Über die Wahl aus einer Kandidat:innenliste informieren
Kommunikationsplan erstellen
Den Kommunikationsplan (Wann? Welche Inhalte? Wie? An wen?) erstellen
Wahlvorstand und Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde gemeinsam. Er
ist Teil des Organisationsplans.
- Kandidat:innenfolder mit allen Informationen erstellen (Canva-Vorlage)
- Informationsinhalte mit dem PGR erarbeiten
- Mit der Öffentlichkeitsarbeit überlegen, wie diese Informationen unter die Leute gebracht werden können.
Die Werbe-Plakate für die Kandidat:innenwahl
Drei PGR-Wahlplakate für drei Phasen werden bei den PGR-Wahlvorstandsschulungen jeder Pfarrgemeinde gedruckt zur Verfügung gestellt.
Die Plakate und Inserate gibt es in Canva zum Selbergestalten (z.B: mit eigenen Fotos). Sie können in der Pfarrgemeinde in Teilen bearbeitet und ausgedruckt werden. (www.dioezese-linz.at/poea)
Kandidat:innenfindung
Gesprächsprozesse bringen die Kandidat:innen-Nennung in Schwung
Die Kandidat:innen-Nennung ist noch kein Wahlvorgang. Daher kann sie in den verschiedensten Formen stattfinden. Der Wahlvorstand legt (ev. gemeinsam mit der Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde) fest, wie die Nennung von Kandidat:innen möglich ist:
- MIt dem Kandidat:innenfolder und einer beigelegten Liste
- Die Kandidat:innen-Nennung kann auch digital ermöglicht werden.
- Man kann Namen per Mail an die Pfarrgemeinde/an den Wahlvorstand senden.
- Mündliches Nennen an ein Mitglied des Wahlvorstandes
- ...
Kandidat:innenanfragen organisieren
- Nennungen sortieren (Häufigkeit der Nennung)
- Liste sichten: Abbildung der gesamten Sozialstruktur und Milieubreite der Pfarrgemeinde
- Bereitschaft zur Zusammenarbeit im PGR: Das ist bei neuen Personen eine Annahme.
- Kandidat:innengespräche vereinbaren: Wer spricht mit wem?
Die Kriterien für die Zusammenstellung der Liste von Kandidierenden gibt die Wahlordnung § 21(2) vor:
"Der Wahlvorstand erstellt aus den vorliegenden Wahlvorschlägen eine Liste der Kandidierenden. Bei der Auswahl berücksichtigt er insbesondere
- die Häufigkeit der Nennung in den eingegangenen Wahlvorschlägen,
- die Abbildung der gesamten Sozialstruktur und Milieubreite der Pfarrgemeinde unter den Kandidierenden und
- deren Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Pfarrgemeinderat sowie zur Mitarbeit in der Pfarrgemeinde.
Es sollen mindestens um die Hälfte mehr Kandidierende auf der Liste stehen als zu wählen sind."