenswürdigkeiten, die Rom zu bieten hat, wurden genauer unter die Lupe genommen. Besonders beeindruckend waren die Ruinen am Forum Romanum, das Pantheon, der Trevibrunnen und das Kolosseum, welches sowohl von innen als auch von außen für großes Staunen sorgte.
Bei oft über 40 Grad im Schatten waren der Ausflug ans Meer und eine Führung in den kühlen, doch auch recht gruseligen Katakomben eine willkommene Abwechslung. Auch der in Castel Gandolfo gelegene Albanersee bot uns die Möglichkeit, der Hitze für eine Weile zu entfliehen.
Neben dem Petersdom besuchten wir zahlreiche weitere Kirchen und Basiliken, die sich untereinander an Schönheit und Größe zu übertrumpfen schienen. Santa Maria Maggiore, die Lateranbasilika und die Kirche des Hl. Ignatius waren jede für sich einzigartig und atemberaubend. Die Kirche St. Maria degli Angili e Martiri bot ein wunderbares Ambiente für den „Oberösterreicher-Gottesdienst“, bei dem über 1300 oberösterreichische Minis gemeinsam eine Messe feierten.
Viel zu schnell verging also unsere ereignisreiche Woche in Rom. Freundschaften wurden gestärkt und neu entdeckt, Bekanntschaften mit Ministrant:innen aus aller Welt wurden gemacht und die Erinnerungen an eine spannende, heiße aber vor allem lustige und harmonische Wallfahrt werden auf ewig bleiben.