Der diesjährige Equal Pay Day fällt in Österreich auf den 11. Februar und rutscht damit im Vergleich zu 2025 zwei Tage nach hinten. Frauen verdienen damit im Schnitt 11,6 Prozent weniger als Männer, berechnet auf Basis ganzjährig vollzeitbeschäftigter Frauen und Männer. Besonders deutlich ist der Einkommensunterschied bei Angestellten mit 27,9 Prozent sowie bei Arbeiterinnen mit 25,1 Prozent. Trotz einer Verschiebung um zwei Tage kann von echter Einkommensgerechtigkeit weiterhin keine Rede sein.
Mit großer Trauer und tiefer Dankbarkeit nimmt der Fachbereich für Gesellschaft und Soziales Abschied von Bischof emeritus Maximilian Aichern, der am 31. Januar 2026 im 94. Lebensjahr verstorben ist. Sein Leben und Wirken waren ein beeindruckendes Zeugnis von Nächstenliebe, sozialer Verantwortung und unermüdlichen Engagements für die Würde des Menschen.
Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Jänner haben die Präsidentin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Prof.in Regina Polak, und der Linzer Bischof Manfred Scheuer zu einem selbstkritischen und verantwortlichen Erinnern aufgerufen. Gedenken dürfe weder bei bloßer Betroffenheit stehen bleiben noch in historischer Distanz oder Neutralität erstarren.
Von „wilden Barockgärten“ bis hin zu klimafreundlichen Fuhrparks: Am Freitagnachmittag feierte die kirchliche Umweltarbeit in Österreich einen neuen Rekord. In St. Pölten wurden die besten Projekte der Jahre 2024/25 ausgezeichnet. Die Beteiligung hat sich seit der letzten Ausschreibung nahezu verdreifacht – ein klares Signal für das wachsende ökologische Engagement von Pfarreien und Klöstern.
arbeit plus ist das österreichweite Bundesnetzwerk sozialer Unternehmen, die benachteiligte Menschen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg unterstützen. Mit Beratung, Qualifizierung und Beschäftigung schaffen sie Perspektiven für Menschen, die am Arbeitsmarkt besonders gefordert sind. Seit mehr als 35 Jahren vernetzt arbeit plus rund 200 gemeinnützige arbeitsmarktpolitische Unternehmen an knapp 500 Standorten in ganz Österreich.
Die anhaltend eisigen Temperaturen in ganz Österreich machen die Wintermonate für obdachlose Menschen erneut lebensgefährlich. Die Caritas Österreich und das Rote Kreuz appellieren angesichts der aktuellen Kältewelle an die Bevölkerung: Hinsehen, ansprechen und im Zweifel ein Kältetelefon anrufen. Schon ein einziger Anruf kann entscheidend sein.
Katholische Hilfsorganisationen haben die jüngste Einigung auf EU‑Ebene zur Abschwächung des europäischen Lieferkettengesetzes und weiterer Nachhaltigkeitsregeln scharf kritisiert. Anlass ist der erzielte Konsens zwischen EU‑Kommission, Rat und Europäischem Parlament zum sogenannten Omnibus‑I‑Paket.