Menschen für den Pfarrgemeinderat gewinnen
Menschen für den Pfarrgemeinderat gewinnen
Wahlannahmegespräche
ACHTUNG: Die Wahlannahme-Gespräche finden bei der Urwahl erst nach dem Wahlzeitraum im Jänner/Februar 2027 statt!
Bei der Urwahl werden nach der Wahl im vom Wahlvorstand festgelegten
Wahlzeitraum (Jänner/Februar 2027) die Wahl-Annahmegespräche geführt:
Am 7. März 2027 wird der neue Pfarrgemeinderat vorgestellt.
Ein Vorteil bei der Urwahl kann es sein, dass die Personen, mit denen ich ins
Gespräch komme, bereits von der Pfarrgemeinde gewählt sind.
Nicht vergessen: Bereitschaftserklärung unterschreiben lassen!
Ersatzkandidat:innen auch bei Urwahl
Auch bei der Urwahl müssen Ersatzkandidat:innen angefragt werden. Wenn
die Wahl nicht sofort angenommen wird, so soll beim gefragt werden, ob die
Person sich vorstellen kann, als Ersatzkandidat:in zur Verfügung zu stehen.
Die Bereitschaftserklärung wird hier zum Download eingestellt.
Entdecken statt überreden: Die Gespräche zur Urwahl-Annahme offen gestalten.
Die Wahlannahme-Gespräche vorbereiten
Vier Aspekte sind für die Wahlannahme-Gespräche zu bedenken:
1. Wie rede ich über den Pfarrgemeinderat? (Das WARUM und WOZU des Pfarrgemeinderates vgl. Seiten 4 und 5 im Handbuch zur Wahl) und wie das in unserer Pfarrgemeinde gelebt wird: Selbstreflexion, Austausch im PGR, Infos über die Ergebnisse dieser Selbstreflexion an die Wahlvorstandsmitglieder weitergeben.
2. Wie stehe ich als Anfragende zur Pfarrgemeinde? Ist es mir möglich, gut und authentisch über die Pfarrgemeinde zu sprechen?
3. Was bringt die Person, mit der ich spreche, mit? Was interessiert sie? Was sind ihre Anliegen? Wo könnte hier etwas zusammenpassen? (Die aktualisierten Sinus-Milieu-Personaskarten sind hier zum Herunterladen und Selber-Ausdrucken)
4. Was sind die Erwartungen an die Person? Was gehört zu den Aufgaben eines Pfarrgemeinderates, einer Pfarrgemeinderätin? Und was auch nicht? Grundsätzlich reicht es aus, zu den PGR-Sitzungen zu gehen, mitzureden, einmal etwas vorzubereiten und auch bei gemeinsamen Aktivitäten mitzuhelfen.
Darüber hinaus soll es den PGR-Mitgliedern freistehen, in welchem Ausmaß sie sich darüber hinaus engagieren wollen.
Die Gespräche mit Offenheit führen
Unabhängig davon, wie das Wahlannahme-Gespräch endet, ist es Pfarrgemeindebildend, aktiverend. Wenn die um Wahlannahme gebetene Person für den PGR absagt, dann war dieses Gespräch dennoch wichtig. Es gibt einen Austausch, welche Interessen es bei dieser Person gibt und ob die Bereitschaft für ein anderes Engagement besteht. Für das Gespräch wird gedankt, es hat einen Sinn gemacht.
„Du bist ein Segen“-Karten
Bei den PGR-Wahlvorstandsschulungen September bis November 2026
werden die „Du bist ein Segen“-Karten des Fachbereichs „Glauben heute“ in
qualitätsvollem Druck in ausreichender Zahl verteilt, um bei den
Gesprächen zur Wahlannahme überreicht zu
werden.
Warum Pfarrgemeinderat?
Diese grundsätzlichen Überlegungen zum Pfarrgemeinderat helfen, den Pfarrgemeinderat und wie er in Ihrer Pfarrgemeinde gelebt wird, gut zu präsentieren. (Handbuch zur Wahl Seite 5)
Wenn Sie sich für die Mitwirkung im Wahlvorstand bereiterklärt
haben, dann ist die Frage "Warum Pfarrgemeinderat?) für Sie vermutlich gar keine Frage. Weil Sie der Pfarrgemeinde und dem Pfarrgemeinderat verbunden sind, vielleicht auch im PGR Ihrer Pfarrgemeinde wirken. Weil Sie
sehen, wie viel in einem Strategie- und Beschlussgremium entschieden wird, das sonst irgendwo anders entschieden würde.
Im Zuge der Pfarrgemeinderatswahl werden Ihnen Menschen, die den Pfarrgemeinderat nicht so gut kennen, diese Frage stellen. Hier sind ein paar Antwortvorschläge:
- Es braucht ein strategisches Leitungsgremium, das Entscheidungen trifft und für verbindliche Beschlüsse sorgt.
- Im Pfarrgemeinderat entstehen Inhalte, die pastorale Strategie.
- PGRs beraten ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.
- Der PGR ist Stärkung des Seelsorgeteams.
- Der PGR vertritt die Interessen der Pfarrgemeinde.
- Der PGR setzt gemeinsame Aktivitäten um.
Warum sich im Pfarrgemeinderat engagieren?
- Im Pfarrgemeinderat sind alle, die pastoral und kirchlich in der Pfarrgemeinde handeln, vertreten. Sie wissen voneinander, hören aufeinander, geben einander Rat.
- Der Pfarrgemeinderat hat durch die Wahl die Rückendeckung der Pfarrgemeinde.
- Im Pfarrgemeinderat wartet ein bunter Strauß an Themen und Menschen. Die Vielfalt ist manchmal herausfordernd, meistens bereichernd.
- Ich kann im Pfarrgemeinderat meinen Themenbereich vertreten und einbringen.
- Im Pfarrgemeinderat kann man auch einmal über das eigene Betätigungsfeld hinausschauen und aus den Erfahrungen der anderen etwas lernen.
Ersuchen Sie die Mitglieder des Pfarrgemeinderates, diese drei Fragen zu beantworten, auf Fragenzettel, schreiben Sie die Ergebnisse zusammen und verwenden Sie die Antworten, wenn Ihnen von Wähler:innen und Urwahlgewählten die Frage nach dem „Warum Pfarrgemeinderat?“ gestellt wird.
- Darum macht es für mich Sinn, im PGR zu wirken: ...
- So profitiere ich vom Pfarrgemeinderat: ...
- Deshalb ist der Pfarrgemeinderat für die Pfarrgemeinde gut: ...