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So. 03.09.23

"Tritt hinter mich ........."

03.09.2023 Predigt von Helga Wieser
Helga Wieser

Matth.  16, 21-27

 

Liebe Mitchristen!

 

„Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen!“.

So die entsetzten Worte von Petrus auf die Ankündigung Jesus, dass er in Jerusalem schlimmes erleiden wird und sogar getötet wird.

Also ich kann Petrus verstehen! Da haben die Jünger sich Jesus angeschlossen im Glauben und im Wissen, da ist einer, der bringt Heil, der bringt Zuversicht, das ist der Erlöser!

Jeden Tag sehen und erfahren sie es: Er heilt Kranke und Besessene, er hat eine Botschaft, die Hoffnung verspricht – ja, mit ihm kann die Welt besser, gerechter und friedlicher werden.

Und dann das - Jesu Worte: Ich werde vieles erleiden und sogar von den Menschen in Jerusalem getötet werden.

Der Aufschrei von Petrus ist kein Wunder: Das soll Gott verhüten, das darf nicht sein – das geht doch nicht… wir sind dir nachgefolgt, wir haben dir unser Leben anvertraut und jetzt willst du uns das antun??!!

„Tritt hinter mich, du Satan! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen“. So die harsche Antwort von Jesus.

Tritt hinter mich – denn es ist nicht gut für dich, sich über mich zu stellen. Wenn Du das versuchst, wirst du dein Leben verlieren.

Wie wir aus der Geschichte wissen, hat es immer wieder Menschen gegeben, die versucht haben, sich über Gott zu stellen, die zwar die Welt gewinnen wollten, aber dabei sich selbst verloren haben und Leid über viele andere gebracht haben. Wie viele grausame Herrscher, größenwahnsinnige Könige es doch im Laufe der Jahrhunderte gegeben hat und wieviel Leid, durch sie über tausende von Menschen gekommen ist. Und heute? In vielen Teilen der Welt ist nichts anders geworden.

Auch die Geschichte der Katholischen Kirche wurde zeitweise geprägt von falschen Hirten – da wären die Worte Jesu „Tritt hinter mich, du Satan“ durchaus auch für sie angebracht gewesen.

Wir sind keine machtbesessenen und größenwahnsinnigen Herrscher, aber auch für uns gilt das Wort Jesu:

Tritt hinter mich….

Wenn wir hinter Jesus treten, dann können wir Ihnen als unser Vorbild wahrnehmen. Dann können wir uns etwas von ihm abschauen, dann können wir nach seinem Vorbild leben. Wir können sehen, wie er mit Menschen umgegangen ist, wie er mit ihnen kommuniziert hat.

Jesus ist den Menschen offen und freundlich gegenübergetreten. Er hat sich ihrer Nöte und Ängste angenommen und sie ernst genommen. Er ist mit ihnen zusammengesessen und hat mit ihnen mitgefühlt. Und er möchte, dass auch wir seinem Beispiel folgen und mit den Menschen in unserem Umfeld gut und freundlich umgehen.

Tritt hinter mich ….

Wenn wir hinter Jesus treten, dann können wir in seinem Windschatten leben. Sind Sie beim Rad fahren schon einmal im Windschatten gefahren? Dann werden Sie wissen um wieviel leichter da das Rad fahren geht. Da brauchen Sie viel weniger Kraft, um gleich schnell zu sein.

Und Jesus möchte für uns dieser Windschatten sein.

Er möchte uns das Leben erleichtern. Gerade dann, wenn uns der Wind so richtig entgegen bläst, gerade dann lädt er uns ein in seinem Windschatten zu leben und seine Unterstützung durch den Geist Gottes anzunehmen. Damit uns der raue Gegenwind, der in jedem Leben von Zeit zu Zeit bläst, uns nicht die ganze Kraft raubt.

Tritt hinter mich ….

Wenn wir hinter Jesus treten, dann haben wir ein Schutzschild vor uns. Dann bekommen wir manche Schläge des Lebens nicht ab. Wenn wir uns seinem Schutz anvertrauen, dann beschützt er uns auch. Vor Widrigkeiten, vor Feinden, die uns das Leben hart machen wollen. Vor Unglück, das uns widerfahren könnte. In Coronazeit hat unsere Regierung einen Schutzschirm angeboten, für Unternehmen, die in Gefahr waren ihre Lebensgrundlage zu verlieren.

Mit Gott als unseren Schutzschirm, verlieren wir niemals die Grundlage, die Basis für unser Leben.

Tritt hinter mich ….

Wenn wir hinter Jesus treten, dann haben wir jemanden, der für uns vorangeht, der unser Wegweiser im Leben ist.

Der uns die Richtung vorgibt. Wir brauchen nur zu folgen, wir müssen nicht selbst suchen. Bei Abzweigungen im Leben hilft er uns, den richtigen Weg zu wählen und nicht in die Irre zu gehen.

Aber wir müssen lernen achtsam zu sein damit wir seine Wegweiser nicht übersehen.

Tritt hinter mich ….

Wenn wir hinter Jesus treten, dann können wir uns manchmal hinter ihm verstecken. Wie kleine Kinder, die sich, wenn Sie etwas angestellt haben, hinter jemanden verstecken um der zu erwartende Zurechtweisung zu entgehen oder zumindest um nicht die Tadel ungeschützt zu empfangen.

Jesus will auch für uns da sein, wenn wir was angestellt haben, wenn wir gesündigt haben. Er fängt unsere Schuld auf. Er fängt unsere zu Recht zu erwartende Strafe auf und nimmt sie uns ab.

Uns so gilt sein Wort „Tritt hinter mich“ nicht zuletzt bis zu seinem Tod am Kreuz. Tritt hinter mich, denn das was er für uns erlitten hat, unsere Sünden am Kreuz getilgt, das kann nur der Sohn Gottes und diese unsere Erlösung durch den Kreuzestod Jesu ist das größte Geschenk Gottes an uns Menschen. Das wir nicht verdient haben, aber das uns von Gott geschenkt wurde. Und das uns zeigt, wie grenzenlos liebevoll unser Gott Vater im Himmel zu uns Menschen ist.

Dafür können wir ihm nur dankbar sein, dafür lohnt es sich für uns Menschen, für dich, für mich

  • Dass wir ihn uns zum Vorbild nehmen
  • Dass wir uns in seinem Windschatten stellen
  • Dass wir uns unter seinen Schutz begeben
  • Dass wir uns von ihm den Weg weisen lassen
  • Dass wir uns mit unserer Schuld ihm anvertrauen
  • Dass wir auf seine Erlösung vertrauen

Amen.

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