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So. 31.03.24

Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn...Ostermontag

01.04.2024, Predigt von Theresia Amatschek
Theresia Amatschek

Lk 24,13-35

Liebe Schwestern und Brüder!

 

Ostern ist für uns Christen das größte Fest im Kirchenjahr.

Alle Lesungen dieses Ostermontag unterstreichen die Bedeutung der Schrift, die ausgelegt wird. Ostern erzählt also eine alte Geschichte neu und bezeugt, was Gott von Anfang an ist: Schöpfer. Sein erstes Werk: Licht und Finsternis zu trennen.

Die Geschichte von den beiden Emmaus Jüngern ist so eine und wir hören sie auch mit unserer Glaubensgeschichte, mit der wir unterwegs sind.

Sie wollen begreifen was unbegreiflich ist: Jesus lebt. Unbegreiflich, weil doch einige von ihnen bis zum Tod am Kreuze bei ihm waren. Sie hatten ihn mit eigenen Augen grausam am Kreuz sterben und tot gesehen.

Gehen wir nach-denklich diesen Weg im Herzen noch einmal mit.

Da waren, unmittelbar bevor unsere Geschichte heute beginnt, die Frauen am Grab.

Sie kommen aufgeregt zurück und erzählen weiter, was der Engel ihnen gesagt hat: Jesus lebt!

Doch die Jünger hielten das für ein Geschwätz, ein Wunschdenken.

Auch die zwei Emmaus Jünger ergreifen die Flucht. Einfach nur weit weg von Jerusalem gehen. Alles vergessen, was so enttäuschend war.  Voller Trauer und Verwirrung.

Sie fliehen von dem Ort, an dem sie alle Hoffnungen begraben mussten. Sie hatten ihn Messias genannt. Aber sie hatten dabei nur seine strahlende Seite wahrgenommen. Angesichts der brutalen Folter und des Sterbens Jesu scheint dieses Bild in ihnen zerbrochen zu sein. Und deshalb fliehen sie.

Dabei sind sie dennoch offen für einen Fremden, der auch unterwegs ist und ahnungslose Fragen stellt.

Wir kennen in den Trauerzeiten auch oft das Gegenteil.

Menschen verschließen sich für eine Zeit und können sich nicht oder sehr schwer für andere und anderes öffnen. Die beiden reden sich jedoch ihren Schmerz von der Seele, erst miteinander und dann dem Fremden gegenüber.

Über den Schmerz miteinander reden, sich austauschen, ist oft heilsam und hilfreich.

Und da bringt der Fremde seinen Teil ein.

Er begleitet sie, geht mit ihnen. ER (Jesus) lässt die beiden erzählen, was sie erlebten, was sie bedrückt, was sie verwirrt. Aber  ihre Sinne sind „gehalten“. Er hört ihnen zu und er erschließt ihnen die Bedeutung der Schrift. „Musste es nicht so sein?“  So gehen sie noch einmal Jesu Weg nach und beginnen zu verstehen.

Ihnen brannte das Herz. Sie sind tief berührt.

Der Trost und der Halt, den sie in diesem Austausch finden, drängt sie, den Fremden einzuladen: Bleib doch!

Alles, was gut tut, möchten wir festhalten: Begegnungen, Freude, Liebe, Glück.

Die beiden bitten: Bleib bei uns. Wir können es beten in schwierigen Zeiten, verwirrten Zeiten: „Sei spürbar bei uns, lass uns deine Lebenswärme spüren!“ und die Verwirrung vergeht.

Wie gut ist es, wenn wir in solchen Situationen miteinander essen.

Das ist eine Stütze in unserem Leben. Gemeinsam Essen, ob es ein Festmahl oder im Arbeitstag und Alltag ist. Das ist Gemeinschaft, die uns trägt, sowohl in der Familie, als auch hier im sonntäglichen Gottesdienst.

Was ihre Herzen gespürt haben, begreift der Verstand und sehen ihre Augen, als Jesus das Brot brach und es segnete und austeilte. Er selbst ist es, er der Lebendige: Deshalb brannte uns das Herz, als er uns all dies Verstehen ließ.

Vielleicht würde es uns ähnlich ergehen wie den Emmaus-Jüngern.

Sind wir wirklich bereit, unsere Augen und unser Herz zu öffnen?

Lassen wir uns bewegen wie die Jünger damals?

Denn als sie ihn erkannten, als er mit ihnen das Brot teilte, sahen sie ihn nicht mehr.

Aber sie konnten den Auferstandenen in sich spüren.

Wir erleben auch solche Schlüssel Momente, in denen wir erkennen und verstehen, die uns tief berühren und die wir als kostbaren Schatz im Herzen bewahren.

Noch in derselben Nacht liefen die beiden voll Freude nach Jerusalem zurück. Was sie erfahren haben, mussten sie teilen: Ja, Jesus lebt!

Ich wünsche uns allen, dass wir diese Erfahrungen der Jünger, mit Jesus teilen können.

Er geht unsichtbar mit.

Er spricht uns an und hört uns zu.

Er löst die Verhärtungen des Lebens und erschließt uns den Sinn der Heiligen Schrift.

Und er schenkt uns Gemeinschaft mit ihm und untereinander im gemeinsamen Mahl.

So überrascht Er uns immer wieder mit seiner Gegenwart.

Er beschenkt uns mit neuem Leben und lädt uns ein, nach seinen Spuren in unserem Leben zu suchen – nicht nur an diesem Osterfest.

Amen

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