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So. 24.12.23

Christmette

24.12.2023 Predigt von Andreas Hasibeder
Andreas Hasibeder

Lk 2,1-14

Liebe Mitchristen,

wir haben sie wieder gehört, die weihnachtliche Friedensbotschaft, die uns immer wieder nahe geht und unser Innerstes berührt. Der Papst, die Bischöfe, alle Predigerinnen und Prediger auf der ganzen Welt verkünden sie heute und rufen einmal mehr zu Frieden und Gewaltlosigkeit auf.

Aber macht das Sinn? Wenn wir auf dieses Jahr zurückblicken werden uns zuerst viele kriegerische Konflikte einfallen. Grausame Kriege in der Ukraine, in Israel, in Afrika, ….hunderttausende Menschen sterben oder sind auf der Flucht.

Mitten in diese Welt hinein verheißt der Prophet Jesaja die Geburt eines Kindes, das ein Fürst des Friedens sein wird. Die Engelscharen singen vom Frieden auf Erden bei den Menschen seiner Gnade.

Ist das nicht alles Utopie, naiv und unrealistisch?

Seit mehr als zweitausend Jahren wird diese Botschaft verkündet und was hat sich geändert, so könnte man kritisch fragen. Wenn man genau hinschaut, doch einiges.

Trotzdem glaube ich, ist diese Weihnachtsbotschaft immer noch eine ganz wichtige in unserer unvollkommenen, streitbaren und teils grausamen Welt. Nicht nur in der großen Welt, auch in unserer keinen, persönlichen Umgebung, in den Familien und Arbeitsplätzen.

Diese Botschaft darf gerade deshalb nicht fehlen und nicht verstummen, gerade weil unsere Welt, unsere Beziehungen sich nach Frieden und Gerechtigkeit sehen. Es geht darum, weihnachtlich leben zu lernen.

„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr!“

Messias ist der Gesalbte, der von Gott Eingesetzte, der Christus. Das Kind in der Krippe ist der Sohn des Höchsten, Gott ist Mensch geworden, sagen und glauben wir.

Gott will uns seither in jedem Menschen begegnen, das ist eigentlich das unfassbar Neue in dieser heiligen Nacht. Wenn wir uns das bewusst machen, gibt uns das die Möglichkeit, den Menschen, mit denen ich zu tun habe, anders und neu zu begegnen. Es geht darum, weihnachtlich zu leben.

Ich muss nicht zuerst den Ausländer, den Moslem, den Konkurrenten, den Alkoholiker oder den schwierigen Nachbarn sehen. Ich sehe nicht zuerst, was mich stört, was schwierig ist. Sondern zuerst sehe ich das menschliche Angesicht, das sich freut, ängstlich ist, unsicher, bitter oder traurig. Den Menschen, der Gottes Ebenbild ist, der von Gott ins Dasein gerufen wurde, genauso, wie ich auch.

Allein dieser Gedanke, diese Sicht auf einen Menschen kann sehr entspannend sein, kann friedenstiftend wirken. Im Kleinen wie im Großen. Es ist die weihnachtliche Lebensweise.

Das Mensch-Sein ist das was uns verbindet, über alle Unterschiedlichkeit der Völker und Religionen hinweg.

Auch die Menschen, die zur Krippe kommen bringen das zum Ausdruck. Es kommen die Nahen und die Fernen, die armen, einfachen Hirten und die reichen, gebildeten Sterndeuter aus dem Osten. Der Weg zur Krippe, die Begegnung mit dem göttlichen Kind kann Menschen zusammenführen und Gegensätze überwinden.

Die Erfahrung der Menschenfreundlichkeit und Liebe Gottes, wie sie in der Geburt Jesu für uns sichtbar wird, kann bewirken, dass auch wir menschenfreundliche, liebende und weihnachtliche Menschen werden.

Damit ist und bleibt die Weihnachtsbotschaft ein Schlüssel zu mehr Frieden und Versöhnung und ist keine weltfremde Utopie.

Darum müssen wir sie auch Jahr für Jahr neu verkünden, weil wir sie dem Hass und der Gewalt entgegensetzen wollen, damit die Verheißung der Engel, Friede auf Erden, immer mehr Wirklichkeit wird.

Ich wünsche Ihnen in dieser Heiligen Nacht, dass sie immer mehr zu einem weihnachtlichen Menschen werden. Amen.

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