Tuesday 11. May 2021
Pfarre Aigen im Mühlkreis

2021 - Predigt zum 6. Ostersonntag B

Liebe Schwestern u. Brüder,

Bleib noch ein wenig! Ein Wort der Sehnsucht, die wir herausspüren wenn ein lieber Mensch wieder fortgeht, sei es nach einem langersehnten Besuch, am Krankenbett, im Altenheim oder gar wen es ans endgültige Abschiednehmen geht – bleib noch. Bleiben kann aber auch heißen aushalten, wenn es schwer ist in einer Beziehung, es fordert durchhalten. Bleiben festhalten, kaum die Hände des anderen loslassen können wie Verliebte, wenn sie sich auch nur für ein paar Stunden nicht sehen können. Bleiben, das widerspricht der Flüchtigkeit, mit der wir heute zu leben haben und aller Oberflächlichkeit, mit der wir andererseits aneinander vorbeigehen. Bleiben ist feststehen in Treue. Sich verlassen können. Bindungen können nicht bestehen ohne dieses Merkmal. Heute, am Muttertag hat diese Beständigkeit, eine besonders Note in Erinnerung zu bringen: Mutter bleibt immer Mutter, Kinder stehen immer in dieser Beziehung, wechselseitig, ob diese nun lebt oder wächst, sich wandelt oder gar zerbricht. Menschen, die als kleine Kinder weggeben wurden und im besten Falle adoptiert wurden, beginnen irgendwann einmal zu suchen: Wo sind meine Wurzeln, wer ist meine Mutter, mein Vater. Die biologische Zusammengehörigkeit wirkt sich aus und sucht die seelische.

Die Bindung im Bleibenden ist die Grundlage, dass unser Leben nicht nur weiter besteht, sondern auch fruchtbar wird. Bleibt in meiner Liebe – sagt Jesus gleichsam als Vermächtnis, dass das Gewachsene an Beziehung nichts Äußerliches ist, sondern Aus-Wirkung hat in die Zukunft hinein. Frucht bringen nennt es Jesus. Kirche als Gemeinschaft derer, die in Jesus sich verbunden wissen, besteht – wir können nur staunen – nun schon seit über zweitausend Jahren – trotz vieler Fehler und Skandale ja trotz ihrer Beständigkeit auch in äußeren Dingen, Bräuchen und Gesetzen, die dem Wesen der Liebe widersprechen.

Ja, bleib so wie du bist, auch das sagen wir manchmal zu einem Menschen und meinen natürlich nur die guten Seiten, das ansprechenden Teil seiner Eigenschaften. Denn es gibt ja auch die andere Seite, die wir an uns, am anderen, eben auch an der Kirche entdecken. Wo wir erschrecken: Wenn du so bleibst, wenn du dich nicht änderst, dann geht’s schief. Wenn ein Kind durch ein Trauma stecken bleibt in einer Entwicklungsstufe, wenn wir stehen bleiben in der beruflichen Ausbildung, sind wir bald außer Tritt, kommen nicht mehr mit. Auch eine Gemeinschaft, die nicht an sich arbeitet, bleibt nicht auf Dauer ansprechend oder verkommt zu einer Sekte, wenn sie sich abschließt von Neuerungen, Veränderungen, die die Wandlung der Gesellschaft, das Denken der Menschen mit sich bringt als Herausforderung, anders als wie gewohnt  heranzugehen.

Was darf bleiben, was muss sich wandeln? Was ist wesentlich, was gehört zum zeitlichen Kleid der Kirche? Wie kann sie bestehen und wirksam bleiben, wenn sie nicht zu einem geschlossenen Verein verkommen will?

Diesen Fragen war sich schon die Anfänge gestellt und Petrus hat es erkannt: Jesus ist nicht nur für das jüdische Volk zum Heiland geworden, auch die Fremden, die Heiden, die andersgläubigen sind gerufen und fähig den Geist Gottes sichtbar zu machen. Manche jüdischen Bräuche haben sich als unwesentlich herausgestellt. Bei einigem Nachdenken, also bei Gebrauch der Vernunft die zur Unterscheidung fähig macht, kann eine Entwicklung möglich werden. Dass der Geist Gottes auch in Frauen wirkt, dass sie nicht weniger fähig sind, in den Spuren von Jesus voranzugehen, zu leiten, zu feiern, ist wohl nicht erst seit gestern offenbar. 

Bleibt in meiner Liebe. Ob es da nicht gerade an der Liebe fehlt, wenn sich in so vielen Fragen wie in der Frauenfrage nichts bewegen darf in den Köpfen und in den Herzen? Auch in unserem gewöhnlichen Alltag. Liebe, und dann tu was du willst- sagt der große heilige Augustinus. Was würde das alles an Kräften und Möglichkeiten freisetzen.

 So schließe ich mit einem Text von Monika Dittmann:

Liebe – das meint aushalten und durchhalten.

Liebe das bedeutet Erbarmen und Güte. Liebe, das klingt wie ein Traum. Gott hat den Traum geträumt – mit uns Menschen und für unser Leben. Gott hat den Traum wahrgemacht – in Jesus Christus.

Liebe, das meint nun: Nachfolge auf seinem Weg, auch wenn es ein Leidensweg ist, auch wenn es uns an unsere Grenzen bringt.


 

2021 - Predigt 5. So der Osterzeit - B

Liebe Schwestern u. Brüder,

Weil der heutige (gestrige) 1. Mai auf einen Samstag gefallen ist, sind also die in Berufsarbeit stehenden Menschen um einen freien Tag gekommen, einen Feiertag. Auch die traditionellen Maiaufmärsche müssen nun schon zum 2. Mal aus Corona-Gründen entfallen. Der 1. Mai als Tag der Arbeit hat aber auch in der Kirche seinen Platz gefunden, seit ihn Pp. Pius XII. 1955 zum Tag des hl. Josef, des Arbeiters bestimmt hat, um den Wert der Arbeit und die Würde des arbeitenden Menschen zu betonen. Seit 1846 ist der 1. Mai – mit einer Massendemonstration in Australien und 1896 mit einem Generalstreik in den USA – beide Male für acht statt zwölf Arbeitsstunden – ein Signaltag der Arbeiter und Gewerkschaftsbewegung. Und ist als solcher noch immer aktuell und notwendig. Denn seit Beginn der industriellen Revolution steht bis heute – das Wohl und die gerechte Entlohnung, die Sicherheit der Arbeitsplätze in Gefahr. Große Konzerne haben anderes im Blick, Kinderarbeit, Massenunterkünfte für Arbeiter unter unmenschlichen Bedingungen werden immer wieder aufgedeckt, nicht nur irgendwo im fernen Osten. 

Handarbeit ist Sklavensache, so dachte man schon zur Zeit Jesu in der griechischen und römischen Welt. Ein freier Mensch arbeitete nicht. Wir kennen das Beispiel vom Sklaven-Dienst Jesu an den Jüngern bei der Fußwaschung. Sondern man widmete sich den freien Künsten, der Philosophie, der Kultur.

Im Judentum dagegen war ein Handwerker durchaus geschätzt. Tekton ist die Berufsbezeichnung für Josef und auch für Jesus, das war ein Bauhandwerker, aber auch Architekten und Baumeister nannte man so. Auch im Alten Testament ist die Arbeit ein Zeichen für die Bedeutsamkeit des Menschen. Sie bringt ihn in die Nähe Gottes, wenn er als Herrscher eingesetzt ist über das Werk Gottes, diese Welt, die er bearbeiten und bebauen soll als Lebensraum, ihn gestalten und pflegen. Im jüdischen Gesetz wird überdies klar herausgestellt, dass niemand durch die Arbeit unterdrückt werden darf. Der Sabbat gilt für alle Menschen, auch für die Sklaven, auch für das Vieh.

Und im Christentum wird die Arbeit von Anfang an geschätzt. Die Klöster prägten eine Kultur, die im Wortpaar „Bete und arbeite“ zusammengefasst ist und dem hl. Benedikt zugeschrieben wird. Auch das, was später Festzeit und Freizeit hieß, entwickelte sich daraus und in der Folge der Kalender des kirchlichen und bürgerlichen Lebens. Zwei Drittel Arbeitstage und ein Drittel Festtage pro Jahr.

Auch die Kirche hat immer wieder durch die Sozialenzykliken der Päpste auf den Wert der Arbeit und die Würde der Arbeiter/innen hingewiesen, etwa auch in den letzten Jahren durch die Allianz für den Freien Sonntag oder wenn Papst Franziskus deutlich die Ausbeutung durch ein neoliberales kapitalistisches Wirtschaftssystem brandmarkt, die den Menschen buchstäblich tötet, ihn zur Maschine, zum Werkzeug degradiert und ihn nicht mehr zu sich selbst kommen lässt.

Die erzwungene Arbeitslosigkeit, die bes. durch die Coronapandemie sich gesteigert hat, sollte ein Umdenken erbringen, damit wir eben nicht zurückkehren müssen in die alte Normalität, sondern um wieder mehr Menschsein in der Arbeit zu ermöglichen. Erfüllung finden und Sinn, auch wenn Arbeit Mühe macht – Im Schweiß deines Angesichtes sollst du dein Brot essen heißt es schon auf der ersten Seite der Bibel – aber auch dabei erfahren, in dieser Welt seinen Platz auszufüllen ist Aufgabe des Menschen.  Arbeit ist nicht nur Broterwerb, sondern gibt Sinn und Freude, etwas beizutragen, etwas geschaffen zu haben. Es geht uns allen dabei ein Stück Himmel auf, wie besonders auch durch Kunst und Musik, und wenn wir uns am Abend oder am Wochenende ausruhen, zu uns selbst kommen und des Lebens freuen können trotz aller Last.

So   schließe ich mit dem weisen Wort von Kohelet aus dem AT: Ich sah, wie die Menschen sich mühen, und sah, dass Gott die Mühe über sie verhängt hat. Ich merkte, dass es nichts Besseres gibt, als dass der Mensch fröhlich ist bei seiner Arbeit. Dass er aber essen und trinken und sich ein wenig freuen kann bei seiner Mühsal, ist auch eine Gabe von Gott.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen erholsamen Sonntag, damit wir morgen wieder mit Mut und Zuversicht unser Werk gerne tun können. Amen.


 

2021 - Predigt zum 4. Ostersonntag

Liebe Schwestern u. Brüder,

„Ich weiß es selber besser, ich lasse mir nichts dreinreden, ich bin groß genug selber zu entscheiden, was für mich gut ist.“ Wir kennen diese Worte nicht nur von den heranwachsenden Jugendlichen, sondern gerade in diesen Zeiten von Einschränkungen durch Corona auch von Erwachsenen, die sich von anderen Meinungen nicht überzeugen lassen, obwohl die Erfahrungen von Gefahr für das Leben dagegen sprechen. Die Zeit der Aufklärung ab dem 18. Jahrhundert hat die Förderung des selbständigen Denkens und Entscheidens notwendig gefördert. Und das Bild der Schafe, die sich willig vom Hirten gängeln lassen ist zurecht in schiefes Licht geraten. Der allgemeine Zugang zur Bildung und zum Studium hat auch die Kirche in Zugzwang gebracht, dem sie sich nur langsam zu stellen bereit war. Ich weiß besser, was gut ist für dich, hat nur Wirkung, wenn die Schafe sich ihrer eigenen Fähigkeiten nicht bewusst sind. Es hat auch in der säkularen Welt wie etwa in der Organisation der Arbeiter lange gedauert, sich der eigenen Rechte und der Wertigkeit und Würde zu besinnen und sie zu vertreten und zu verteidigen. Und auch in der Kirche spricht man heute vom mündigen Christen.

Und das ist gut so, denn nur so konnten Missbrauch von Macht und Übergriffe im sexuellen Bereich ohne Angst aufgedeckt werden. Auch der Schutz von Minderheiten und die freie Religionsausübung sind Ausflüsse der Aufklärung, ohne die wir uns unsere westlich-demokratisch verfasste Gesellschaft nicht mehr vorstellen könnten, wie auch die freie Meinungsäußerung.

Hirte und Hüter sein ist heute also breiter angelegt, als Verteidiger des Lebens und der Menschenrechte. Da muss auch die Kirche und jeder einzelne den Mund aufmachen.

Denn der Wolf, der reißt und raubt, hat heute andere Gestalt angenommen. Und kommt oft im Schafspelz daher, unter dem Mantel der Barmherzigkeit z.B.  Derzeit ist etwa der Beistand zum Suicid als Recht in Diskussion. Denn in Staaten , wo dies bereits erlaubt ist, stieg die Zahl der Suicide significant. Hier ist noch eingehender zu überlegen, ob nicht dem Recht auf Selbstbestimmung über Leben und Tod eine längere Überlegungsphase eingeräumt werden muss, wie ein Psychotherapeut verlangt, um nicht vorschnell Entscheidungen zu treffen, die unter besseren Bedingungen vielleicht zu einem anderem Schluss führen. Denn es ist auch erwiesen, dass eine liebevolle Begleitung durch den Ausbau der Hospizbetreuung da eine Änderung der Einstellung zum Leben bringt. Auch die Gefahr eines Denkens, der Gesellschaft zur Last zu fallen, wenn der Mensch zum Kostenfaktor wird, kann dazu drängen, sich selbst und sein Leben nicht mehr wertzuschätzen.

Hirte und Hüter sein ist also kein bequemes Geschäft, kein Behandeln der Menschen von oben herab, keine Idylle, wie sie uns auf manchen Bildern entgegenkommt, sondern eine Aufgabe, die Aufmerksamkeit und Mut braucht, dort wo das Leben in irgendeiner Weise in Gefahr kommt, Einhalt zu gebieten und dagegen zu steuern, auch wenn man nicht im Trend liegt, Widerstand zu leisten. Auch etwa in der Sorge um eine gesunde Natur und eine gute Zukunft für die nächsten Generationen.

So möchte das Bild des Guten Hirten uns anregen, darüber nachzudenken, wie mich Gott heute anspricht, meinem Hirte-sein ein Gesicht zu geben in meinem gewöhnlichen Alltag. Amen.


 

2021 - Predigt zum 3. Ostersonntag B

Liebe Schwestern u. Brüder,

„Zwickts mi, i man i tram!“ Manche kennen sicher den auch heute noch  immer wieder gespielten Hit des Austropoppers Wolfgang Ambros. Er bringt darin auf den Punkt, dass uns immer wieder unglaubliche Dinge widerfahren, wo wir zweimal hinschauen müssen, bis wir begreifen, dass das wahr ist: Scheinbar Unvorstellbares, sei es großartig, ernüchternd oder auch erschreckend, dass wir buchstäblich in die Realität zurückgeholt werden müssen, um zu glauben, was passiert ist: ein Glücksfall, den wir uns nicht haben träumen lassen, ein Unglück, ein Autounfall, den wir nicht rückgängig machen können oder das Erschreckende eines plötzlichen Todes. Ein geliebter Mensch, der morgens gesund fortgegangen ist und am Abend tot ist. Es ist wahr. So ist es. So real wie eben das Greifbare, das wir mit unseren menschlichen Sinnen erfassen können. Es dauert eine Weile, wir brauchen Zeit es zu realisieren und schließlich zu akzeptieren, mit freudigem Staunen oder aber mit Erschrecken.

Und da sind wir in bester Gesellschaft auch heute als Glaubende, nämlich mit den Aposteln. Sie begegnen uns in diesen österlichen Geschichten immer wieder als überraschte: Jesus lebt wirklich. Und er hilft ihrem Glauben gleichsam auf die Sprünge, wenn er in seiner leibhaftigen Lebendigkeit ihre Sinne anspricht: Gebt mir etwas zu essen, ich bin es wirklich, kein Spuk. Als aufgeklärte Realisten haben wir natürlichen Zweifel an der wörtlichen Wahrheit solcher Geschichten. Kann das wirklich so passiert sein? Für uns Menschen, die auf unsere Sinne angewiesen sind, ausgerichtet auf das Greifbare, sichtbare hörbare, ist das der grundlegende Ausweis der Wirklichkeit. Wie schon Thomas am letzten Sonntag uns eindrücklich vormacht: Wenn ich nicht sehen und anrühren kann, glaube ich nicht! Aber diese österlichen Geschichten von Auferweckung und Leben jenseits des irdischen Todes möchten uns etwas anderes nahebringen, nämlich zwei Dinge: Es gibt auch eine andere Wirklichkeit als die greifbare, mit unseren leiblichen Sinnen erfassbare. Ist die Liebe etwa weniger wahr und wirklich, wenn sie sich nicht mehr leiblich ausdrücken kann? Sie ist trotzdem real erlebt und lebendig über Entfernungen, ja sogar über den Tod hinaus.

Die Geschichten vom lebendigen, ganz irdisch erlebbaren Jesus möchten uns dann als zweites vor allem auch sagen, dass er auch heute da ist, lebendig und angreifbar. Glauben hat etwas mit Fleisch und Blut zu tun, mit Hand und Fuß, ja mit Haut und Haar, nichts Außerirdisches oder Unmögliches oder etwas, das schwebt zwei Meter über der Erde oder gar in den Wolken, das nichts mit der Welt, mit ihrem Schmutz und ihrer Schönheit, mit ihrer Schande und Not, mit ihrer scheinbaren Gottlosigkeit zu tun hat. Nicht nur Idee, sondern Realität.

„Zwickts mi, i man i tram „– Vielleicht ist es nicht nur gut , sondern auch notwendig, diese Banalität des Glaubens im Alltag zu entdecken und uns manchmal zu wundern, wie Jesus der Herr lebendig ist, nicht eingesperrt in einem trockenen Stück Brot, sondern frei herumlaufen darf er: z. B. in einer lebensfreundlichen Atmosphäre, in der Eltern ihr Kinder begleiten oder Menschen  mit ihrer Arbeit nicht nur ihr Brot verdienen, sondern ihr ganzes Engagement hineinlegen, oder wo es  auch in der Öffentlichkeit der Politik möglich ist, sein Versagen und seine fehlende Härte zu zeigen und trotzdem seine Männlichkeit nicht  verliert, nicht als schwach und unfähig hingestellt wird. Oder auch, wo Eltern Ja sagen zu einem Kind oder auch zu einem weiteren,  gar dritten und dazu ein einfacheres Leben nicht als Einschränkung einstufen. Wo das geschehen kann, wo es in einer Familie oder Kirchengemeinde Nachsicht gibt und Barmherzigkeit, weil die Würde des Einzelnen im Blick bewahrt wird, wo Gemeinschaftssinn und Verantwortung für das Größere wachsen kann, ohne gleich die eigene Freiheit eingeschränkt zu sehen, siehe. Maskenpflicht oder Impfangebot. Auch wo kritische Anfragen an und in der Kirche gestellt werden, nachhaltig und trotz Rückschlägen, da bekommt der Glaube Hand und Fuß und in noch vielen alltäglichen Erfahrungen.

Und das ist auch Grund zur Freude, dass Gott, dass Jesus wirklich lebendig ist in dieser unserer Welt. Wo wir etwas davon bemerken an anderen oder an uns selbst.

Er, der Lebendige ist nicht umzubringen. Er bricht sich immer wieder Bahn, in vielerlei Gestalten und Formen, wie der Frühling, der trotz Kälteperioden nicht aufzuhalten ist. Aus dieser Zuversicht lässt sich Mut gewinnen für jeden Tag, um dem lebensfreundlichen Gott ein Gesicht zu geben. Denn „Ich bin bei euch bis zum Ende der Welt.“ Amen.


 

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