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Sa. 05.10.24

Erntedank

05.10.2024, Predigt von Johann Bräuer
Johann Bräuer

Erntedank: 5.10.24

Gestern war der Gedenktag des hl. Franz von Assisi.

Er ist der Patron des Umweltschutzes.

Sein Umgang mit der Schöpfung, mit der Umwelt, ist ein Vorbild für uns alle.

Es werden heute Stimmen immer lauter, die fordern, dass es bei den Fragen rund um den Klimawandel, das Artensterben und die Nachhaltigkeit nicht bloß um konkrete Maßnahmen gehen muss: Es braucht einen grundsätzlichen Wandel unserer Einstellung zur Umwelt.  - So heißt es immer dringlicher.

Die Katastrophen der letzten Zeit, die gewaltigen Überschwemmungen und ihre tragischen Folgen, fordern uns heraus.

Solange das einzige Interesse in unserem Umgang mit der Umwelt darin besteht, soviel wie möglich „herauszuholen“, solange allein der „Gewinn“ das treibende Interesse unseres Wirtschaftens ist, wird sich nichts ändern.

Der Psalm 104 ist ein Lobgesang auf den Schöpfer und sein wunderbares Werk, die Schöpfung: uns gegeben, damit wir in ihr gut leben können.

Da heißt es:

Wie zahlreich sind deine Werke, Herr, sie alle hast Du mit Weisheit gemacht.

Mit „Weisheit“ sollten wir daher auch umgehen mit der Schöpfung.

Was gehört dazu, was ist gemeint, wenn wir „weise“ umgehen wollen mit der Schöpfung?

Ich möchte ein paar so „Umgangsformen“ nennen:

Genügsamkeit, z.B: Wer weise mit der Natur umgeht, der spürt, wann etwas genug ist - und verbraucht nicht mehr, als er nötig hat. Wir alle wissen – und wir sind ja auch mit beteiligt: – in der Gier nach immer mehr, wird vieles verwüstet und verschwendet.

Wir wissen es, aber wir handeln noch immer nicht entsprechend.

Ja, wir müssen lernen.

Respekt und Ehrfurcht – sind Voraussetzungen, die es braucht.

Wer mit offenen, wachen Sinnen den Reichtum, die Vielfalt und die Schönheit der Schöpfung erspürt, wer noch über etwas staunen kann, der erkennt doch die Einmaligkeit und das Wunderbare, das uns umgibt.

Er weiß aber auch um die Zerbrechlichkeit und Verletzbarkeit des Ganzen.

Ehrfurcht und Respekt – braucht es unbedingt.

Ich habe den Eindruck, dass unsere Gesellschaft zunehmend sensibler wird und auch behutsamer im Umgang mit der Schöpfung. Vor allem die Jugendlichen.

Und das ist wichtig und gut so. Auch wenn sie mit ihren Protestaktionen den Erwachsenen manchmal auch auf die Nerven gehen.

Ich bin dankbar für alle, die sich für die Umwelt einsetzen und nicht müde werden in ihrem Engagement.

Was uns bei allen Problemen und Herausforderungen nicht verloren gehen darf ist die Genussfähigkeit.

Etwas „genießen“ können.  –  Die Natur hat so vieles zu bieten, was wir genießen dürfen.

Erntedank macht es deutlich.

Ich meine aber nicht nur das Essen und Trinken.

Es gibt noch viel mehr, was wir „genießen“ dürfen -  

das Miteinander, gute liebevolle Beziehungen, Begegnungen, Freundschaften – überhaupt: das Leben, mit allem, was dazugehört.

Amen

Gebet mit der Schöpfung

(von Papst Franziskus)

Wir preisen dich, Vater, mit allen Geschöpfen,

die aus deiner machtvollen Hand hervorgegangen sind.

Dein sind sie und erfüllt von deiner Gegenwart und Zärtlichkeit.

A: Gelobt seist Du!

Sohn Gottes, Jesus:

In Marias Mutterschoß nahmst du menschliche Gestalt an;

Du wurdest Teil dieser Erde und sahst diese Welt mit menschlichen Augen.

Jetzt lebst du in jedem Geschöpf mit deiner Herrlichkeit als Auferstandener.

A: Gelobt seist Du!

Heiliger Geist,

mit deinem Licht wendest du diese Welt der Liebe des Vaters zu

und du erfüllst die Schöpfung mit deiner Weisheit und Kraft.

Du lebst auch in unseren Herzen, um uns zum Guten anzutreiben.

A: Gelobt seist Du!

O Gott, dreifaltig Einer,

du kostbare Gemeinschaft unendlicher Liebe,

lehre uns dich zu betrachten in der Schönheit des Universums,

wo uns alles von dir spricht.

Erwecke unseren Lobpreis und unseren Dank

für jedes Wesen, das du erschaffen hast.

Schenke uns die Gnade, uns innig vereint zu fühlen mit allem, was ist.

A: Gelobt seist Du!

Gott der Liebe, zeige uns unseren Platz in dieser Welt.

Als Werkzeug deiner Liebe lass uns leben und wirken.

Erleuchte diejenigen, die Macht und Reichtum besitzen,

damit sie sich hüten vor der Sünde der Gleichgültigkeit.

Hilf uns, das Gemeinwohl zu lieben, die Schwachen zu fördern

und diese Welt, die wir bewohnen, zu schützen.

Erfülle uns mit der Kraft deines Heiligen Geistes,

um alles Leben zu schützen,

um eine bessere Zukunft vorzubereiten.

Damit Dein Reich zu uns komme:

das Reich der Gerechtigkeit, des Friedens, der Liebe und der Schönheit.

A: Gelobt seist Du. Amen

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Telefax: 07242/43306-80
pfarre.stjosef.wels@dioezese-linz.at
https://www.wels-stjosef.at

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So
09:00 Gottesdienst
in der Kirche
Do 19:00 Gottesdienst
in der Kapelle, entfällt an schulfreien Tagen!


Öffnungszeiten der Kirche

Mo-So
09:00 bis 18:00
Wir laden herzlich ein, in unserer Kirche zu verweilen, zu beten und mitzufeiern!

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Diözese Linz

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