Ankommen und willkommen sein
Das ist das Innovative daran
Willkommen heißen beginnt nicht erst an der Kirchentür. Die Pfarre möchte selbst den ersten Schritt machen und Menschen dort erreichen, wo sie gerade neu ankommen. Dafür werden neue Kommunikationsformen entwickelt und Willkommenspakete gestaltet, die neugierig machen und konkrete Möglichkeiten zum Kennenlernen aufzeigen.
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach innen: Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen werden dafür sensibilisiert, Neuzugezogene wahrzunehmen und ihnen offen, aufmerksam und ohne zu überfordern zu begegnen. Auch die Frage, wie neue Menschen mit ihren Talenten für ehrenamtliches Engagement gewonnen werden können, spielt eine wichtige Rolle.
Angebote
Entwickelt und erprobt werden verschiedene Möglichkeiten, um Neuzugezogene willkommen zu heißen und den Kontakt zu ihnen herzustellen:
- ein einladendes Begrüßungspaket mit Informationen und konkreten Angeboten der Pfarrgemeinden
- neue Wege, um Willkommenspakete per Post oder durch ehrenamtliche Mitarbeiter persönlich zuzustellen
- zeitgemäße und digitale Formen der Kontaktaufnahme
- Einladungen zu Gottesdiensten, Begegnungsmöglichkeiten und gemeinschaftlichen Aktivitäten
- Sensibilisierung und Schulung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen für eine offene Willkommenskultur und die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher
Zielgruppe
Im Mittelpunkt stehen Menschen, die neu nach Urfahr ziehen und bisher noch keinen Kontakt zu einer der Pfarrgemeinden haben. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, die Angebote und Menschen vor Ort kennenzulernen und einen unkomplizierten Zugang zu Gemeinschaft und Liturgie zu finden.
Zugleich richtet sich das Projekt an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen, die neue Menschen willkommen heißen, begleiten und für ein Engagement in der Pfarre begeistern möchten.
Ziel und nachhaltige Wirkung
Die Pfarre möchte eine Kirche sein, die aktiv auf Menschen zugeht und ihnen das Ankommen erleichtert. Neuzugezogene sollen sich wahrgenommen fühlen, neugierig werden und einen einfachen Zugang zu den Pfarrgemeinden finden.
Dazu werden bestehende Formen des Willkommens überprüft, neue Begrüßungsangebote entwickelt und persönliche wie digitale Kontaktwege aufgebaut. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen lernen, neue Menschen bewusst wahrzunehmen und ihnen offen zu begegnen.
Langfristig soll eine Willkommenskultur entstehen, die nicht von einzelnen Personen abhängt, sondern in den Pfarrgemeinden selbstverständlich gelebt wird. So können neue Beziehungen wachsen, Menschen Gemeinschaft erleben und ihre Talente und Fähigkeiten in das pfarrliche Leben einbringen.
Kontakt
Pfarre Urfahr-St. Junia
pfarre.urfahr@dioezese-linz.at