Wie alle Dinge und Gegenstände, die im täglichen Gebrauch stehen, bedürfen auch Glockenanlagen einer regelmäßigen Kontrolle. Zudem ist eine gute Pflege und Wartung Voraussetzung für Sicherheit, beste Funktion und Langlebigkeit!
Prinzipiell kann eine Pfarre viele Dinge überprüfen. Mögliche Schäden können dadurch schon im Entstehen entdeckt und rechtzeitig Reparaturmaßnahmen eingeleitet werden.
In ganz Österreich gilt ein einheitlicher Werkvertrag über die Überprüfung und Wartung einer Glocken- und Turmuhrenanlage. Der Vertrag wird ausschließlich vom Glockenreferat ausgestellt.
Bei Maßnahmen an Turmuhren ist das Baureferat der Diözesanfinanzkammer zu benachrichtigen. Historische Turmuhren und Räderturmuhrwerke stehen unter Denkmalschutz und dürfen nicht vom Turm entfernt werden! Die Beratungskompetenz bei historischen Räderuhrwerken liegt beim Glockenreferat und beim Baureferat (Außenanlagen, Ziffernblätter, ..)
Aus Anlass des 500-Jahr-Jubiläums der beiden Glocken der Pfarrkirche St. Georgen am Fillmannsbach konnte das wertvolle Geläute aus dem Jahre 1515 von Glockengießer Wolfgang Rot aus Braunau im Herbst des vergangenen Jahres mit der seit dem Ersten Weltkrieg fehlenden mittleren Glocke (d2) wieder ergänzt werden.
Bischof em. Maximilian Aichern weihte am 2. Juli 2014 vier neue Glocken für die Pfarrkirche Zell am Pettenfirst. Gegossen wurden sie von der Innsbrucker Glockengießerei Grassmayr. Sie erklingen im sogenannten "Westminster-Motiv" mit den Tönen e-a-h-cis.
Das vierstimmige Stahlgeläute wurde aufwändig saniert und mit neuen Antrieben ausgestattet. Alle Glocken sind im Jahre 1926 kurz vor der Einstellung des Stahlglockengusses bei Böhler in Kapfenberg hergestellt worden.
Aus Anlass des 500-Jahr-Jubiläums der beiden Glocken der Pfarrkirche St. Georgen am Fillmannsbach konnte das wertvolle Geläute aus dem Jahre 1515 von Glockengießer Wolfgang Rot aus Braunau im Herbst des vergangenen Jahres mit der seit dem Ersten Weltkrieg fehlenden mittleren Glocke (d2) wieder ergänzt werden.
Der Ennser Stadtturm beherbergt ein einzigartiges Geläute, das 1948 in der ehemaligen "Florianer Glockengießerei" von Meister Dettenrieder gegossen wurde.