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Inhalt:
So. 21.12.25

„Anweisungen zum Glücklichsein“

01.02.2026, Predigt von Johann Bräuer
Johann Bräuer

Mt 5,1-12a

 

Die Seligpreisungen sind so etwas wie das „Herzstück“ der Botschaft Jesu. Sie richten sich an Menschen,

die an sich selbst, an der Welt und ihren Verhältnissen, leiden.

Es sind Worte, die nicht als billige Vertröstung verstanden werden dürfen.

Wichtige Lebenseinstellungen werden da angesprochen. Haltungen, die „not-wendig“ sind – im wahrsten Sinne des Wortes. Haltungen, die ein gutes Leben ermöglichen, ein „geglücktes“ Leben.

„Selig, die „arm“ sind vor Gott“ – sagt Jesus.

Armut – materiell gesehen – ist nie gut, Armut gehört bekämpft, keine Frage. Menschen, die zu wenig haben von dem, was man zum Leben braucht, „selig“ zu preisen, das wäre zynisch.

„Arm sein vor Gott“ - meint eine Haltung der inneren Freiheit und Unabhängigkeit. Ich hänge nicht an den Dingen, an Geld, Besitz, oder auch Ansehen. Ich lasse mich davon nicht beherrschen, nicht bestimmen. –

Ich kann, ich darf „arm sein“ – vor Gott.

Viele Menschen leiden immer unter dem Verdacht: sie seien nicht gut genug. Ihr Leben wird zu einer verkrampften Vorstellung. Sie ermüden und verbittern.

„Arm sein vor Gott“ - Ich möchte es so sehen: ich muss mich nicht beweisen, vor Gott: ich genüge, wie ich bin: Weite und Freiheit, Lebensfreude und Liebe öffnet mir diese Haltung der „Armut“. - Und das macht selig.

„Selig die Trauernden“ - sagt Jesus.

Die „Trauernden“ - selig, die noch ein Gefühl haben, die noch weinen können, denen noch etwas zu Herzen geht – ist gemeint damit.

Die Erfahrung unserer eigenen Endlichkeit und Begrenztheit, auch das „ungelebte“ Leben, das Versäumte, das nicht Gelungene oder auch Verpatzte   - macht uns traurig. „Der, der ich bin, grüßt trauernd den, der ich sein könnte“ – heißt ein Sprichwort.

Wer diese Trauer ehrlich zulässt, sie nicht verdrängt oder lässig überspielt, wird „getröstet“ werden.

Er wird wieder festen Boden unter den Füßen haben und neue Möglichkeiten werden sich für ihn auftun.

„Selig, die keine Gewalt anwenden.“

Der Wahnsinn von Gewalt und Gegengewalt ist scheinbar unauflösbar. Immer aggressiver wird unsere Gesellschaft. Die Hemmschwelle, Gewalt auszuüben, sinkt immer mehr. Das ist erschreckend und traurig.

Es geht anders, es muss anders gehen – darauf setzt Jesus. Deshalb nennt er die „Gewaltlosen“ selig, die „Sanftmütigen“, die „Freundlichen“. Sie werden eine neue Qualität des Lebens und Zusammenlebens bringen.

Sie werden das Land „erben“ – nicht „erobern“ - das Land der Güte und Liebe.

Selig, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit. 

Es gibt – Gott sei Dank - immer wieder Menschen, die nach Gerechtigkeit suchen, sich dafür einsetzen

„Gerechtigkeit“– ich verstehe das nicht unbedingt juristisch – ich verstehe das als Haltung: ich möchte dir „gerecht werden“ – den Umständen „gerecht werden“ - dem entsprechen, was verlangt ist - dass es recht wird“:

das macht selig.

Selig die Barmherzigen – diejenigen, die „ein Herz haben“ für den Mitmenschen, Mitleid und Wärme.

Bei den „Barmherzigen“ lässt sich gut leben.

Selig, die ein reines Herz haben –

Eine Wohltat sind Menschen, die ehrlich sind, unverfälscht und echt. Menschen, die sich nicht verbiegen lassen und keine krummen Wege gehen.

Und die, die Frieden stiften – nennt Jesus selig.

Frieden stiften - ist mehr als bloß Streit und Krieg vermeiden.

Frieden im hebräischen Sinn – shalom – bedeutet:

 „Ein Dach über dem Kopf haben, festen Boden unter den Füssen, Wände, die dich schützen, einen Ofen der dich wärmt – und Menschen, die dich mögen“. – das meint in Frieden leben. – So hab ich wo gelesen.

Selig die Menschen, die so einen umfassenden Frieden im Sinn haben und ihn ermöglichen.

Wie aus einer anderen Welt klingen die Worte der Seligpreisungen. Eine ganz andere Qualität kommt da in unsere Welt, mit den „Seligpreisungen“.

Wir sagen diese Worte sind das „Herzstück“ der Botschaft Jesu.

Ich wünsche uns allen, dass wir uns diese Worte Jesu

„zu Herzen nehmen“, sie verstehen als „Übungsweg zu einem gelingenden Leben“. (Anselm Grün).

Auch wenn man dich für dumm anschaut, dich verlacht oder gar anfeindet - es ist gut, wenn du dich auf diesen Übungsweg einlässt: „selig“ wirst du werden und „glücklich“ - ein Mensch, der dem „Himmel“ sehr nahe ist.

Amen

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https://www.wels-stjosef.at

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So
09:00 Gottesdienst
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Do 19:00 Gottesdienst
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