Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Pfarrgemeinde
    • Personen
    • Gebäude
    • Chronik
  • Kalender
    • Gottesdienste
    • Termine
    • Verlautbarungen
  • Predigten
  • Pfarrblätter
  • PGR/Fachteams/Gruppen
    • Pfarrgemeinderat
    • Fachteams
    • Gruppen
  • Pfarre Raum Wels
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
So. 26.10.25

Durch die Taufe sind wir zu Nachfolger Christi berufen

11.01.2026 Predigt von Helga Wieser
Helga Wieser

Zum heutigen Evangelium könnte man sagen “jetzt geht’s los!“. Das Evangelium heute stammt von Matthäus. In diesem Evangelium findet man im 1. Teil die Vorgeschichten, die wir in den letzten Wochen seit Weihnachten gehört haben: Die Geburt Jesu, die Huldigung der Sterndeuter, die Flucht nach Ägypten und die Rückkehr.

Und dann hören wir schon von Johannes. Johannes, der Täufer mit seiner eindrucksvollen Brandrede von Umkehr und Buße und schließlich von der TAUFE JESU.

 

Johannes ist ganz erschrocken, dass Jesus zu ihm kommt um sich taufen zu lassen: Was, ich soll Jesus taufen?! Das geht doch nicht. Dieser Jesus ist mir doch haushoch überlegen. Da sind doch die Ordnung verdreht!  „Ich müsste von dir getauft werden“ lehnt er den Wunsch Jesu nach der Taufe daher auch ab. „Lass es nur zu, denn so können wir die Gerechtigkeit ganz erfüllen.“ Die Antwort Jesu.

 

Und so erleben wir das erste Mal im neuen NT, dass Gott sich zu diesem Menschen Jesus bekennt: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

 

Die Taufe Jesu stellt den Beginn der – man könnte salopp sagen – „beruflichen“ Laufbahn Jesu dar. Seiner Berufung. Nach Empfang der Taufe ging Jesus noch 40 Tage in die Wüste, um zu fasten und zu beten, um sich im Geiste vorzubereiten auf sein Auftreten unten uns Menschen, das nach diesen 40 Tagen in Galiläa seinen Anfang nahm.

 

Mit der Taufe im Jordan hat Gott für uns öffentlich besiegelt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, dass Jesus von Gott geliebt ist und dass Jesus befähigt ist, seine Berufung, die er von Gott erhalten hat auszuführen und zu erfüllen.

 

 Auch wir sind getauft und auch uns sagt Gott zu „Du bist mein geliebtes Kind, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ Mit der Taufe wird besiegelt, dass jede einzelne und jeder einzelnen von uns, ein Kind Gottes ist. Ein Mensch - von ihm geliebt und von ihm befähigt, die Berufung auszuführen und zu erfüllen.

 

Unsere Berufung…… denken wir nicht, dass unser kleines Leben doch viel zu bedeutungslos ist, als dass wir von einer „Berufung“ reden können? Die wenigsten von uns werden Nobelpreisträger oder erfinden etwas Bahnbrechendes. Wahrscheinlich wird auch keiner von uns ein großes Staatsamt ausüben und kaum jemand von uns wird in die Geschichte eingehen.

Eigentlich wollen wir nur unser Leben in Frieden leben. Wir sind zufrieden, wenn wir gesund sind, wenn unser kleines Glück hält und wir uns ein bisschen Wohlstand erarbeiten können.

 

Durch unsere Taufe sind wir aber zu mehr berufen: Wir sind dazu berufen, die Nachfolge Jesu anzutreten. Nicht mehr und nicht weniger! Egal wo wir im Leben stehen. Egal, welchen Beruf wir ausüben. Egal, ob bzw. wie engagiert und sozial verankert wir in der Gesellschaft sind.

 

Denn – die Worte Jesu gelten für alle von uns: Komm, folge mir nach!

Geh - wie ich den Weg der Liebe, Barmherzigkeit und der Güte.

Egal wo du steht, egal wer du bist – sei freundlich zu deinen Mitmenschen. Sei barmherzig zu denen, die es brauchen und betrachte alle Menschen mit Wohlwollen und Güte.

Schau auf den Vater im Himmel und trachte danach, ihm zu gefallen.

 

Und das wunderbare an unserer Berufung ist, dass wir nicht alleine unterwegs sind.

Jesus geht mit uns. Am Jordan hat es begonnen. Er hat sich eingereiht in die Schlange von Menschen, die sich von Johannes taufen haben lassen. Er hat keine Sonderstellung verlangt, keine Vorreihung und er hat keinen 1. Klasse-Platz beansprucht.

Nein, Jesus – Gottes Sohn hat sich herabgelassen und ist einer von uns geworden. Er geht mit uns Seite an Seite.

 

Und so haben wir keine Ausrede und keine Entschuldigung mehr um uns von unserer  Berufung – der Nachfolge Jesu - zu drücken. Denn 1. Gott stellt uns nur vor solche Aufgaben, die wir auch schaffen können und 2. hat er uns seinen Sohn  als Hilfe und Unterstützung gesandt.

 

Ja, Gott überlässt die Menschen nicht ihrem Schicksal. Er schickt Jesus und baut damit eine Brücke zwischen Mensch und Gott, zwischen Himmel und Erde. Diese Brücke ist unsere berechtigte Hoffnung für heute und für morgen, für alle Tage unseres Lebens.

 

Das Matthäusevangelium endet übrigens mit dem Sendungsauftrag Jesu an uns zu den Völkern zu gehen und sie zu lehren, alles zu befolgen, was er uns geboten hat.

 

Die letzten Worte in diesem Evangelium sind von Jesus und lauten:

Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

 

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef


Haidlweg 58
4600 Wels
Telefon: 07242/43306-0
Telefax: 07242/43306-80
pfarre.stjosef.wels@dioezese-linz.at
https://www.wels-stjosef.at

Gottesdienstzeiten

So
09:00 Gottesdienst
in der Kirche
Do 19:00 Gottesdienst
in der Kapelle, entfällt an schulfreien Tagen!


Öffnungszeiten der Kirche

Mo-So
09:00 bis 18:00
Wir laden herzlich ein, in unserer Kirche zu verweilen, zu beten und mitzufeiern!

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen