Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
Pfarrkirche Gosau im Winter
Pfarre Gosau
Kirchenstraße 37
4824 Gosau
Telefon: 06135/8243 (Pfarrbüro Bad Goisern)
Mobil: 0676/8776-5036
pfarre.gosau@dioezese-linz.at
www.dioezese-linz.at/gosau
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Hauptmenü:

Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Pfarrkirche Gosau im Winter
Pfarre Gosau
Kirchenstraße 37
4824 Gosau
Telefon: 06135/8243 (Pfarrbüro Bad Goisern)
Mobil: 0676/8776-5036
pfarre.gosau@dioezese-linz.at
www.dioezese-linz.at/gosau
Löckermoos in Gosau
Di. 21.7.26
"Das hier sind meine Mutter und meine Brüder..."
Tages­evangelium
Mt 12, 46-50
Di. 21.07.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäu

46 Als Jesus noch mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen.

47 Da sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen.

48 Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?

49 Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder.

50 Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Mt 12, 46-50
1. Lesung
Mi 7, 14-15.18-20

Lesung aus dem Buch Micha

14 Herr, unser Gott, führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.

15 Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!

18 Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn er liebt es, gnädig zu sein.

19 Er wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.

20 Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.

Antwortpsalm: Ps 85 (84), 2-3.5-6.7-8


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Laurentius von Brindisi
  • Hl. Arbogast
  • Daniel
  • Hl. Praxedis
  • Stilla
  • Hl. Victor
  • Hl. Florentius von Straßburg
Di. 21.07.26
Namenstage
Hl. Laurentius von Brindisi
* 22. Juli 1559, Brindisi, Italien
† 22. Juli 1619, Portugal
Ordensgeneral, Kirchenlehrer
Laurentius, geboren 1559 in Brindisi, trat 1575 in den Kapuzinerorden ein. Er studierte in Padua und Venedig. Sein leidenschaftliches Interesse für die Heilige Schrift trieb ihn dazu, die biblischen Sprachen (Griechisch und Hebräisch) gründlich zu erlernen. 1582 wurde er in Venedig zum Priester geweiht. Bald wurde er als Prediger und hervorragender Lehrer der Theologie bekannt. Seine Ordensbrüder wählten ihn zum Guardian, wenige Jahre später zum Provinzial; 1602-1605 war er Ordensgeneral. Er führte den Kapuzinerorden in Österreich und Böhmen ein und war auch in Bayern tätig. Sein Wirken lässt sich mit dem des hl. Petrus Kanisius vergleichen. Zur theologischen Auseinandersetzung mit dem Protestantismus kam sein Einfluss auf die Religionspolitik der katholischen Fürsten. Laurentius starb, genau 60 Jahre alt, am 22. Juli 1619. Papst Johannes XXIII. erhob ihn 1959 zum Kirchenlehrer.
„Die Waffen
mit denen der Glaube verteidigt sein will, sind: das heilige Leben derer, die den Glauben predigen und lehren, und die Geduld in Leiden und Verfolgung.“ (Laurentius von Brindisi)

Hl. Arbogast
* Irland
† 618, Frankreich
Einsiedler, Glaubensbote im Elsass, Bischof von Straßburg
Arbogast, in Irland als Arascach geboren, nach anderer Überlieferung aus Südfrankreich stammend, kam um 550 als Missionar, ließ sich der Legende nach im Wald von Hagenau im Elsass nieder und holte eines Tages den von einem Eber getöteten Sohn von König Dagobert II. von Austrasien ins Leben zurück. Dagobert II. war in Irland ausgebildet worden, er ernannte Arbogast zum Bischof von Straßburg.
Ältere Legenden lassen Arbogast trockenen Fußes über einen Fluss schreiten, Kranke heilen, Dämonen vertreiben und Streitigkeiten schlichten. Er ließ sich demnach unter einem Galgen begraben, um einen unschuldig Hingerichteten zu ehren.
Als Bischof von Straßburg wirkte Arbogast sehr segensreich, er ließ Kirchen und Klöster bauen und sorgte für das Aufblühen der Stadt. Arbogast gilt als Hauptbegründer des Christentums im Elsass. Schon zu Lebzeiten wurde er hoch verehrt.

Daniel
* Jerusalem, Israel
† 536, Irak
Prophet
Daniel ist die Figur eines im 2. Jahrhundert vor Christus entstandenen lehrhaften, apolkalyptischen Buches, das der Verfasser in der Form des Selbstzeugnisses aus dem 6. Jahrhundert verfasst hat und das Bestandteil des Alten Testaments wurde. Der Daniel des Buches wurde 605 v. Chr. nach Babylon ins Exil deportiert, dann dort am Hof des Königs Nebukadnezar erzogen. Nach einer Traumdeutung erhielt er eine einflussreiche Stellung am Hof (Daniel 1). Wegen seiner Glaubenstreue ließ der König einige seiner hebräischen Freunde in einen Feuerofen werfen, aber sie überlebten dank Gottes Hilfe (Daniel 3). Daniel deutete auch dem nachfolgenden König Belschazzar die sprichwörtlich gewordenen, geisterhaften "Zeichen an der Wand", die "Menetekel"; sie lauteten: "Mene mene tekel u-parsin" und bedeuten: "mene": "G e z ä h l t  hat Gott Deine Tage"; "tekel": "G e w o g e n wurdest du und zu leicht befunden"; "u-parsin": "G e t e i l t wird Dein Reich" (Daniel 5). Weil Daniel sich nicht an das Verbot des Betens hielt, das König Darius erlassen hatte, wurde er in die Löwengrube geworfen, blieb aber unversehrt und wurde gerettet (Daniel 6).
Seinem Volk im Exil erschloss Daniel mit seiner apokalyptischen Weissagung die Messias- und Endzeiterwartung (Daniel 7 - 12).

Hl. Praxedis
* 1/2. Jahrhundert, Rom
Wohltäterin
Praxedis war nach der Legende eine römische Jungfrau und Stifterin einer Kirche. Eine andere Legende erzählt von Praxedis und Pudentiana als Schwestern und Töchter des römischen Senators Pudens, der Petrus in Rom in seinem Haus aufgemommen habe. Praxedis setzte sich für verfolgte Christen ein, in ihrer Zisterne bewahrte sie die Leichname von Märtyrern auf.

Stilla
* Abenberg in Bayern
† um 1140
Jungfrau, Wohltäterin
Stilla - nach der Überlieferung eine Adlige aus dem Geschlecht der Bamberger Vögte des Hochstifts, derer von Abenberg - legte das Gelübde der Jungfräulichkeit ab und führte zusammen mit drei Gefährtinnen ein Leben im Gebet und im Dienst an Kranken; sie wirkte so als Wohltäterin und stiftete auch die Kirche St. Peter bei Abenberg; auch das - tatsächlich erst 1482 entstandene - Kloster Marienburg neben der Kirche St. Peter wird ihr manchmal zugeschrieben.
Stillas Sarkophag in der Peterskirche bei Abenberg und ihr Grabstein - wohl um 1250 entstanden - sind seit 1480 bis heute Ziel von Wallfahrern. Stilla Lebensdaten sind ungewiss; ihre Lebensgeschichte verfasste der Stiftsdekan Wolfgang Agricola, der sich der Reformation anschloss.

Hl. Victor
† 300
Märtyrer
Victor war der Legende nach römischer Hauptmann, der seine Soldaten Deutherius, Felicianus und Alexander bekhrte und sie zur Taufe führte. Als sie der Verfolgung unter Kaiser Maximianus ausgesetzt waren, tröstete und stärkte er seine Glaubensgenossen. Schließlich ergriff man ihn selbst, als er am Jupiter-Altar nicht opfern wollte. Er wurde grausam gemartert: in eine Mühle gelegt, die aber sofort stillstand; der Mühlstein, den man auf ihn legte, erdrückte ihn nicht, so dass man ihn enthauptete. Sein Leichnam wurde in den Fluss geworfen, aber von Engeln erhoben. Mit ihm starben seine Gefährten.
Die Schilderung des Martyriums von Victor erinnert an die Leiden, die bei Polykarp von Smyrna oder Ignatius von Antiochien beschrieben werden. Gräber aus der Mitte des 3. Jahrhunderts wurden 1963 in der Krypta der Kirche St. Victor in Marseille gefunden; da die hier Verehrten im 5. Jahrhundert schon anonym waren, ist die Leidensgeschichte des 6. Jahrhunderts rein fiktiv; sie nennt Victor auch Bischof von Marseille; als solcher bezeichnet ihn auch Hrabanus Maurus.

Hl. Florentius von Straßburg
* Irland
† 624, Frankreich
Bischof von Straßburg
Der vornehme Ire Florentius kam ins Elsass, wo er sich bei der Mündung der Hasel in die Breusch als Einsiedler niederließ. Nach der Legende heilte er die Tochter des Königs Dagobert und sollte dafür so viel Land bekommen, wie sein kleiner Esel während der Morgentoilette des Königs umschreiten könne. Der König verspätete sich, der Esel galoppierte - so ergab sich ein umfangreiches Gelände, der später reiche Grundbesitz des Klosters Niederhaslach. Florentius gründete die Klöster St. Thomas in Straßburg und Niederhaslach. Nach dem Tod Arbogasts wurde er Bischof von Straßburg.
Florentius' Reliquien befinden sich in Niederhaslach.




Weiterführende Links:
  • Heiligenlexikon
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Gottesdienste demnächst
So.
26.07.
08:30 Uhr | Pfarrkirche Gosau, Gosau
Gottesdienst
(Eucharistiefeier)
Inhalt:
Pfarr team
Birgit Thumfart
Birgit Thumfart
Pastoralassistentin
M.: 0676/87766036
E.: birgit.thumfart@dioezese-linz.at
Dora Schmaranzer
Dora Schmaranzer
1. Pfarrgemeinderatsobfrau
KonsR Mag. Johann Hammerl
KonsR Mag. Johann Hammerl
Pfarrprovisor
T.: 06135/ 8243
M.: 0676 /87765036
E.: johann.hammerl@dioezese-linz.at
Kirchenzeitung online

 

      Klick Dich rein und erfahre das Neueste aus unserer Diözese Linz: 

      www.kirchenzeitung.at/pfarren/verlautbarung 

aus der Pfarre Gosau

Lesepredigt Christi Himmelfahrt

Liebe Leserin, lieber Leser,

          heute feiern wir Christi Himmelfahrt. In einer Zeit, wo alles möglichst gewinnbringend und effizient sein muss, könnten wir uns fragen: Ist dieser christliche Feiertag noch wichtig -oder kann der weg?! Aber wenn wir uns auch nur ein wenig auf die Thematik des Festes einlassen, dann erkennen wir: die Botschaft ist wichtig und aktuell…

Heute geht es um die Allmacht und Allgegenwart Gottes. Jesus, der Auferstandene, ist Herr, und herrscht über Himmel und Erde. Die Macht wurde ihm von Gott Vater höchst persönlich übertragen.

ABER: Nur weil Jesus jetzt alle Macht hat und über Himmel und Erde herrscht, hat er uns nicht vergessen – es ist gerade umgekehrt, Jesus hat das alles ja durch gemacht damit er auf Augenhöhe bei uns sein kann….

Und so lautet der Bibelspruch um heutigen Tag: Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh. 12, 32)

Wir sind eingeladen all dem nun gemeinsam nachzuspüren. Wir feiern ökumenisch, die Gedanken zum Bibeltext aus dem Neuen Testament stammen von Wortgottesdienstleiterin Bernadette Plank.

Bleib behütet, Pfarrerin Esther Eder

Text I: Apostelgeschichte 1,1-11 (EÜ)

Im ersten Buch, lieber Theóphilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus von Anfang an getan und gelehrt hat, bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde. Vorher hat er den Aposteln, die er sich durch den Heiligen Geist erwählt hatte, Weisung gegeben. Ihnen hat er nach seinem Leiden

durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.

Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt! Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden.

Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit

das Reich für Israel wieder her? Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samárien und bis an die Grenzen der Erde.

Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.

Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.

Predigtgedanke von Wortgottesdienstleiterin Bernadette Plank

„Zwischen Himmel und Erde“

Liebe Gemeinde, wir sind heute hier an einem besonderen Ort. Ein Ort auf der Höhe. Ein Ort, der uns den Himmel ein Stück näher erscheinen lässt.

Und zugleich ein Ort, der uns an das Kreuz erinnert – an das, was Menschen einander antun können, und an das, was Gott daraus macht. Unser Kalvarienberg.

Ein Ort zwischen Himmel und Erde. Und genau darum geht es heute. Die Jünger stehen da und schauen nach oben. So haben wir es eben in der Apostelgeschichte gehört. Jesus wird vor ihren Augen emporgehoben. Er verschwindet. Eine Wolke nimmt ihn auf. Und was machen die Jünger? Sie schauen in den Himmel.

Ich finde das sehr menschlich. Wenn etwas zu Ende geht, wenn etwas Unbegreifliches passiert, dann schauen wir oft nach oben. Als könnten wir dort Antworten finden. Als wäre dort der Ort, an dem sich alles klärt.

Aber dann kommen diese zwei Gestalten – und sie sagen: „Was steht ihr da und schaut zum Himmel?“ Mit anderen Worten: Bleibt nicht stehen. Bleibt nicht hängen im Moment des Abschieds. Schaut nicht nur nach oben.

Denn die eigentliche Frage ist nicht: Wo ist Jesus jetzt? Sondern: Wo seid ihr? Und was werdet ihr tun?!

Christi Himmelfahrt ist kein Abschied im eigentlichen Sinn. Es ist kein „Jetzt ist er weg“. Es ist vielmehr eine Veränderung. Eine neue Weise der Nähe. Ja, Jesus entzieht sich dem direkten Zugriff. Man kann ihn nicht mehr festhalten, nicht mehr berühren, nicht mehr sehen wie vorher. Aber gerade dadurch wird etwas Neues möglich: Er ist nicht mehr an einen Ort gebunden. Nicht mehr nur hier – oder dort. Sondern überall. Auch hier. Auch jetzt.

Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft von Himmelfahrt: Dass Gott größer ist als unsere Vorstellungen. Dass Christus sich nicht festhalten lässt – aber gerade deshalb mitten unter uns ist. Zwischen Himmel und Erde. Und das bedeutet auch: Der Blick nach oben allein genügt nicht. Der Himmel ist kein Ort, an den wir fliehen sollen. Sondern eine Wirklichkeit, die in unser Leben hineinwirkt. Die Jünger bekommen einen Auftrag: „Ihr werdet meine Zeugen sein.“ Das heißt: Geht zurück in euren Alltag. Geht zurück zu den Menschen. Dorthin, wo das Leben spielt – mit all seinen Höhen und Tiefen.

Vielleicht passt kaum ein Ort besser dazu als dieser hier. Der Kalvarienberg erinnert uns: Zum Glauben gehört beides. Der Blick nach oben – und der Weg nach unten. Die Hoffnung – und die Wirklichkeit. Der Himmel – und die Erde.

Und wir stehen genau dazwischen. Wir leben zwischen Himmel und Erde. Wir tragen Fragen in uns. Sorgen. Hoffnungen. Jeder von uns trägt seine Bitten meistens still in sich. Dinge, die wir nur Gott anvertrauen.

Auch das ist Himmelfahrt: Dass wir loslassen dürfen. Nicht, weil es egal ist.

Sondern weil wir vertrauen, dass Gott unsere Welt in seinen Händen hält.

Und vielleicht ist das die größte Einladung dieses Tages: Nicht nur nach oben zu schauen. Sondern den Himmel in unserem Leben zu entdecken.

Dort, wo Menschen einander beistehen. Dort, wo Versöhnung möglich wird.

Dort, wo Hoffnung wächst – trotz allem, was in der Welt passiert.

Christi Himmelfahrt heißt: Der Himmel ist offen.

Und wir sind nicht allein auf unserem Weg. Christus ist da – nicht fern, sondern nahe. Vielleicht anders, als wir es erwarten. Aber wirklich.

Und so gehen wir von hier wieder hinunter, Schritt für Schritt, manche schneller, manche langsamer. Zurück in unseren Alltag. Zurück in unsere Welt. Aber wir gehen anders. Mit einem Blick, der weiter geworden ist. Mit einem Herzen, das vertraut. Mit einer Hoffnung, die trägt. Zwischen Himmel und Erde. Amen.

Text II: 1.Kön. 8, 22-24.26-28 (LUT)

Und Salomo trat vor den Altar des HERRN angesichts der ganzen Gemeinde Israel und breitete seine Hände aus gen Himmel und sprach:

HERR, Gott Israels, es ist kein Gott weder droben im Himmel noch unten auf Erden dir gleich, der du hältst den Bund und die Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor dir wandeln von ganzem Herzen; der du gehalten hast deinem Knecht, meinem Vater David, was du ihm zugesagt hast. Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es offenbar ist an diesem Tage.

(…) Nun, Gott Israels, lass dein Wort wahr werden, das du deinem Knecht, meinem Vater David, zugesagt hast.

Denn sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen – wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe? Wende dich aber zum Gebet deines Knechts und zu seinem Flehen, HERR, mein Gott, auf dass du hörst das Flehen und Gebet deines Knechts heute vor dir.

Predigtgedanke von Pfarrerin Esther Eder

Wo ist Gott?

Die Frage sprengt, wenn wir ehrlich sind, unsere Vorstellungskraft. Das können wir nicht denken. Und trotzdem würden wir nur zu gerne die Antwort darauf kennen….

Wo ist Gott? Und wieso ist er dort?

Mit den Gedanken zu Christi Himmelfahrt im Hinterkopf sollten wir vielleicht besser fragen: Wo ist Gott nicht?!

Also ist Gott jetzt überall -das ist irgendwie genauso wenig greifbar wie nirgends….

Ein Mann nach Gottes Herzen, David, hat sich Gottes Nähe herbeigesehnt. David, der den Psalm 23 geschrieben hat: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln… David sehnt sich nach Gemeinschaft mit seinem guten Hirten. Er will einen Ort der Begegnung schaffen, doch das geht nicht so einfach. Gott ist zu groß, zu herrlich, allumfassend. Ihm, seiner Herrlichkeit zu begegnen, das würde David, das würde kein Mensch überleben -es würde uns maßlos überfordern.

Ich denke an den Wunsch von Mose, aufgeschrieben im 2. Buch Mose Kapitel 32f: Mose will Gott sehen, Gott bietet an, an ihm vorüber zu gehen. Schützend hält er dabei seine Hand über den Menschen Mose, erst wenn es sicher ist, darf Mose ihm nachschauen.

Gottes Nähe trotz Allmacht und Herrlichkeit. Der Schöpfer aller Dinge, Menschenfreund? Gar Wegbegleiter?!

Das ist ganz großes Thema im ersten Teil unserer Bibel, ja bis heute im jüdischen Glauben.

Gott verspricht David schließlich, dass sein Sohn Salomo ihm ein irdisches Haus bauen darf…. Und dann ist es soweit: König Salomo -der prächtigste, weiseste, reichste, größte König, in Israels Geschichte weiht den Tempel ein -er betet.

(vgl. Text 1.Kön. 8) Salomo betet für alle hörbar:

Denn sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen – wie sollte es dann dies Haus tun….

Der große König Salomo kann es nicht fassen. Lässt Gott sich wirklich verorten?!

Jahrhunderte und einen Tempel später, kündigt Gott dem Hohepriester Zacharias im Allerheiligsten die Schwangerschaft und Geburt eines Sohnes an. Johannes. Er soll Jesus ankündigen. Den Weg zur Gegenwart und Nähe Gottes.

Denn schlussendlich ist es so: Nicht zuerst der Mensch sehnt sich nach Gottes Nähe, sondern Gott sehnt sich nach uns Menschen. Gott will begegnen. Und zwar uns, dir und mir. Gott will Beziehung und zwar mit uns, dir und mir.

Das übersteigt unsere Vorstellungskraft.

Gott wird Mensch.

Der Masterplan: In Jesus Christus überwindet er alle Grenzen zwischen uns und Ihm. Nichts ist mehr zu klein, zu simpel, zu gewöhnlich, zu abartig -ab jetzt ist alles auf Augenhöhe möglich.

Denn sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen – wie sollte es dann….

Mit Jesus Christus und seinem Weg hier auf unserer Welt: Weihnachten – Karfreitag – Ostern -Himmelfahrt, wird Gottes unmittelbare Gegenwart möglich.

Jetzt kann der gute Hirte wirklich in jedes finstere Tal hinein und wieder hinaus führen. Ab jetzt gilt: Nirgends wo wir Menschen sind ist Gott nicht. Gott ist da -für uns, dich und mich. Jederzeit und überall.

Darum sind Jesu letzte Worte bevor er seinen irdischen Weg vollendet und den Himmelsthron besteigt das Versprechen: Siehe ich bin bei euch, alle Tage bi an der Welt Ende.

Das muss erst einmal sickern. Auch bei den Jüngern. Die kommen gar nicht so richtig hinterher….und das dauert irgendwie auch bis heute an -darum Christi Himmelfahrt. Damit wir uns dieser Spannung, dieser Wahrheit, Gottes Gegenwart auseinandersetzen.

Das ist es auch, was die 2 Engel den staunenden Freunden von Jesus mitgeben. Schaut nicht hinauf oder hinunter oder nach links oder nach rechts Gott ist nicht irgendwo dort, Gott ist da. Bei dir, bei mir. Nur ein Gebet entfernt.

Das übersteigt unsere Vorstellungskraft. Und auch das ist gut so. Denn nur so können wir Gott auch nicht (nur) für uns festnageln und einkasteln. Nur so ist er absolut da und gleichzeitig überall sonst auch.

Gott sei Dank, Lob, Preis und Ehre dafür. Amen.

14.05.

Erntedank 2025

Am Sonntag, 5. Oktober 2025 feierten wir das Erntedankfest in Gosau mit einem Festgottesdienst. Am Vortag haben viele freiwillige HelferInnen und SpenderInnen für einen reichlichen Gabensegen gesorgt. Die Erntekrone, diesmal von Rosi Rohringer geschmückt, stand als Höhepunkt inmitten der gespendeten Lebensmittel. Ein Leiterwagerl mit Heu und Gartenfrüchten, sowie ein echter Gosinger Bucklkorb, ebenfalls voll mit Heu von der Schattseite rundeten das Ensemble sehr gut ab. Am Beginn der Messe zogen Pf. Hans Hammerl und die Ministranten Andreas, Florian, Paul, Julia und Kerstin ein. Ein sehr berührender Augenblick für die ca. 60 Gläubigen. Der Männergesangsverein Gosau gestaltete die musikalische Umrahmung in der gewohnten feierlichen Weise. Als Abschluss gab es eine Agape bei unterhaltsamen Gesprächen und Dankbekundungen für die geleistete Arbeit für dieses Erntedankfest! Vielen Dank an ALLE!

05.10.

Grüß Gott!

Das Magazin jetzt online lesen!

03.05.

Am Weg zum Licht

 

Text und Musik am 3. Adventsonntag

11. Dezember um 14:00 Uhr

Kalvarienbergkirche Gosau

 

An der neuen Orgel: Mag. Johann Permanschlager 

                                     spielt Musik aus seinem reichen "Orgelschatz"

 

Mundarttexte von Hans Dieter Maringer: liest Pfarrer Hans Hammerl

 

Eintritt: frei

Dauer; ca. 1/2 Stunde

08.12.

Pfarrgemeinderat 2022

Wir heißen Sie in unserer Pfarre Gosau am Dachstein "Herzlich willkommen!"

  • Dora Schmaranzer - Pfarrgemeinderatsobfrau
  • Steffen Ossig
  • Sr. Maria Ancilla
  • Sr. Edeltrud
  • Gerhard Renner
  • Marianne Gamsjäger
  • Franz Rohringer
  • Hans Rohringer
  • Uschi Stibl
  • Rudolf Bengesser
  • Mag. Birgit Thumfart - 'Pastoralassistentin
  • KonsR Mag. Johann Hammerl - Pfarrprovisor

 

 

24.11.

Orgelweihe in der Kalvarienbergkirche 2022

Nach der Renovierung der Kirche  wurde am Sonntag, 28. September die Wiedereröffnung gefeiert. Sogar eine Orgel, ein Geschenk der Marienschwestern aus Bad Mühllacken, konnte geweiht werden.

06.09.
zurück
weiter
aus der Diözese Linz
Tarock am Dom

Tarock am Dom

Der Verein Pro Mariendom lädt zu einem besonderen Tarock-Nachmittag mit direktem Blick auf den Mariendom ein. Neben attraktiven Preisen und einem exklusiven Hauptgewinn unterstützen die Teilnehmenden mit ihrem Startgeld die Restaurierungsprojekte des Doms. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

 „Vom Leben Singen“: 48. Chorsingwoche für Kirchenmusik in Puchberg

„Vom Leben Singen“: 48. Chorsingwoche für Kirchenmusik in Puchberg

Von 19. bis 24. Juli 2026 lassen 78 Sangesfreudige im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels bei der 48. Chorsingwoche für Kirchenmusik ihre Stimmen erklingen. Einstudiert werden Werke von Gregorianik bis Gegenwart. 

20.07.
Kaleidio 2026

Jungschar- und Ministrant:innenlager Kaleidio 2026

Rund 500 Kinder und Mitarbeiter:innen aus ganz Österreich machen Leoben vom 12. bis zum 18. Juli 2026 zum Zentrum der Katholischen Jungschar. Aus Oberösterreich sind 11 Gruppen mit über 100 Kindern und rund 40 Gruppenleiter:innen dabei.

Klassik am Dom 2026

Klassik am Dom 2026: Musik, die berührt

Laue Sommernächte, zarter Wind, viele freundliche Menschen, leidenschaftliche Künstler:innen mit mitreißender Musik: Das bot die Eröffnung von Klassik am Dom 2026 am 10. und 11. Juli auf dem Domplatz.

Roland Girtler hat im Kaffeehaus ein zweites Wohnzimmer gefunden.

Die Kunst, ein wenig verrückt zu sein

Roland Girtler ging Zeit seines Lebens seine eigenen Wege. 
Dafür erhielt er Bewunderung und Ablehnung. Selbst bezeichnet er sich unter anderem als „Scholar in Gottes Weltuniversität“.

„DenkStätte“ an den Eisernen Vorhang bei Guglwald.

Ein Weg gibt zu denken

Der neue „DenkWeg Eiserner Vorhang“ an der Grenze zu Tschechien erinnert an die Teilung Europas bis 1989 – und daran, dass das heutige Zusammenleben auf dem Kontinent nicht selbstverständlich ist. 

zurück
weiter
weitere Beiträge

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarre Gosau


Kirchenstraße 37
4824 Gosau
Telefon: 06135/8243 (Pfarrbüro Bad Goisern)
Mobil: 0676/8776-5036
pfarre.gosau@dioezese-linz.at
www.dioezese-linz.at/gosau

Jeden Sonntag um 08:30 Uhr Gottesdienst!

Wir freuen uns auf Dich/Euch!

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen