Bunt, fröhlich und voller Leben – so zeigte sich unsere Kirche am vergangenen Wochenende. Zum Faschings-Kinderwortgottesdienst erschienen zahlreiche Familien - viele Kinder und Eltern kamen verkleidet und brachten mit ihren Kostümen Farbe und Fröhlichkeit in den Kirchenraum.
Das Leben ist kein fertiges Buch, die Seiten sind noch leer – noch nicht beschrieben, noch nicht festgelegt. Welche Spuren wir hinterlassen und welcher Schritt der nächste ist, entscheiden wir selbst. Firmung ist die Zusage: Gott geht diesen Weg mit, als jemand der uns zutraut, Entscheidungen selbst zu treffen und der Mut macht das Leben mit offenen Armen zu leben.
Die vielen Initiativen unseres Fachteams Schöpfungsverantwortung verdeutlichen, wie ökologische Entscheidungen selbstverständlich werden: Blühstreifen, ein artenreicher Pfarrgarten, Sozialgartl, Tauschbasar, Klimavorträge und Bildungsimpulse, … zeigen St. Konrad als Ort gelebter Schöpfungsverantwortung.
Bei den Gottesdiensten am 18.1. gab Frau Brita Wilfling vom Entwicklungshilfeklub in Wien einen Einblick in ein Berufsausbildungsprojekt für junge Frauen in der Stadt Kumasi in Ghana, das von unserem Eine Welt Kreis unterstützt wird. Mädchen und jungen Frauen, die vor Hunger, Ausweglosigkeit und Zwangsheirat in die Stadt geflohen sind und auf den Straßen der Stadt landen, erhalten eine Perspektive für ein gutes Leben.
Was wäre ein Jahreswechsel ohne Sternsingeraktion! Und doch war heuer einiges anders als gewohnt. Erstmals konnten wir nicht alle Straßen der Pfarrgemeinde besuchen, obwohl sich täglich motivierte Kinder und Jugendliche mit ihren Begleitern aufgemacht haben und nach ihrem Pensum noch weitere Straßen gegangen sind.
Das Hochamt am Christtag feierten mit der Gemeinde Martin Füreder, Monika Weilguni und Josef Hansbauer. Für die festliche Umrahmung sorgten der Kirchenchor unter der Leitung von Harald Wurmsdobler, die Solist:innen, sowie Maria Lotz an der Orgel mit der Schubert-Messe in D-Dur.
Predigerin Monika Weilguni erinnerte an den ermutigenden Satz aus dem Tages-Evangelium: „das Licht leuchtet in der Finsternis“.