Die Tage werden kürzer. Das Leben in der Natur wird stiller und wir bemerken, wie uns eine warme Stube wohltut. Wir gehen auf Weihnachten zu und jedes Jahr wieder – mag der Stress der Vorweihnachtszeit unsere Vorfreude auch trüben – feiern wir! Warum?
Weil etwas geschieht, das nur Gott möglich ist! Gott wird Mensch!
Schon ein ganzes Jahr lang bereiten wir uns darauf vor, mit 01. Jänner wird die neue Pfarrstruktur in unserem Dekanat Wirklichkeit: Die neue Pfarre „Almtal“ wird gegründet und alle Pfarrgemeinden des Dekanates Pettenbach werden Teil davon.
Vom 22.-23.04. haben sich alle hauptamtlichen MitarbeiterInnen: Patres, SeelsorgerInnen, das designierte Pfarrvorstandsteam, sowie die Prozessbegleiter der Diözese Linz, zur Klausurtagung getroffen.
Gemeinsam ein positives Zukunftsbild für unsere neue Pfarre erarbeiten. Unter diesem Motto trafen sich zahlreiche VertreterInnen und Interessierte aus allen 11 Pfarren unseres Dekanates zum Visionstag in Grünau.
Im September und Oktober 2024 starten sieben weitere Dekanate die Vorbereitungsphase für die Umsetzung der Pfarrstrukturreform der Katholischen Kirche in Oberösterreich. Den Auftakt machten am 27. September 2024 das Dekanat Schwanenstadt und am 28. September 2024 das Dekanat Pettenbach.
Das Kernteam wird als Steuerungsgruppe tätig sein. Gebildet aus Dekanatsleitung und Vertreter:innen aus den Pfarren und einer Vertreterin der Pfarrsekretärinnen wird das Kernteam von zwei Gemeindeberater:innen und einer inhaltlich beauftragten Person der Diözese Linz begleitet.
Um die seelsorgliche und missionarische Arbeit wirksam, qualitätsvoll und für die handelnden Personen auch zufriedenstellend tun zu können, braucht es sowohl für hauptamtlich als auch für ehrenamtlich Engagierte gute Rahmenbedingungen!
43 Ministrant:innen mit 10 Begleitpersonen aus 5 Pfarren unseres Dekanates machten sich, unter der „Schirmherrschaft“ von P. Franz, gemeinsam auf den Weg nach Italien. Ziel der Reise war Assisi, die Heimat des Hl. Franziskus
Unter dem Leitwort aus der Bibel „Hören, was der Geist den Gemeinden sagt.“ (Offenbarung 2,11) fand am 12. und 13. Jänner der Auftakt der Einführung der pfarrlichen Seelsorgeteams statt.
Am 04. 11. 2022 fand in Viechtwang ein erstes Dekanatsaustauschtreffen für alle Ehrenamtlichen der Fachteams Kinder und Jugend, sowie aller in der Kinderliturgie und Ministrant*innenbegleitung Tätigen statt. Gemeinsam mit Katharina Mayr-Jetzinger durfte ich als Dekanatsjugendleiterin durch diesen Abend begleiten.
Wir haben Überlegungen zu unserer Motivation für diese Aufgabe angestellt, die Bedürfnisse der Zielgruppe genauer unter die Lupe genommen, die äußeren Einflussfaktoren für die konkrete Arbeit in den einzelnen Pfarren beleuchtet und uns rege über Angebote, Ideen und Perspektiven ausgetauscht.
Kaum dass wir uns einander vorgestellt hatten, breitete sich bereits die Atmosphäre von Offenheit und gegenseitigem Vertrauen aus. Mit viel Engagement und Herzblut wurde diskutiert und reflektiert.
Unter anderem ist als Ergebnis dieses Abends eine WhatsApp-Austauschgruppe entstanden.
Wer in dieser Gruppe mit dabei sein möchte, kann sich gerne jederzeit bei mir (Maria Pesendorfer: 0676/ 8776 5667) melden!
Danke an alle, die hier einen so wertvollen Beitrag für Kinder, Jugendliche, junge Familien und junge Erwachsene leisten!
Dekanat Pettenbach blickt in die Zukunft – neue Sichtweisen für neue Zeiten
Ein Infoabend mit Bruno Fröhlich zum Leitungsmodell im Zukunftsweg der Diözese Linz - „Kirche weit denken“.
Mit diesem Motto startete der Zukunftsweg im November 2017. Vorerst gab es eine große Auseinandersetzung mit den raschen Veränderungen in der Gesellschaft und wie und wo wir uns als Kirche positionieren sollen. Diese Analyse führte zu einem zentralen Gedanken, dass die Kirche darauf ausgerichtet sein muss, eine Kirche zu werden, die sich den Menschen, besonders den Menschen am Rande der Gesellschaft, öffnet. Es wurden wichtige Leitbegriffe formuliert, die als Wegweiser für den Weg der Diözese Linz in die Zukunft massgebend sein sollten und am 1. Februar 2021 entschied Bischof Manfred Scheuer die Umsetzung einer neuen Struktur, die diesem Weg dienen soll.
„Was wird sich für uns in den Pfarrgemeinden ändern?“ „Werden wir noch selbständig bestehen können?“ „Wer wird in Zukunft die Pfarrgemeinde leiten?“ Viele Fragen bewegen seitdem die vielen engagierten Christ* innen in den Pfarren.
Ja, die Pfarren sollen in Zukunft als Pfarrgemeinden bestehen bleiben. Das ist ein wichtiges Anliegen der Strukturreform, aber wie soll das funktionieren?
Als Getaufte und Gefirmte sind alle Menschen zum allgemeinden Priestertum berufen und aufgerufen zum Dienst in der Gemeinschaft in den unterschiedlichen Begabungen und Ressourcen aktiv am Pfarrleben mitzugestalten.
Eigentlich kennnen wir das Leitungsmodell „Seelsorgeteam“ in der Praxis der Diözese Linz schon 20 Jahre und es funktioniert sehr gut. In diesen Pfarren, für die es keinen eigenen Priester vor Ort mehr gab, haben sich Seelsorgteams entwickelt, die sich gemeinsam mit einem Priester, der jedoch auch noch andere Pfarren leiten muss, die Aufgaben aufgeteilt. In unserem Dekanat kennen wir das von der Pfarre Magdalenaberg, die diesen Weg schon vor einiger Zeit eingeschlagen hat.
Über die Zusammensetzung, Aufgaben und Verantwortung eines Seelsorgeteams, über all das wurde an diesem Abend informiert. Bruno Fröhlich, welcher in der Diözese für den Bereich Seelsorgteamentwicklung und -ausbildung zuständig ist, hat in sehr klaren und verständlichen Worten den Zukunftsweg erklärt und die Idee des Seelsorgteams, deren Leitungsfunktion in der Pfarrgemeinde vorgestellt.
Er führte in das Grundauftragsdenken der Kirche ein. Kirche ist beauftragt, stärkende Gottesdienste zu feiern (Liturgie), gastfreundliche Gemeinschaft zu leben (Koinonia), die Not zu sehen und Dinge zum Guten wenden (Caritas) und von der Hoffnung erzählen, die uns im Leben begleitet (Verkündigung).
Das Seelsorgteam nimmt die vier Grundaufträge der Kirche in den Blick und schaut darauf, dass diese in der Pfarre umgesetzt werden: Liturgie, Caritas, Verkündigung und Koinonia. Eigentlich alles was durch die verschiedenen Fachteams schon längst praktiziert wird. Dafür sollen Letztveranwortliche gefunden werden, die sich zu einem Team mit hauptamtlicher Begleitung zusammenfinden. In einer entsprechenden Ausbildung werden sie für diese Aufgabe gut vorbereitet.
Ein informativer Abend, an dem auch viele Fragen gestellt wurden und auch die Bedenken ihren Platz hatten. Es gab einen regen Austausch, der auch noch beim anschließenden gemütlichen Teil, fortgesetzt wurde. Vielen Dank auch an die Gastgeber der Pfarre Pettenbach, für die nette Bewirtung.