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Inhalt:
So. 02.07.23

"Wofür will ich leben?"

02.07.2023, Predigt von Johann Bräuer
Johann Bräuer

Mt 10, 37-42

Manche Worte Jesu sind schwer zu verstehen:

„Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich...

wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich – ist meiner nicht wert.“ - Wie kann gerade Jesus das sagen? Gebührt nicht den Kindern die größte Liebe und Sorge ihrer Eltern? Vater und Mutter zu ehren, sie lieben – ist das nicht eines der 10 Gebote? Was meint Jesus damit? – Auch mit: „wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt, ist meiner nicht wert?“ -  man muss „sein Leben verlieren, um es zu gewinnen“?

Ich versuche einen Zugang zu finden über den Zusammenhang, in dem diese Worte stehen.

Jesus richtet diese Worte an seine Jünger. 

Er hat ihnen diese Vision vom „Reich Gottes“ ins Herz gelegt hat. Diese Vision von einem Leben und Zusammenleben in Liebe, Frieden und Gerechtigkeit.

Ein Leben in Solidarität mit den Armen und Schwachen. Ein Leben, das seinen Grund hat in einem tiefen Vertrauen auf Gott. Mit dieser Vision im Herzen sendet er sie aus: „Wie Schafe mitten unter die Wölfe“ - heißt es.

Er macht ihnen deutlich, womit sie rechnen müssen.

Sie werden abgelehnt werden, sie werden verfolgt, ja getötet werden.

Warum diese Feindseligkeit und Ablehnung?

Weil viele sich durch die Art und Weise Jesu gestört fühlten. Sie haben ihn nicht ausgehalten, in seiner angstfreien Offenheit, in seiner grenzenlosen Menschlichkeit, in seinem tiefen Gottvertrauen.

Sie hatten Angst um ihr gewohntes „Leben“: Das gewohnte: „Es war immer so! – Sie wollten sich nicht stören lassen. Sie hatten Angst vor jeder Veränderung. Das kennen wir ja auch. Es muss sich was ändern, in unserem Verhalten, in unserem Umgang mit unserer Umwelt, mit unseren Mitmenschen. Wir wissen es – aber-wir tun uns schwer.

Wer diese Art von Leben festhalten will, bewahren will, wird das Leben verlieren...mahnt Jesus.

Wer aber dieses Leben um meinetwillen „verliert“, wird es „finden.“ - das klingt vielleicht zunächst paradox.

Aber ist es nicht wirklich so?

Das „Leben“, das wahre, gültige Leben ist nur zu „gewinnen“ und zu „finden“, wenn man es „lebt“, zu leben wagt. Nur in der „Hingabe“ kann sich das Leben entfalten.

Das war der Weg Jesu, das war seine Art:

sich „hinzugeben“, sich nicht zu verweigern.

Diesen Weg mit ihm zu gehen, sich drauf einzulassen, dazu möchte Jesus uns einladen und ermutigen.

Und da darf und soll uns nichts daran hindern und nichts einengen und davon abhalten.

Ich meine, das ist gemeint, wenn Jesus sagt:

„Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich...

wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich – ist meiner nicht wert.“ Und wer nicht „sein Kreuz“ auf sich nimmt und mir nachfolgt ist meiner nicht würdig. –

Könnte nicht gerade mit „sein Kreuz auf sich nehmen“ gemeint sein: annehmen, aufnehmen, was das „Meine“ ist, meine Berufung, meine Lebensaufgabe.

Die Worte Jesu sind herausfordernd.

Und das ist auch gut so.

Ich meine ich, wir sollten diese Herausforderung annehmen und dabei einer Frage nicht ausweichen:

Wie will ich leben und wofür will ich leben?

Was ist das „Meine“? - Meine Berufung, meine Lebensaufgabe, meine „Erfüllung“?

Was ist für mich so wertvoll, so wichtig, dass ich sage:

„Dafür gebe ich mein Leben?“

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