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So. 30.06.24

"Wie Wunder geschehen können"

30.06.2024, Predigt von Johann Bräuer
Johann Bräuer

Mk 5,21-24, 35b-43 (Kurzfassung)

Man kann mit solchen Geschichten so umgehen, dass man sagt: „Das tote Mädchen lebt wieder!  - Jesus kann das, weil er der Sohn Gottes ist“.

Man kann aber mit solchen Geschichten auch anders umgehen. Sich hineindenken in das, was, wie und warum passiert. - Und fragen: Worin besteht dieses Wunder eigentlich?

Da ist die Tochter des Jairus, sterbenskrank. Ohnmächtig stehen die Eltern daneben und verstehen nicht, warum ihr Kind nicht mehr leben kann oder will?

„Meine Töchterlein liegt im Sterben - „in den letzten Zügen“ - so heißt es im griechischen Urtext.

Es ist 12 Jahre alt, das „Töchterlein“. Ein wichtiger Hinweis. Es ist das Alter, in dem ein Mädchen damals als volljährig galt, als erwachsen und heiratsfähig.

Gerade in diesem Alter, „am Anfang“ des Erwachsenseins, ist dieses Mädchen „am Ende“.

Warum? - Kann es sein, psychologisch betrachtet, dass das „Kind“ einfach Angst hat, vor dem „Frau-werden“? Sie kann als „Frau“ nicht – oder noch nicht - leben.

Kann es nicht auch sein, dass der Vater Angst hat, sein „Töchterlein“ zu verlieren?

Und aus lauter Sorge um seine Tochter stülpt er gleichsam einen Glassturz über sie, der sie beschützen soll, unter dem das Kind aber nicht leben kann. Es „erstickt“, es kann nicht leben unter der ängstlichen, übertrieben „Obhut“ des Vaters.

Könnte es nicht so sein? Gibt es das nicht auch heute?

„Erwachsen- werden“ ist nicht leicht. Für die Eltern nicht und für die Kinder nicht.

Es käme darauf an, in einem angstfreien Vertrauen, das „Kind“ zum Wagnis des eigenen Lebens zu ermutigen und zu befähigen.

Das ist die Art Jesu. "Sie ist nicht tot, sie schläft nur!“ – Oder „sie schläft noch" – sie ist noch nicht so weit. Und er wirft die ganze Trauergesellschaft hinaus, die nur ein Lachen übrig hat für sein Vertrauen.

Er fasst das Kind an der Hand und sagt: "Mädchen, ich sage dir steh auf!" -

Das kann heißen: "Ich versteh deine Angst auf eigenen Beinen zu stehen. Aber ich trau es dir zu und mute es dir zu: Steh auf! Und nimm dein Leben selbst in die Hand.“

-Und das Mädchen steht auf. - „Man soll dem Mädchen etwas zu essen geben“ – eine Stärkung, ein „Lebensmittel“. - So die Anweisung Jesu.

Dass das Mädchen „aufwacht“ und „aufsteht“ - ins eigene Leben – darin besteht das Wunder.

Es können Wunder geschehen, wenn durch uns, in unserem Umgang miteinander, etwas von dieser aufrichtenden und befreienden Kraft Jesu erfahrbar wird.

Wenn wir aus einem Vertrauen heraus leben, das das „Leben“ nicht fürchtet, sondern fördert.

Wenn wir es fertig bringen, als Eltern, als Partner, in unseren Familien und Beziehungen, überhaupt in unserer Gesellschaft, so miteinander umzugehen, dass das Leben „erwachen“ darf und möglichst „geschützt“ und  „gefördert“ wird – dann ist das doch „wunderbar“.

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