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Pfarre Jeging
Jeging 6
5225 Jeging
Mobil: 0676/ 877 654 79
https://www.dioezese-linz.at/jeging
Do. 02.4.26
Tages­evangelium
Joh 13, 1–15 (Gründonnerstag)
Do. 02.04.26
Tages­evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

1Es war vor dem PaschafestJesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung.

2Es fand ein Mahl statt und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskáriot, schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern.

3Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte,

4stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch.

5Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.

6Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen?

7Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen.

8Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.

9Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt.

10Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle.

11Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.

12Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?

13Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es.

14Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen.

15Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Joh 13, 1–15 (Gründonnerstag)
1. Lesung
Ex 12,1–8.11–14

Lesung aus dem Buch Éxodus

In jenen Tagen

1 sprach der Herr zu Mose und Aaron im Land Ägypten:

2Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate eröffnen, er soll euch als der Erste unter den Monaten des Jahres gelten.

3Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie holen, ein Lamm für jedes Haus.

4Ist die Hausgemeinschaft für ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am nächsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes müsst ihr berücksichtigen, wie viel der Einzelne essen kann.

5Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müsst ihr nehmen.

6Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. In der Abenddämmerung soll die ganze versammelte Gemeinde Israel es schlachten.

7Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden Türpfosten und den Türsturz an den Häusern, in denen man es essen will. 8Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern soll man es essen.

11So aber sollt ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Schuhe an euren Füßen und euren Stab in eurer Hand. Esst es hastig! Es ist ein Pessach für den Herrn – das heißt: der Vorübergang des Herrn.

12In dieser Nacht gehe ich durch das Land Ägypten und erschlage im Land Ägypten jede Erstgeburt bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr.

13Das Blut an den Häusern, in denen ihr wohnt, soll für euch ein Zeichen sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich das Land Ägypten schlage.

14Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag begehen. Feiert ihn als Fest für den Herrn! Für eure kommenden Generationen wird es eine ewige Satzung sein, das Fest zu feiern!

 

Antwortpsalm: Ps 116 (115), 12–13.15–16.17–18
2. Lesung
1 Kor 11, 23–26

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.

Schwestern und Brüder!

23 Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot,

24 sprach das Dankgebet,

brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!

25 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!

26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.



Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Franz von Paola
  • Hl. Eustasius
  • Hl. Theodora (Theodosia von Tyros)
  • Hl. Sandrina
  • Hl. Thetwif
  • Hl. Wilhelm (Vilmos) Apor
  • Johannes Paul II.
Do. 02.04.26
Namenstage
Hl. Franz von Paola
* 1436, Paola bei Cosenza in Italien
† 1507
Einsiedler, Ordensgründer
Franz, 1436 in Paola (Kalabrien) geboren, wurde mit vierzehn Jahren Franziskaner, mit sechzehn zog er sich in die Einsamkeit zurück und lebte in strengster Askese. Für die Schüler, die sich um ihn sammel­ten, gründete er ein Kloster in Cosenza, aus dem sich der „Orden der Mindesten Brüder“ (Minimi), auch Paulaner genannt, entwickelte. Die Regel wurde 1474 bestätigt, und die Kongregation breitete sich noch bei Lebzeiten des Gründers rasch aus. 1482 reiste Franz im Auftrag des Papstes nach Frankreich und half König Ludwig XI., einen christ­lichen Tod zu sterben. Er selbst starb am Karfreitag, 2. April 1507. Er wurde 1519 heilig gesprochen.
Schweigend
„Die Einsiedler lehren nicht und predigen nicht: sie schweigen, und schweigend öffnen sie sich der Stimme Gottes.“ (Franz von Paola)

Hl. Eustasius
* Burgund in Frankreich
† 2. April 629
Abt in Luxeuil
Eustasius war Benediktiner, er wurde 613 als Nachfolger seines Lehrers Kolumban Abt in Luxeuil. Er habe Besessene, Blinde und Fieberkranke geheilt. Er unternahm Missionsreisen bis nach Bayern und gründete mit Agilus das Kloster Weltenburg. Nach der Synode von Màcon 626/627 musste er sich dem Brauch der gallischen Kirche anschließen. Wegen seiner großen Strenge wurde er immer wieder von Mönchen seines Klosters angefeindet.
Eustasius' Reliquien befinden sich seit 1921 in Roville-aux-Chénes. Eine seiner bekanntesten Wallfahrtsstätten war das Benediktinerinnenkloster Vergaville (Widdersdorf) bei Dieuze in Lothringen, wo Heilungen stattfanden und Anfang des 13. Jahrhunderts ein Spital für Hirnverletzte, Irrsinnige und Besessene gebaut wurde.

Hl. Theodora (Theodosia von Tyros)
* Tyrus, dem heutigen Sur im Libanon
† 307
Märtyrerin
Theodora - in der Ostkirche Theodosia - wurde der Tradition zufolge im Alter von 17 Jahren von Soldaten ergriffen, als sie während der Diokletinischen Verfolgungen Kontakt zu gefangenen Christen pflegte und diese um ihre Fürbitte im Gebet bat. Sie wurde schwer gefoltert und ins Meer geworfen.
Über Theodoras Martyrium berichtete Eusebius von Cäsarea in seiner Geschichte der Märtyrer aus Palästina.

Hl. Sandrina
* Sulmona in Italien
† 2. April 1458
Klostergründerin
Sandrina gründete in Foligno ein Klarissenkloster.

Hl. Thetwif
† um 1000
Einsiedlerin, Äbtissin in Minden
Thetwif lebte um 993 als Inklusin auf dem nach Sachsenherzog Wittekind benannten Berg bei Minden - möglicherweise war sie Bewohnerin der 1996 dort wieder entdeckten Kreuzkirche aus dem 10. Jahrhundert. Thetwif begründete die Heiligkeit des Orts. Sie leitete dann das aus ihrer Einsiedelei hervorgegangene, von Bischof Milo von Minden gegründete Kloster, das erstes Frauenkloster Westfalens nach der Regel der Benediktiner, das um 1000 in die Stadt verlegt wurde.

Hl. Wilhelm (Vilmos) Apor
* 1892, Sighişoara in Rumänien
† 1945
Bischof von Győr, Märtyrer
* 29. Februar 1892 in Sighişoara in Rumänien
† 2. April 1945 in Győr in Ungarn
Vilmos war das siebte Kind des Barons Gabor Apor und der Komtess Fidelia Pálffy. Sein Vater war Leutnant, er starb, als Vilmos 6 Jahre alt war. Seine Mutter legte Wert auf die religiöse Erziehung ihrer Kinder, Vilmos besuchte das Jesuitenkollegium Kalksburg in Wien und das Jesuitengymnasium in Kalocsa im Komitat Bács-Kiskun. 1910 trat der ins Priesterseminar der Diözese Győr ein und ging zum Theologiestudium nach Innsbruck. 1915 wurde er in Nagyvárad - dem heutigen Oradea - zum Priester geweiht.
Anfang 1917 wirkte Vilmos als Militärkaplan in Siebenbürgen, an Fronten des 1. Weltkrieges, schließlich in Ostungarn. Im Mai 1917 wurde er Präfekt und Dogmatiklehrer im Seminar von Nagyvárad / Oradea, 1919 Pfarrer in Gyula an der Grenze zu Rumänien. Bei Königin Marie von Sachsen-Coburg-Gotha in Bukarest erreichte er die Freilassung gefangener ungarischer Offiziere, die in Folge des Krieges verarmte Bevölkerung und die Flüchtling erhielten seine Hilfe. Ab 1920 gab er die Monatszeitschrift Der katholische Kirchenkorrespondent von Gyula heraus. Er war Mitglied des Stadtrates und ab 1936 aktiv im katholischen nationalen Jungbauernrat; Gyula wurde bald ein Zentrum dieser Bewegung. 1941 wurde Apor - kurz nach seiner Ernennung zum Bischof von Győr - Ehrenbürger der Stadt Gyula. 1943 wurde er Vizepräsident der Katholischen Volksallianz, einer Vereinigung konservativer katholischer Politiker.
Zum Schutz getaufter Juden vor den 1939 erlassenen antijüdischen Gesetzen der ungarischen Regierung unter Miklós Horthy wurde der Verein vom Heiligen Kreuz gegründet, dessen Patron Vilmos Apor ab 1942 war. Als 1943 in Győr ein Getto für Juden errichtet wurde, schrieb er einen Protestbrief an den Innenminister. Als deutsche Truppen im März 1944 Ungarn besetzten, verschlechterte sich die Situation der Juden weiter; Apor schrieb einen Brief an den Primas von Ungarn und unterstützte eine katholisch-protestantische Protestaktion gegen die Misshandlung der Juden. Nach dem Einmarsch der Roten Armee in Ostungarn im Oktober 1944 übernahm eine nationalsozialistische Regierung die Macht im noch nicht besetzten Westen von Ungarn; zusammen mit anderen Bischöfen unterzeichnete Apor einen Apell an die Regierung Westungarn nicht zum Austragungsort für Rückzugsgefechte werden zu lassen. Im März 1945 erreichten die russischen Truppen die Stadt Györ; viele Verfolgte und Flüchtlinge hatten Zuflucht in der bischöflichen Residenz gefunden. Am 30. März wollten russische Soldaten in den Bischofssitz eindringen, Apor und sein Neffe stellte sich ihnen entgegen, sie wurden niedergeschossen, Apor starb an den Folgen der Verletzungen.
Vilmos Apor wurde er in der Karmeliterkirche bestattet, weil die Kathedrale von Győr teilweise zerstört war. Die Überführung in die Ladislaus-Kapelle der Kathedrale wurde von der kommunistischen Regierung erst 1986 erlaubt.
www.heiligenlexikon.de

Johannes Paul II.
* 1920, Wadowice in Polen
† 2005
Papst
* 18. Mai 1920 in Wadowice in Polen
† 2. April 2005 in Rom
Karol Wojtyla wuchs in einem tiefgläubigen Elternhaus auf. Mit neun Jahren verlor er seine Mutter; drei Jahre später starb auch der ältere Bruder Edmund. Um der Deportation zur Zwangsarbeit nach Deutschland zu entgehen, arbeitete er ab 1940 in einem Steinbruch, gleichzeitig studierte er Theologie im Untergrund; sein Leben wurde geprägt von den schrecklichen Erfahrungen der NS-Zeit und später durch die kommunistische Herrschaft führen. Woityla wurde 1946 zum Priester geweiht, er studierte wieder, nun für zwei Jahre in Rom, promovierte 1948 in Rom und im selben Jahr über ein moraltheologisches Thema in Kraków und übernahm dort 1948 seine erste Pfarrstelle. Ab 1953 war er Professor für Moraltheologie, 1958 wurde er zum Bischof von Kraków geweiht 1960 erschien seine Doktorarbeit. 1963 nahm er zeitweise am 2. Vatikanischen Konzil teil, 1964 wurde er zum Erzbischof und 1967 zum Kardinal erhoben.
Als Johannes Paul II. wurde er am 16. Oktober 1978 als erster Pole überhaupt und als erster Nicht-Italiener seit 1523 zum Papst gewählt. Im Mai 1981 wurde er bei einem Attentat auf dem Petersplatz lebensgefährlich verletzt; dem türkischen Attentäter Ali Aga verzieh er später, über die Auftraggeber des Anschlags kursieren bis heute allerlei Spekulationen. 1982 entging er bei einer Wallfahrt in Portugal dem Attentat eines fanatisch-konservativen Katholiken.
Johannes Paul II. unternahm in seiner Amtszeit 103 Auslandsreisen, er reiste 247.613 Kilometer, also mehr als sechs Mal um den Erdball, und besuchte 130 Staaten, davon drei Mal Deutschland in den Jahren 1980, 1987 und 1996; beim letzten Besuch in Deutschland bekannte er, dass das Verhalten der damaligen katholischen Kirche die Reformation mit verursacht habe. Erstmals im Juni 1979 und zum neunten Mal im Jahr 2002 unternahm Johannes Paul II. Reisen in sein Heimatland Polen; zweifellos hat sein Wirken entscheidend dazu beigetragen, die kommunistische Herrschaft in Polen und im gesamten Ostblock zu beenden. Die gewichtige politische Rolle von Johannes Paul II. zeigt sich auch in der Tatsache, dass 1978, zu Beginn seines Pontifikats, der Heilige Stuhl diplomatische Beziehungen mit 85 Ländern hatte, im Jahr 2005 aber zu 174 Ländern.
Nachdem 1998 erstmals durch die katholische Kirche eine Mitschuld von Christen am Holocoust anerkannt wurde, unternahm Johannes Paul II. anlässlich des Heiligen Jahres 2000 eine Reise ins Heilige Land und betete an der Klagemauer in Jerusalem. 2001 besuchte er das orthodoxe Griechenland, in Damaskus in Syrien besuchte er als erster Papst eine Moschee.
Johannes Paul II. gab 14 Enzykliken heraus, darunter 1980 die Sozialenzyklika Dives in Misericordia, Über das göttliche Erbarmen, mit deulicher Kritik am Kapitalismus, 1993 die Moralenzyklika Veritatis Splendor, (Jesus Christus), Das wahre Licht, 1995 Evangelium Vitae, Das Evangelium des Lebens, mit der erneuten Verurteilung jeglicher künstlicher Empfängnisverhütung sowie im Kapitel 56 der Kritik an der Verhängung der Todesstrafe, was Johannes Paul II. auch gerade gegenüber der nordamerikanischen Öffentlichkeit häufig wiederholt hat. 2003 folgte Ecclesia de Eucharistia, Kirche der Eucharistie mit der Bekräftigung des Verbotes, zusammen mit Christen anderer Konfessionen das Abendmahl zu feiern und der Erklärung, es sei Pflicht jedes Katholiken, abweichende Praxis sofort und direkt nach Rom zu melden. Eine dem Vernehmen nach geplante Sozialenzyklika zur Nächstenliebe konnte er nicht mehr verfassen; aber immer wieder hat er deutlich gegen Reichtum und die Mächtigen Stellung genommen; sein Kampf gegen die Sirenengesänge des Marktes war oft grimmiger, als es der gegen den Kommunismus je war.
1994 lehnte Johannes Paul im apostolischen Schreiben Ordinatio Sacerdotalis die Frauenordination für alle Zeiten ab. Auf der Weltbevölkerungskonferenz in Kairo trat der Vatikan als einziger Staat gegen Geburtenkontrolle ein. 1999 wurde Abtreibung - selbst im Falle vorangegangener Vergewaltigung - verurteilt, nach langer Auseinandersetzung musste die deutsche katholische Kirche aus dem staatlich geförderten Beratungssystem für Schwangerschaftskonflikte aussteigen. Im Heiligen Jahr 2000 legt Johannes Paul ein Schuldbekenntnis für Verfehlungen der Kirchenmitglieder in der Geschichte ab. 2003 kritisierte er heftig die Pläne der USA zum Krieg gegen den Irak.
Johannes Paul II. sprach insgesamt 1268 Menschen selig und 483 heilig - das sind mehr Kanonisierungen als in den fast 400 Jahren seit 1588, der Einführung des heute gültigen Verfahrens.  Mit der gleichzeitigen Seligsprechung der Päpste Johannes XXIII. und Pius IX. machte er im Jahr 2000 unmissverständlich klar, dass für ihn die Beschlüsse des 2. Vatikanischen Konzils nur auf der Grundlage der Entscheidungen des 1. Vatikanischen Konzils interpretiert werden dürfen, darunter vor allem auch dessen Aussagen über die Unfehlbarkeit des Papstes.
Seit 2002 verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Johannes Paul II. sichtlich, er stellte aber wiederholt klar, dass er auch im Leiden an seiner Aufgabe festhalte, um damit ein Zeichen zu setzen, und dass ein Amtsverzicht - wie es ihn nur einmal in der Geschichte der Päpste gab durch Papst Cölestin V. - für ihn nicht in Frage komme. Er starb in der Osterwoche 2005, nachdem er am Osterfest den traditionallen Segen nur noch stumm erteilen konnte, an mehrfachem Organversagen; nach Angaben von Kurienkardinal Javier Lozano Barragán, dem Gesundheitsminister des Vatikan, hatte er lebensverlängernde Maßnahmen abgelehnt.
Johannes Paul wurde weltweit - auch von Angehörigen anderer Religionen und Konfessionen - als Jahrhundertpapst, Friedensapostel und glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums gewürdigt. Mit 26 Amtsjahren hat er länger regiert als alle seine Vorgänger mit Ausnahme von Pius IX. - länger auch als Petrus, dem in den traditionellen Listen 25 Amtsjahre zugeschrieben werden. Gewiss war er ein ganz großer Mensch: nicht weil er sich dazu gemacht hat, sondern weil er demütig war.
Wie ein Vermächtnis liest sich Johannes Pauls Botschaft an den Weltjugendtag in Köln, an dem er im August 2005 teilnehmen wollte - zur Jugend hatte er immer einen besonderen Draht und sie zu ihm: Stark ist der Drang, an falsche Mythen des Erfolgs und der Macht zu glauben; es ist gefährlich, verschwommenen Auffassungen des Heiligen anzuhängen, die Gott unter der Gestalt der kosmischen Energie darstellen, oder in anderen Formen, die nicht mit der katholischen Lehre übereinstimmen.
www.heiligenlexikon.de




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Gottesdienste demnächst
Do.
02.04.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Jeging, Jeging (Gründonnerstag)
Gründonnerstag - Einsetzung der heiligen Eucharistie - Heilige Messe
Inhalt:
Aktuelles aus der Pfarre

Gottesdienstordnung

 

Gottesdienstordnung April 2026

Alpha Youth in Pfaffstätt

S E I   D A B E I    

 

beim ersten AlphaYouth in Pfaffstätt.

Wir starten am 20.3.2026 um 19.00 Uhr mit einer Jugendmesse mit Lobpreis gestaltet von jungen Leuten der HOME Church Salzburg. 

Danach Alpha Youth im Pfarrhof mit gemeinsamen Essen.

Du bist herzlich WILLKOMMEN - bring gerne Freunde mit!

 

Wir freuen uns auf eine gute Zeit mit dir!

 

Alter ab 12 Jahre

Gebet für den Frieden in der Pfarrkirche Munderfing

Jeden Montag wird um 19.00 Uhr eingeladen zu einem Gebet für den Frieden in der Pfarrkirche in Munderfing.

Monstranz

Eucharistische Anbetung in Munderfing

Am Freitag, 20. März entfällt zwischen 14.30 und 16.00 Uhr die eucharistische Anbetung. Auch am Karfreitag entfällt die wöchentliche Anbetung.

 

An jedem Freitag wird in der Pfarrkirche Munderfing das Allerheiligste ausgesetzt. Von  08.00 Uhr bis 18.00 Uhr sind alle eingeladen, in der Kirche eine Zeit des Gebetes zu verbringen.

 

Während eines Begräbnisses wird die Anbetung ausgesetzt.

 

Unser Glaube sagt uns, dass in der gewandelten Hostie Jesus Christus zwar Unsichtbar, aber ganz real gegenwärtig ist

 

Wir können ihm unseren Dank, unsere Sorgen und Nöte, unsere Hoffnungen und Freuden ans Herz legen. Er kümmert sich um uns.

Termine für Kinder und Familien in der Pfarre Munderfing

Kinderkirche für Kinder im Vorschulalter:  

Beginn ist jeweils um 8.30 Uhr im Werkraum der Volksschule. Nach der Messe ist Familientreffen im Kindergarten.

 

-----

 

Familienmessen:

-----

 

Nach der Familienmesse ist immer Pfarrtreff im Pfarrsaal.

 

Ministranten:

 

die Ministrantenstunden finden jeweils von 10.30 bis 11.30 Uhr im Pfarrsaal Munderfing statt:

14. März 2026

11. April 2026

9. Mai 2026

 

 

 

 

Kirche Jeging

Aktuelles aus unserer Pfarre

 

 

https://3d-innviertel.at/orte/bezirk-braunau/jeging/pfarrkirche

 

Die Kirche ist tagsüber geöffnet.

 

 

Sie sind eingeladen, neben dem privaten Gebet und dem gemeinsamen Gebet in der Familie die kirchlichen Angebote in den Medien zu nützen. Wertvolle Hinweise dazu finden Sie unter: 

www.netzwerk-gottesdienst.at
www.katholisch.at/gottesdienste

Beichtstuhl

Beichtgelegenheiten

Die Kanoniker von Mattighofen laden jeden Samstag zur Beichtgelegenheit mit eucharistischer Anbetung ein:

 

 

 

 

Gebetskreis für verfolgte Christen in Munderfing

Die nächsten Gebete für verfolgte Christen finden  am Freitag,

27. März 2026

24. April 2026 und

29. Mai 2026

jeweils um 17.00 Uhr im Rahmen der eucharistischen Anbetung in der Pfarrkirche Munderfing statt.

 

Seit mehreren Jahren gibt es in der Pfarre Munderfing eine Gebetskreis, der sich den Anliegen der weltweit ca. 200 Millionen verfolgten Christen widmet. 

 

Neue Mitbeterinnen und Mitbeter, auch solche, die nicht regelmäßig teilnehmen können, sind jederzeit herzlich willkommen!

 

Verlässliche Informationen zur Situation der verfolgten Christen findet man auf der Internerseite des gemeinnützigen Vereins Christen in Not (www.christeninnot.com), wo man auch die kostenlose Zeitschrift des Vereins bestellen kann.

Ministrantenausflug

Bei schönstem Wetter fuhren unsere Minis gemeinsam mit den Minis aus Munderfing und Pfaffstätt am Samstag, 20. September 2025 in den Bayernpark und verbrachten einen erlebnisreichen Tag.

 

Kreuzweg

 

Im Kreuz sehen wir den tiefsten Beweis für die Liebe Gottes zu den Menschen. Beim Beten des Kreuzweges betrachten wir den Leidensweg Jesu.

 

Daraus dürfen wir auch Kraft und Trost schöpfen, wenn wir selber oder unsere Mitmenschen mit Leiden konfrontiert sind.

 

Zum Mitbeten der Kreuzwegandachten an den Sonntagen der Fastenzeit um 9.30 Uhr in der Kirche wird herzlich eingeladen.

Kreuzweg für verfolgte Christen in Munderfing am 5. Sonntagsonntag

Kreuzweg für verfolgte Christen am Samstag, 21. März um  18.30  Uhr in der Pfarrkirche Munderfing.

 

Mehr als 200 Millionen Christen werden weltweit verfolgt, vertrieben und eingesperrt. Alle fünf Minuten wird ein Christ wegen seines Glaubens getötet. Diese verfolgten Christen brauchen unserere Hilfe. Wie könne wir helfen? Durch GEBET, SOLIDARITÄT (Petitionen) und mit konkreten, unbürokratischen HILFSPROJEKTEN.

Newsletter Zukunftsweg Dekanat Mattighofen

Newsletter Nr. 6

 

Newsletter Nr. 5

 

Newsletter Nr. 4

 

Newsletter Nr. 3

Einladung zum Kirchenchor

Gott achtet es, wenn ich arbeite - er liebt es, wenn ich singe! Der Kirchenchor Jeging will auch in Zukunft mitgestalten!

Egal, ob du ein Instrument spielst oder gerne singst, jede(r) ist herzlich willkommen. Melde dich bei einem Kirchenchormitglied oder bei Johann Jank (0664/3400560).

Caritas-Sozialberatung – Sprechtag Mattighofen

  • Wann? Nach Terminvereinbarung einmal monatlich von 9-12 Uhr.
  • Wo? Stadtplatz 1, 5230 Mattighofen
  • Wer? Sandra Bergwinkl, Sozialarbeiterin
  • Was? Beratung und Unterstützung für Menschen in finanzieller Not

Terminvereinbarung unter:

Tel: 0676/8776 8102
Email:
sozialberatung.braunau@caritas-ooe.at

Kommunion

Kommunionempfang für kranke und ältere Personen

Viele Leute aus unserer Pfarre können nicht mehr zu den Gottesdiensten in die Kirche gekommen, weil sie krank oder gehbehindert sind. 

Für diese Menschen besteht die Möglichkeit, daheim die heilige Kommunion zu empfangen. Hr. Pfr. Innocent wird die Kranken jeden ersten Freitag im Monat (=Herz-Jesu-Freitag) besuchen. Bitte um Anmeldung unter 0676 / 877 654 79)

 

Es besteht auch das Angebot, das Sakrament der Krankensalbung zu empfangen. Die Krankensalbung ist ein Sakrament, bei dem es vor allem um eine Stärkung und Aufrichtigung in Zeiten der Krankheit, bei körperlichen Gebrechen oder Altersschwäche geht. Sie ist ein wertvolles Angebot, bei dem wir die heilende und stärkende Kraft Jesu Christi erfahren dürfen. Ich lade Sie ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.

 

 

Pfarrgemeinderat 2022 - 2027

Unser Pfarrgemeinderat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

 

Innocnet Nwafor - Pfarrprovisor

Bamberger Elfriede

Berger Berta

Birgmann Maria

Büchsenmeister Richard

Dirmaier Erni

Fink Andrea

Graf Martina

Graf Siegfried

Hofbauer Anneliese

Jank Johann

Russinger Barbara

Schwendtbauer Ludwig

Das Kirchenjahr für Kinder erklärt

Youtube-Kanal der oö. Kirche

 

https://www.youtube.com/c/kathkircheooe

19:00 Uhr | Pfarrkirche Jeging, Jeging (Gründonnerstag)

Gründonnerstag - Einsetzung der heiligen Eucharistie - Heilige Messe

Donnerstag
02.04.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Jeging, Jeging (Karfreitag)

Karfreitag - Todestag Jesu Christi

Freitag
03.04.
20:30 Uhr | Pfarrkirche Jeging, Jeging (Karsamstag)

Karsamstag - Grabesruhe des Herrn

Samstag
04.04.
10:00 Uhr | Pfarrkirche Jeging, Jeging (Ostersonntag)

Ostersonntag - Festmesse

Sonntag
05.04.
10:00 Uhr | Pfarrkirche Jeging, Jeging (Ostersonntag)

Ostermontag - Heilige Messe

Montag
06.04.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Jeging, Jeging

keine Heilige Messe

Dienstag
07.04.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Pfaffstätt, Pfaffstätt

Alpha Youth PTG Pfaffstätt

Freitag
10.04.
10:30 Uhr | Pfarrsaal Munderfing, Munderfing

Ministrantenstunde im Pfarrsaal Munderfing

Samstag
11.04.
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Was feiern wir am Gründonnerstag?

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01.04.

Karfreitag: Papst Leo XIV. wird Kreuz am Kolosseum selbst tragen

Papst Leo XIV. wird beim traditionellen Karfreitags-Kreuzweg am Kolosseum in Rom das Holzkreuz selber tragen. Darüber informierte am 31. März 2026 der Vatikan.
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Bischof Manfred Scheuer

Bischof Scheuer: Scheuer: Pessach bewahrt Ostern davor, im "luftleeren Raum" zu bleiben

In der neuen Folge des Theologie-Podcasts "Diesseits von Eden" sprechen Bischof Manfred Scheuer, Oberrabbiner Jaron...
Jugend Eine Welt mit Florian-Kuntner-Preis ausgezeichnet

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Die von der österreichischen Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt initiierte „Aktionsgruppe gegen Kinderarbeit“...
In Gallneukirchen wird gehammerlt, nicht geratscht

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Wenn zwischen Gründonnerstag und der Osternacht die Kirchenglocken verstummen, dann ziehen wieder die Ratschenkinder durch...
Österliches Pilgern: Die Osterbotschaft bewusst be-GEHEN

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Auch 2026 lädt die Diözese Linz wieder zum „Österlichen Pilgern“ ein. Bis Pfingsten stehen 14 verschiedene Angebote zur...
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Mobil: 0676/ 877 654 79
https://www.dioezese-linz.at/jeging

Öffnungszeiten Pfarrkanzlei Munderfing: (0670 / 199 88 58)

Dienstag: 7.30 bis 10.30 Uhr

Mittwoch: 13.30 bis 16.30 Uhr

 

Hr. Pfarrprovisor Dr. Innocent Nwafor ist unter der Nr. 0676 / 877 654 79 für Sie erreichbar.

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