Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
1 Als Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder ging, rissen seine Jünger Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie.
2 Da sagten einige Pharisäer: Was tut ihr da? Das ist doch am Sabbat verboten!
3 Jesus erwiderte ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren -
4 wie er in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote nahm, die nur die Priester essen dürfen, und wie er sie aß und auch seinen Begleitern davon gab?
5 Und Jesus fügte hinzu: Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.
Brüder!
21 Auch ihr standet ihm einst fremd und feindlich gegenüber; denn euer Sinn trieb euch zu bösen Taten.
22 Jetzt aber hat er euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt, um euch heilig, untadelig und schuldlos vor sich treten zu lassen.
23 Doch müsst ihr unerschütterlich und unbeugsam am Glauben festhalten und dürft euch nicht von der Hoffnung abbringen lassen, die euch das Evangelium schenkt. In der ganzen Schöpfung unter dem Himmel wurde das Evangelium verkündet; ihr habt es gehört, und ich, Paulus, diene ihm.
6b damit ihr an uns lernt, dass der Grundsatz gilt: «Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht», dass also keiner zugunsten des einen und zum Nachteil des andern sich wichtig machen darf.
7 Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?
8 Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden, ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt. Wäret ihr doch nur zur Herrschaft gelangt! Dann könnten auch wir mit euch zusammen herrschen.
9 Ich glaube nämlich, Gott hat uns Apostel auf den letzten Platz gestellt, wie Todgeweihte; denn wir sind zum Schauspiel geworden für die Welt, für Engel und Menschen.
10 Wir stehen als Toren da um Christi willen, ihr dagegen seid kluge Leute in Christus. Wir sind schwach, ihr seid stark; ihr seid angesehen, wir sind verachtet.
11 Bis zur Stunde hungern und dürsten wir, gehen in Lumpen, werden mit Fäusten geschlagen und sind heimatlos.
12 Wir plagen uns ab und arbeiten mit eigenen Händen; wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand;
13 wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute.
14 Nicht um euch bloßzustellen, schreibe ich das, sondern um euch als meine geliebten Kinder zu ermahnen.
15 Hättet ihr nämlich auch ungezählte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. Denn in Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden.
Wieder in die Kirche eintreten/Christ werden
Wenn Sie wieder in die katholische Kirche eintreten möchten, Fragen zum Glauben haben, oder den Wunsch, sich taufen zu lassen, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Sie können im Pfarramt telefonisch ein Gespräch vereinbaren.

Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen
und verlasse dich nicht. (Josua 1, 5b)
Herr M. erzählt: Vor einigen Jahren trat ich aus der Kirche aus, da mich viele Situationen in ihr sehr geärgert haben. Als nun meine Nichte geboren wurde, sollte ich Taufpate werden. Als"Ausgetretener" konnte ich aber höchstens Taufzeuge werden. Der Priester erklärte mir, dass der Pate eine wesentliche Begleitfunktion, auch in der religiösen Erziehung des Kindes, habe.(Verstanden habe ich den Vergleich, dass einer, der vom Fußball nichts hält, auch nicht Fußballtrainer werden soll)
Ich wollte nicht nur Taufzeuge, nicht nur "Geschenkegeber", sondern rechtmäßiger PATE des Kindes sein und so entschloss ich mich, wieder der Kirche beizutreten -dieser Schritt war sehr einfach. Ich ging zu meinem Pfarrer und sprach mit ihm über meinen Entschluss. Es war ein gutes Gespräch. Nach den Formalitäten riet er mir, eventuell bei einem kleinen Glaubenskurs mitzumachen. Ich absolvierte ihn- freiwillig! Dieser kleine Kurs war sogar sehr interessant. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt zu meinem Glauben ein besseres Verhältnis habe.
Seit einiger Zeit bin ich nun stolzer Pate und habe meinen Entschluss, wieder in die Kirche einzutreten NICHT BEREUT.