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Inhalt:
So. 17.05.26

Den Samen der guten Taten in Stille wachsen lassen.

12.07.2026, Predigt von Theresia Amatschek
Theresia Amatschek

Mt 13, 1-23 

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Jesus lädt uns ein, an einem großen Forschungsprojekt mitzuarbeiten.

Mal sehen, was dabei herauskommt.

Der Sämann, der so verschwenderisch unaufhörlich Samen ausstreut. Er setzt Saat auf Hoffnung.

Vor ca. 60 Jahren sagte ein amerikanischer Präsident zu seinen Landsleuten: Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann. Fragt was ihr für euer Land und die Welt tun könnt.

Es war die große Zeit des Engagements wie unsere Entwicklungszusammenarbeit,„Horizont 3000“, gründet von Eduard Ploier, einem Welser. Und es wurden viele gute Samen gestreut, die zu starken Bäumen gewachsen sind.

Die Zeiten haben sich gedreht und man spricht jetzt von „Amerika First“, Auch bei uns heißt es: „Österreich zuerst,“ Hilfsorganisationen wird das Geld gestrichen, man soll keine Spenden mehr ins Ausland schicken etc. Der Umgang ist rauer geworden.

Es erwärmt einem aber das Herz, wenn man in den Gängen unserer Spitäler die Freiwilligen des Roten Kreuzes und Samariterbundes arbeiten sieht. Wir bewundern sie und sind dankbar für die Feuerwehrleute und Bergretter usw.

Es ist erfreulich, dass so viele Leute Müll trennen, Batterien sammeln, bewusst einkaufen, Kindern bei den Aufgaben helfen, sich an Umweltaktionen beteiligen, in Klima- und Naturschutz- Schutz vor Artensterben - sich engagieren. Aber auch Kranke besuchen, Frauen in schwierigen Situationen zu unterstützen, Alleinerziehende entlasten, für junge Menschen in Krisen da sein…Die Liste ist lang. So viele Menschen hören auf das was gut, gerecht und wahr und was hilft, die Welt ein bisschen besser und heller zu gestalten.

All das nennen wir christliche Kultur, entstanden durch immer neue Vorbilder, Menschen, die sich von Jesus von Nazareth auffordern ließen, ein Stück Himmelreich zu entwickeln. Aus „Lust an der Zukunft“: So hat es kürzlich ein Prospekt einer Drogeriekette genannt, die kleine HelferInnen auf die Bühne vor den Vorhang holen möchte. Sehr lobenswert, natürlich auch zu Werbezwecken.

Wie gesagt Jesus hat das nicht vor, sondern will den Samen der guten Taten in Stille wachsen lassen. Er startet ein Forschungsprojekt mit uns. Wer aber zu schnell ein Dankeschön oder ein Resultat sehen will, würgt das Wachstum und die Erfahrung mit Gott ab. Man hört sogar manchmal das Wort „Helfen ?! Nie wieder“! Dornen und Disteln ersticken eben den Samen

Was entsteht also durch das Annehmen des Wortes Gottes:

Meine persönliche Erfahrung war bisher immer: in die Tat umgesetzt wirkt es heilend. - Ich höre dann auf, negativ zu denken, zu schimpfen; ja ich schlafe besser.

Mit einem Wort ich werde hoffnungsvoller und zukunftsfähiger.

„Die Worte Jesu im Evangelium sind einzigartig, faszinierend, einprägsam. Man kann sie leben, sie sind Licht für jeden Menschen dieser Erde, universell, gelten allen.“ sagt Chiara Lubich, der Initiatorin für monatliche Worte des Lebens.

Man begegnet in den Aussagen Jesu der lebendigen Wirklichkeit Gottes. Sie ist Licht, Fülle und Orientierung.

Also - lasst es uns versuchen:

„Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist, aber lebe es!“ sagt Roger Schutz, der Gründer der Gemeinschaft von Taize.

3 Vorschläge:

Ein Jesuswort heißt: GEBEN IST SELIGER ALS NEHMEN.

Ein anderes: VERZEIHE 7 mal 70 mal.

Ein drittes: KOMMT ALLE ZU MIR, WENN IHR BELASTET SEID: ICH VERSCHAFFE EUCH RUHE. (Das könnte besonders gut erfahrbar sein in einem kühlen Dom, einer Kirche)

Menschen, die beginnen, ein Wort Gottes zu leben, berichten von Mut und Kraft in schwierigen Situationen. Sie werden erfinderisch für andere da zu sein.

Von Dietrich Bonhoeffer stammt die Erfahrung: „ Wo Gottes Wort bei mir ist, finde ich in der Fremde meinen Weg, im Unrecht mein Recht, in der Ungewissheit meinen Halt, in der Arbeit meine Kraft, im Leiden die Geduld.“

Amen.

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Telefax: 07242/43306-80
pfarre.stjosef.wels@dioezese-linz.at
https://www.wels-stjosef.at

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So
09:00 Gottesdienst
in der Kirche
Do 19:00 Gottesdienst
in der Kapelle, entfällt an schulfreien Tagen!


Öffnungszeiten der Kirche

Mo-So
09:00 bis 18:00
Wir laden herzlich ein, in unserer Kirche zu verweilen, zu beten und mitzufeiern!

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