+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
In jener Zeit
1b kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger begleiteten ihn.
2 Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Wunder, die durch ihn geschehen!
3 Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab.
4 Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.
5 Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie.
6 Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.
Lesung aus dem Hebräerbrief
Brüder!
4 Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut Widerstand geleistet,
5 und ihr habt die Mahnung vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, verzage nicht, wenn er dich zurechtweist.
6 Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat.
7 Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt?
11 Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Schmerz; später aber schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen sind, als Frucht den Frieden und die Gerechtigkeit.
12 Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest,
13 und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden.
14 Strebt voll Eifer nach Frieden mit allen und nach der Heiligung, ohne die keiner den Herrn sehen wird.
15 Seht zu, dass niemand die Gnade Gottes verscherzt, dass keine bittere Wurzel wächst und Schaden stiftet und durch sie alle vergiftet werden.
Wieder in die Kirche eintreten/Christ werden
Wenn Sie wieder in die katholische Kirche eintreten möchten, Fragen zum Glauben haben, oder den Wunsch, sich taufen zu lassen, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Sie können im Pfarramt telefonisch ein Gespräch vereinbaren.

Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen
und verlasse dich nicht. (Josua 1, 5b)
Herr M. erzählt: Vor einigen Jahren trat ich aus der Kirche aus, da mich viele Situationen in ihr sehr geärgert haben. Als nun meine Nichte geboren wurde, sollte ich Taufpate werden. Als"Ausgetretener" konnte ich aber höchstens Taufzeuge werden. Der Priester erklärte mir, dass der Pate eine wesentliche Begleitfunktion, auch in der religiösen Erziehung des Kindes, habe.(Verstanden habe ich den Vergleich, dass einer, der vom Fußball nichts hält, auch nicht Fußballtrainer werden soll)
Ich wollte nicht nur Taufzeuge, nicht nur "Geschenkegeber", sondern rechtmäßiger PATE des Kindes sein und so entschloss ich mich, wieder der Kirche beizutreten -dieser Schritt war sehr einfach. Ich ging zu meinem Pfarrer und sprach mit ihm über meinen Entschluss. Es war ein gutes Gespräch. Nach den Formalitäten riet er mir, eventuell bei einem kleinen Glaubenskurs mitzumachen. Ich absolvierte ihn- freiwillig! Dieser kleine Kurs war sogar sehr interessant. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt zu meinem Glauben ein besseres Verhältnis habe.
Seit einiger Zeit bin ich nun stolzer Pate und habe meinen Entschluss, wieder in die Kirche einzutreten NICHT BEREUT.