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Inhalt:
Fr. 12.04.24

Unfassbar und unerklärbar

14.04.2024 Predigt von Andreas Hasibeder
Andreas Hasibeder

Mk 24,35-48

Die Erzählung von den Emmausjüngern endet mit ihrer Ankunft in Jerusalem nach ihrer Erfahrung mit dem Auferstandenen. Dort teilen sie ihre Erfahrung und ihren Glauben mit den anderen Jüngern und Jüngerinnen, die ebenfalls Jesus als Auferstandenen erfahren haben. Doch die Geschichte geht noch weiter: Mitten im Glauben-Teilen der Jünger zeigt sich ihnen der Auferstandene erneut. (Kath. Bibelwerk)

Liebe Pfarrgemeinde!

 

Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben, haben wir im Evangelium gehört.

Jesus erscheint den Jüngerinnen und Jüngern nach seinem Tod. Nicht das erste Mal, die Emmausjünger berichten auch von einer unglaublichen Begegnung mit ihrem Meister und Herrn.

Man kann sich die Situation gut vorstellen, Verwirrung, Angst und Zweifel stehen im Raum, der Tod Jesu ist noch ganz frisch und der Schock sitzt noch tief.

Umso bedeutsamer sind diese ungewöhnlichen und unerwarteten Begegnungen mit dem Auferstandenen. Das Bekenntnis des Thomas stand letzten Sonntag im Mittelpunkt.

Es ist wirklich unglaublich, wie wir sagen würden, unfassbar, letztlich auch unerklärbar.

So muss es auch den Jüngerinnen und Jüngern gegangen sein, sie kommen vom Staunen nicht heraus, sind überwältigt von seiner Präsenz, seinem Dasein unter ihnen. Sie freuen sich und gleichzeitig zweifeln sie.

Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen, fragt er sie. Was seid ihr so bestürzt?

Sind das nicht auch Fragen an uns genauso? Seht meine Hände und Füße an: ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen.

Klarer und direkter geht es nicht mehr. Er will seine Freunde aus der Erstarrung lösen, ihre Zweifel ausräumen, darum bemüht er sich so innig und eindringlich um sie. Sie sollen glauben lernen. Aber, sie konnten vor Freude immer noch nicht glauben. Es war einfach zu unfassbar. Dann bittet er um einen Fisch, den er vor ihren Augen isst und erklärt ihnen die Schrift, damit sie verstehen können. Und man kann zwischen den Zeilen lesen, dass ihnen die Augen aufgehen, dass sie zu verstehen beginnen, wieder Mut und Vertrauen fassen.

Es ist die Begegnung mit dem Auferstandenen selbst, die sie verwandelt und die Zweifel ihrer Herzen zu vertreiben im Stande ist.

In unserem Leben ist es nicht anders. Es ist die Begegnung mit dem Auferstandenen (in seiner doppelten Bedeutung, mit allem, was in uns zu neuem Leben erwacht – erweckt wird – immer wieder!), die uns Hoffnung, Friede und Zuversicht schenken kann.

Diese Begegnung kann auf verschiedene Weise stattfinden.

Die Begegnung im Brot und im Wein, mit den Mitmenschen, mit den Kranken, mit den Fröhlichen und Trauernden, mit den Beladenen und den Zuversichtlichen.

Eine Bekannte erzählte mir, dass bei ihr durch die Gebete und die Lossprechung eines Priesters viele Erstarrungen, auch im physischen Sinn, im Sakrament der Versöhnung gelöst wurden.

Ich erlebe immer wieder, dass mich ein Telefonat oder ein Gespräch aus meiner Erstarrung und manchmal aus dem Gefühl der Ausweglosigkeit befreien kann, weil der oder die andere mir die Augen für eine neue Perspektive öffnet, die ich momentan nicht sehen konnte.

Das kann auch im Gebet geschehen, genauso wie in der Meditation, im Gesang oder auch im intensiven Erleben der Natur.

Für Jesus-Begegnungen gibt es viele Möglichkeiten und Unmöglichkeiten.

Oft sind wir nicht bereit dafür, unser Zweifel sitzt zu tief, unsere Offenheit ist zu begrenzt, unser Glaube zu schwach, unsere Arbeit zu viel, unsere Sorgen zu groß, unser Egoismus zu stark.

Dann kann es sein, dass er uns sagt: fasst mich doch an, ich bin es aus Fleisch und Blut, der für das gute, erfüllte und volle Leben steht, aufersteht. Und es kann sein, dass wir erschrecken und meinen einen Geist zu sehen, weil uns diese Wirklichkeit einfach zu fremd ist, zu fern im Moment, zu unrealistisch.

Aber es ist der Auferstandene, der uns anrühren möchte, herausführen möchte aus der Dunkelheit und uns das Leben in seiner ganzen Fülle, in seinem ganzen Licht erschließen möchte. Der uns Frieden schenken möchte.

Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen, das ist auch die Frage an uns heute.

Was ist meine Antwort?

Ich wünsche uns heute, dass sich unsere Zweifel durch fruchtbare Begegnungen immer wieder auflösen und dadurch die Auferstehung und der innere Friede Wirklichkeit werden.

Amen.

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