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Mo. 19.08.24

„Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.“

18.08.2024, Predigt von Theresia Amatschek
Theresia Amatschek

Joh 6,51-58

Liebe Schwestern und Brüder!

 

„Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.“

Anlässlich der Eröffnung der Salzburger Festspiele, stellte der Landeshauptmann den Zuhörern eine Frage bezüglich der Denkweise und Zukunftsperspektiven unserer Gesellschaft. Er ließ dabei ein Kind seine Mutter fragen: „Mama, weiß der liebe Gott, dass wir nicht mehr an ihn glauben?“

Was würden wir da antworten? Etwa: Ja er weiß es. Aber er lässt uns die Freiheit, zu wählen zwischen dem Paradies und dem Apfel, zwischen Gut und Böse.

Gott beantwortete dann  angeblich die Frage selber und sagt: „Eure Freiheit braucht Eure Verantwortung. Ich bezahle  eure Rechnungen nicht, ich stell sie nur aus.“ Dieses Zitat dürfte sich auf die vielen Meldungen von Umweltkatastrophen und Kriegen beziehen, aber auch auf allgemeine Gotteskrise unserer Zeit. Sind wir also eine von Gott verlassene Generation?

Jesus macht uns heute dennoch ein neues Angebot. Von Unsterblichkeit ist da die Rede. ER bietet uns ewiges Leben an. Wie geht es uns eigentlich mit diesem Angebot? Ewiges Leben ist das überhaupt  ein Thema?  Überleben, lange leben ja. Aber ewiges Leben ?

Jesus legt aber in seiner Rede noch eins drauf und nennt die Bedingung: „Wer mein Fleisch isst...“ Das ging und geht manchen Zuhörern zu weit. Viele verließen Ihn deshalb. Es macht auch deutlich, dass das Angebot des Jesus freiwillig war und dass Jesus Freiheit überaus respektiert.

Es war und ist  IHM aber ein Herzensanliegen, eine Beziehung zu uns Menschen zu haben und immer wieder  aufzubauen.

Das Verlangen Gottes, bei den Menschen zu sein, ist unbeschreiblich stark. 

Immer hat er dieses Interesse in der langen Menschheitsgeschichte zum Ausdruck gebracht. Wir sollen nicht getrennt von ihm leben, wir müssen nicht alles selber leisten, er läßt uns nicht als Waisen zurück; er will mit uns gehen, unsere Lasten tragen helfen, Freude und Leid mit uns teilen.

Diese Aufforderung  Jesu, sein Fleisch zu essen,  meint: wer zu mir kommt, bekommt das volle Leben. Er meint dabei  nicht einen kurzen Smalltalk oder eine Art Behandlungseinheit. Er wird da ganz provokant und sagt, es soll eine feste Beziehung sein. „Wer mein  Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm... Das Verb „essen“ heisst im griechischen Urtext nicht verzehren, sondern “kauen“. Er lasse sich kauen, wie eine feste Speise. “

Ich darf uns an dieser Stelle erinnern, dass wir alle schon so manches Mal an IHM zu kauen hatten.

Wir hätten oft zu gerne, dass sein Karfreitag mit seiner Hinrichtung nie passiert wäre.

Für Wohlstandschristen war das kein Renommé. Wem gefällt das schon?

Aber wenn es in unserem Leben zu einer ähnlichen Situation wie diese totale Verlassenheit unseres Christus kommt, ist ER oft der einzige, der uns wirklich versteht und tröstet. Das erfahren viele Kranke auf ihren Krankenbetten beim Blick auf ein Kruzifix.

Wir sollen beim Empfang der hl. Kommunion nicht vergessen, in welchem existentiellem und emotionellem Zustand er beim Letzten Abendmahl das vorhandene Brot umgedeutet, ja gewandelt, und uns als Testament hinterlassen hat. „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ hat ER gesagt.  In diesem Stück Brot steckt Totalhingabe, aber nicht bloß von einem bewundernswerten Helden, sondern von dem, der voll von der Liebe und Energie Gottes war und ist. ER nennt das im Johannesevangelium EWIGES LEBEN: Das sollten wir bei jedem Kommunionempfang bedenken.

Das erspart uns aber nicht die vielen Lebenssituationen, die seiner ähnlich sind oder sein werden. Sein Angebot bleibt für jeden von uns persönlich!  Und wenn ER sich mit „Fleisch und Blut“ anbietet, meint ER sich als Ganzen, als Person. Ist das zu viel an Intimität? Wir sollten sie aushalten.

Viele Menschen vor uns,  haben alles liegen und stehen lassen, nachdem sie an Jesus geschnuppert und „gekaut“ hatten. Es waren oft Beispiele bewundernswerter Lebensbewältigung von Mitmenschen, die sie dazu bewogen dann ebenso nach Jesu Beispiel zu leben. Heilige eben, wie z.B. Hl. Fanziskus, Hl.Elisabeth, Hl. Martin, Hl. Nikolaus, Hl. Stefanus, Hl. Florian... oder denken wir an unsere Namenspatrone oder an die, derer wir in diesen Tagen gedenken; Edith Stein, Maximilian Kolbe, Hl. Augustinus, Hl. Monika, Hl.Laurentius und viele mehr...Welch eine Intimität musste entstanden sein zwischen ihnen und unserem Herrn Jesus Christus, der sich als „Speise“ anbietet und Ewiges Leben vermittelt, nicht bloß erst im Tod.

Wenn ich ehrlich bin, an diesem Jesus hatte auch ich und hab ich ein Leben lang zu kauen. Und Sie? Kommen Sie auch nicht von IHM los?!

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