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So. 08.03.26

3. Fastensonntag 2026

08.03.2026, Predigt von Claudia Hasibeder

 „Wenn ihr wüsstet, was Gott denen gibt, die von seinem Wasser trinken“:

„Eine Gruppe von Menschen aus der Wüste kommt nach Österreich. Sie besuchen die Krimmler Wasserfälle. Sie sind überwältigt. Soviel Wasser haben sie noch nie gesehen. Es fließt und fließt und hört nicht auf. Sie wollen nicht weiter gehen. „Worauf wartest du?“  wird einer gefragt. „Dass es aufhört, es muss doch einmal aufhören!“ Im Evangelium hören wir vom Jakobsbrunnen in der Wüste. Ein Brunnen, so tief, dass er immer Wasser führt. Dieser Brunnen gilt als heiliger Ort. Ein Brunnen, der unzähligen Menschen in der Wüste das Leben gerettet hat. Dieser Brunnen steht mitten in Samaria. Jesus musste die Wüste durchqueren um wieder nach Hause nach Galiläa zu kommen und setzte sich müde, erhitzt und erschöpft „an die Quelle Jakobs“. Es war ungefähr 12.oo mittags. Solche Zeitangaben sind in der Bibel nie zufällig. Es ist jetzt am heißesten, es kann bis zu 50 Grad bekommen. Niemand ist freiwillig unterwegs. Was hat Jesus so erschöpft? Er ist müde, durstig! Hinter ihm liegt schon eine lange Reise als Prediger. Er war bei der Hochzeit in Kana und wurde gedrängt ein Wunder zu tun. Er hat im Tempel gesehen, wie sie das Haus Gottes zu einem Kaufhaus gemacht haben, er diskutierte mit den Pharisäern und auch die Jünger schienen nicht wirklich zu verstehen, wovon er spricht.  Hier am Brunnen in dieser heißen Stunde kam eine Frau, auch um Wasser zu schöpfen. Sie kommt zu einer Zeit, wo sie ziemlich sicher sein kann, dass sie allein sein wird. Sie ist nicht gerne gesehen im Dorf. Ihr Lebenswandel macht den anderen Frauen Angst. Sie verachten sie. 5 Männer hat sie gehabt und jetzt lebt sie mit einem, mit dem sie nicht verheiratet ist. Aber, da ist ein müder, verschwitzter Mann beim Brunnen und bittet sie um Wasser. Sie hat einen Vorteil, ein Schöpfgefäß, er nicht. Und er ist Jude und sie eine Samariterin. Die reden eigentlich nicht miteinander. Die Samariter glauben nämlich nicht richtig, sind unrein, sagen die Juden. Und auch sie ist müde. Müde, ständig missachtet, übersehen, nicht richtig zu sein, von Männern nicht gut behandelt zu werden, von den Frauen klein gemacht. Nicht verheiratet, keine Kinder, keine richtige Frau. Sie schöpft trotzdem Wasser für ihn aus der Quelle Jakobs, des großen Vaters des Glaubens und Brunnenbauer, und er, Jesus, spricht sie respektvoll an. Es entwickelt sich ein Gespräch. Sie kennen sich nicht, aber sie hören einander zu, begegnen sich auf Augenhöhe, beide müde und verzagt. Jesus sagt zu ihr: „Wenn du und ihr alle wüßtet, was für ein Geschenk dieses lebendig machende Wasser von Gott für euch ist und wer ich bin, der es euch bringen möchte, würdest du mich darum anbetteln!“  Die Frau forderte Jesus heraus: Ach so und wie willst du das ohne Schöpfgefäß machen? Jesus erzählte weiter von dem, was ihn zutiefst erfüllt: „Das Wasser, das ich euch geben könnte, ist ein Wasser, das in euch eine Quelle sprudelnden Wassers für das ewige, sinnvolle und glückliche Leben sein könnte.“ Und sie sagte: „Gib mir von diesem Wasser, damit ich nie mehr durstig werde.“ Dieser jüdische Rabbi und die samaritische Frau standen noch lange am Brunnen und redeten miteinander. Das allein ist unvorstellbar. Mann und Frau, Jude und Andersgläubige, Rabbi und Missachtete, sie vertrauen sich einander an, sie schütten beide das Herz aus, was gelungen ist, was gründlich daneben ging, was sie erhoffen. Was tief verborgen ist, darf in Worten sprudeln. Wir spüren, wie liebevoll und zugewandt diese beiden miteinander sprechen. Es geht nicht nur um das Wasser aus dem Brunnen – es wird zu einem Geschenk der Begegnung, einem Geschenk, das Mut macht. „Wenn ihr wüßtet, was Gott denen gibt, die von seinem Wasser trinken“: Schuldige werden freigesprochen, Bekümmerte können frei reden, Verachtete bekommen Ansehen, ja sogar Tote kann er aufwecken!  Und das ganze Dorf und auch die Jünger kommen neugierig zum Brunnen. Auch sie wollen von diesem Wasser trinken. Der Brunnen ist tief, unerschöpflich, er steht für die Liebe, Kraft und Treue Gottes. Dieser Brunnen versiegt nicht, so wie die Krimmler Wasserfälle nicht aufhören zu fließen.  Diese biblischen Brunnengeschichten sind Liebesgeschichten Gottes mit den Menschen. Es geht ums Leben. Die Frau wird zur Prophetin und bezeugt: Er ist wirklich der Messias, von Gott mit Liebe beschenkt, wie sonst niemand. Mit ihm kommt neue Hoffnung in die Welt.  In einem Lied heißt es: Zum Brunnen mag dich jemand anderes führen, aber schöpfen und trinken musst du schon selber!“

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09:00 Gottesdienst
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