Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Pfarrgemeinde
    • Personen
    • Gebäude
    • Chronik
  • Kalender
    • Gottesdienste
    • Termine
    • Verlautbarungen
  • Predigten
  • Pfarrblätter
  • PGR/Fachteams/Gruppen
    • Pfarrgemeinderat
    • Fachteams
    • Gruppen
  • Pfarre Raum Wels
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
So. 07.01.24

"... an dir habe ich Wohlgefallen gefunden."

07.01.2024, Predigt von Johann Bräuer
Johann Bräuer

(Mk 1,7-11)

Es gibt so etwas wie schicksalhafte „Überschriften“, die über unserem Leben stehen, die uns geprägt haben, die wir ein ganzes Leben nicht mehr loswerden.

Es gibt positive Überschriften, die uns beflügeln, es gibt negative, die uns ein Leben lang verfolgen wie ein Schatten.

„Du hast mir gerade noch gefehlt“ - wird manchmal gesagt. Oft gar nicht so ernst gemeint. Aber es kann zur Folge haben, dass man sich immer als „überflüssig“ vorkommt. Das Selbstvertrauen wird gehemmt dadurch.

„Du wirst es nie zu etwas bringen!“ – Hört man das, vom Vater, der Mutter, oder sonst einer Autoritätsperson - es kann böse Folgen haben. Entweder ich bringe es dann wirklich „nie zu etwas“ und fühle mich ständig als Versager. Oder: Ich komme in den Zwang hinein, es trotzdem „zu etwas bringen zu müssen“. Und mein ganzes Leben wird zu einer verkrampften Vorstellung.

„Du sei still! Du hast hier nichts zu sagen!“ – wer so etwas immer wieder zu hören bekommt, der wird sich immer schwertun, eine eigene Meinung zu äußern.

Es ist schon interessant, für sich selbst einmal nachzuforschen, welche „Überschriften“ über dem eigenen Leben stehen. Wer hat sie gesagt? Was haben sie „angestellt“, was haben sie bewirkt in meinem Leben?

„Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ - Auch das ist eine Überschrift! Von Gott gesetzt über das Leben Jesu, in seiner Taufe.

Unter so einer Überschrift lässt sich gut leben.

Sich „geliebt“ wissen – was gibt es Schöneres. Das baut auf, hebt das Selbstwertgefühl, stärkt die Lebensfreude. Das kennen wir doch alle.

„An dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ – „Wohlgefallen“- klingt vielleicht etwas geschwollen. Aber es tut doch gut, wenn man das gesagt bekommt.

Wenn wir das Leben Jesu anschauen - in seiner Freiheit, in seiner Souveränität, in seiner Fähigkeit zu lieben, in seiner ganzen Art zu leben - dann ist das sicherlich die Konsequenz aus dieser Zusage: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“.

Was Jesus bei seiner Taufe gehört hat, ist auch uns gesagt. Jeder, jede von uns ist Gottes geliebtes Kind. An jedem, jeder von uns hat Gott Gefallen. Unsere Taufe ist das „Sakrament“, das Zeichen dieser Zusage.

Manchmal gibt es so „begnadete Momente“ in unserem Leben, wo uns dies auch ganz klar ist. Ich fühle mich angenommen und geliebt, im Grunde meines Seins.

Und ich bin „selig“ darüber. Wie wenn „der Himmel offen wäre“ - so fühle ich mich dann.

Es gibt aber auch Zeiten in unserem Leben, da scheint uns diese Überschrift über unserem Leben verdeckt, unleserlich oder gar nicht vorhanden. Auch das gibt es.  

Und wir fühlen uns wie von Gott verlassen, oder vergessen.

Und trotzdem: wir dürfen dieser „Überschrift“ trauen.

Sie ist da und gilt für immer. Sie ist der „Grundsatz“ unseres Glaubens. Das Fundament, das uns trägt, im Leben, auch im Tod – und darüber hinaus – auf ewig.

Zwei praktische Konsequenzen ergeben sich aus diesem „Glaubensgrundsatz“:

1. Wir können einander viel geben, wenn wir uns in der „Sprache Gottes“ üben, es ist die Sprache der Liebe. Wenn wir gut „übereinander“ reden, und gut „miteinander“ umgehen. Wenn wir dem anderen sagen und auch spüren lassen: „Trotz allem, was an dir momentan nicht gut sein mag: auch dir gilt meine „Liebe“, mein „Wohlwollen“. Sag es – vielleicht gar nicht mit Worten – einfach durch dein Verhalten: - Du wirst dich wundern, wie das einen Menschen aufleben lassen kann.

2. Wenn es dir selbst wieder einmal schlecht geht, wenn du dich unten fühlst, minderwertig, überflüssig, „ungeliebt“ - und jeder fühlt sich mal so: Sag es dir selbst vor - vielleicht sogar laut - auch wenn es momentan schwerfällt: „Trotz aller negativen Gefühle, die mich momentan beherrschen, trotz aller Zweifel an mir selbst, trotz meiner Fehler, auch in meiner Schuld:

„Ich bin von Gott geliebt, er hat an mir Wohlgefallen gefunden.“ – Sag es dir vor, vertrau drauf - und du wirst erleben, wie das wirkt und wie es dein Leben verändern kann.

Amen

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef


Haidlweg 58
4600 Wels
Telefon: 07242/43306-0
Telefax: 07242/43306-80
pfarre.stjosef.wels@dioezese-linz.at
https://www.wels-stjosef.at

Gottesdienstzeiten

So
09:00 Gottesdienst
in der Kirche
Do 19:00 Gottesdienst
in der Kapelle, entfällt an schulfreien Tagen!


Öffnungszeiten der Kirche

Mo-So
09:00 bis 18:00
Wir laden herzlich ein, in unserer Kirche zu verweilen, zu beten und mitzufeiern!

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen