72H – Ohne Kompromiss
Wir beklebten mit Stop! – Stadtteile ohne Partnergewalt 300 Pizzakartons mit der Gewaltschutznummer und bekamen von der ÖGB Frauenvorsitzende in Wels einen Einblick in die Arbeitsrealitäten vieler Frauen und das Gleichstellung noch immer rein auf dem Papier Realität ist. Mit Barbara Wimmer vom Treffpunkt Mensch und Arbeit malten wir dann zum Thema Acrylbilder, die wir dann zur Abschlussveranstaltung am Freitag – unseren Filmabend mit anschließender Podiumsdiskussion zum Verkauf gestellt haben. Die Abschlussveranstaltung war eine Kooperation mit der Frauenkommission der Diözese Linz, der KFB, KAB, Treffpunkt Mensch&Arbeit, Caritas, Bündnis 8ter März.
Auch das von den uns vorbereitete Buffet fand regen Absatz. Der Reinerlös in Höhe von
€ 866 ging an zwei Welser Initiativen, die zu einem sicheren Leben für alle beitragen: Der Verein „RheA Wels – Regionale Hilfe für Alleinerziehende“ unterstützt Ein-Eltern Familien, von denen in Österreich jede dritte armutsgefährdet ist. Das Gewaltpräventionsprojekt „StoP Wels – Stadtteile ohne Partnergewalt“ unterstützt Menschen, die durch Gewalt in den eigenen vier Wänden bedroht sind.
Feminismus & Kooperation Nach dem Film (Ein Tag Ohne Frauen) führte Christine Haiden mit Vertreterinnen verschiedener Organisationen und Generationen ein Podiumsgespräch: Margit Hauft, langjährige kfb-Vorsitzende und Mitbegründerin der Frauenkommission der Diözese Linz. Didem Wenger ist angehende Rechtsanwältin und erlebte die Kraft des gemeinsamen Engagements dieses Jahr: Sie organisierte die Initiative zur Errichtung einer Gewaltambulanz in Oberösterreich und koordinierte sich dafür mit über 30 Gruppierungen und zahlreichen Einzelpersonen Candice Octave, Mitglied der Inklusiven Redaktion der Caritas OÖ, musste ihre Teilnahme am Podiumsgespräch krankheitsbedingt leider absagen. Eine Redaktionskollegin verlas ein Statement von ihr, in dem sie auf die Bedeutung von Intersektionalität hinwies: Lejla Mulahmetović, ÖGB-Frauenvorsitzende in Wels, wies auf die Bruchlinien zwischen Gleichberechtigung auf dem Papier und tatsächlicher Gleichstellung im Alltag hin.
Christine Haiden band auch das Publikum in die Diskussion mit ein.
Ein wirklich gelungenes Projekt!
