Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • Startseite Diözese Linz
  • Kontakt
Bunte Farben
Hauptmenü ein-/ausblenden
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:

„Ich betrachte vieles im Leben als Geschenk ...“

Erika Kirchweger

Erika Kirchweger über Frauen von heute und morgen: sich reich beschenkt fühlend setzt sie gerne Zeit und Engagement für das Eigentliche ein, das in dem Vielen oft untergeht.

Erika Kirchweger

 

Warum ich mich als Frau in der Katholischen Kirche in Oberösterreich engagiere und einbringe ...

 

Ich bin in die Katholische Kirche über die Pfarre und die Katholische Frauenbewegung hineingewachsen. Da erlebe ich eine Spiritualität, die mir gut tut und meinen Glauben festigt. Die großartigen Projekte der Aktion Familienfasttag, die Möglichkeit mich gesellschaftspolitisch einsetzen zu können und einfach viele tolle Menschen und vor allem Frauen in Pfarren, aber auch in den vielen verschiedenen Vernetzungen, in denen ich eingebunden bin, sind eine riesengroße Bereicherung in meinem Leben. Ich betrachte vieles in meinem Leben als Geschenk und ich bin reich beschenkt. Da gebe ich gerne meine Zeit und mein Engagement.


Themen, die mir als Frau unter den Nägeln brennen ...

 

Frauen wie Männer sind heute von so vielen Themen und Ansprüchen im Leben gefordert, sodass über das Viele oft das Eigentliche verloren geht. Die Vielfalt der Lebensmöglichkeiten, die Pluralität der Gesellschaft und der Umgang mit Anderen und Fremden ist eine große Herausforderung für unser aller Zusammenleben. Dazu kommen Ungerechtigkeiten in der Verteilung von Arbeit und Einkommen und brüchige, ökonomische Sicherheit. Da sind Frauen auch heute betroffen und benachteiligt.

 

Diese gesellschaftspolitischen Themen stehen meiner Meinung nach jetzt an ...

 

Der steigenden Armut entgegenzuwirken und gezielte Maßnahmen zu setzen, um Frauen im Alter und Alleinerziehende davor zu bewahren, ist mir wichtig.


Gewalt in den Familien und Beziehungen zu verringern, durch Prävention und vor allem Frauen zu unterstützen um aus Gewaltbeziehungen herauskommen zu können.


Politische Maßnahmen für eine gerechtere Verteilung von Arbeit und Einkommen.

 

Beeinträchtigte Menschen und vor allem Menschen, die schwer am Arbeitsmarkt ankommen können, weil sie die geforderte Leistungsfähigkeit nicht erreichen, brauchen Chancen und Möglichkeiten. Dazu muss es die nötigen finanziellen Ressourcen geben.


Was oder wer mich beGEISTert und mir Kraft gibt, damit Kirche lebendig wird und in Bewegung bleibt ...

 

Die Gemeinschaft von Frauen in der Kirche begeistert mich. Das Engagement so vieler, die sich miteinander verbunden fühlen. Besonders spürbar wurde das in der Frauenreise nach Siena. Katharina von Siena wurde 2013 zur Patronin und Weggefährtin der Katholischen Frauenbewegung. Ihre innige Gottesverbindung und ihr Einsatz bei Kranken und Sterbenden, aber auch ihr Einmischen in die politischen Verhältnisse ihrer Zeit und ihre loyale, aber scharfe Kirchenkritik sind faszinierend. So ist sie Weggefährtin und Prophetin für Frauen von „heute und morgen“.

 

Eines ihrer Zitate begleitet mich seither immer wieder:
„Die Stunde ist kostbar. Warte nicht auf eine spätere Gelegenheit.“


„Die Nächstenliebe stärkt unsere Seelen. Sie macht das Herz weit-nicht eng-so dass jedes Geschöpf aus Liebe zu Gott darin Raum findet, und zwar so, als würden wir jeden einzelnen Menschen wie unsere eigene Seele erachten.“

zurück

Zur Person:

Dipl.-Päd.in Erika Kirchweger war ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung (kfb) in Oberösterreich.

Weiter Lesen
Barbara Anna Haider

„... Gott sei Dank viele weibliche Kolleginnen, die technische Berufe ausüben.“

Barbara Anna Haider

Was Kirche eigentlich mit Technik zu tun hat, wie sehr sie ihren Beruf schätzt und welche Rolle das Ehrenamt für sie spielt, verrät Barbara Anna Haider in ihrem Beitrag. 

Mayella Gabmann

„Kirche mitgestalten, nicht stehen bleiben ...“

Mayella Gabmann

Mayella Gabmann über Zeichen für eine gerechtere Welt, die Vielfalt von Frau- und Mann-Sein, entwicklungspolitische Zusammenhänge und Blicke über den Tellerrand – auch im Alltag.

Maria Imlinger

„Aufgewachsen in einem lebendigen, befreienden Glauben ...“

Maria Imlinger

Maria Imlinger über ihre salesianische Prägung, ihren Antrieb für eine Arbeit voll Frohsinn und Zuversicht in der Kirche und ihre Hoffnung, nicht mehr über Gleichstellung schreiben zu müssen.

Eva-Maria Gattringer

„Liebe tagtäglich in die Welt hineinleben ...“

Eva-Maria Gattringer

Eva-Maria Gattringer über Veränderung, das Einbringen von Talenten und Fähigkeiten, die Gestaltung von „Zusammenleben“ und die Suche nach Spiritualität sowie die Sehnsucht nach einem „hörenden Herzen“.

Karin Janschek

„Das erlebe ich durch meinen Glauben ...“

Karin Janschek

Karin Janschek über starke Gemeinschaftsgefühle in ihrer Heimatpfarre, Eintreten für Gerechtigkeit und Frieden und ihren Beruf, der für sie Geschenk und Berufung ist.

zurück
weiter

nach oben springen
Sitemapmenü:

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz

Ihr Kontakt zur
Diözese Linz

nach oben springen