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Inhalt:
Fr. 23.12.22

Weihnachten in der Nacht

24.12.2022, Predigt von Johann Bräuer
Johann Bräuer

Lk 2,1-14

Liebe Pfarrgemeinde!

 

Es war 1914, es war Krieg. Es war irgendwo in Frankreich. Deutsche und britische Truppen waren sich so nahe, dass man in den Schützengräben die Stimmen der Feinde hörte.

Es war die „Heilige Nacht“.

Da hoben britische Soldaten aus ihrem Graben heraus einen Karton in die Höhe, darauf stand: „Frohe Weihnacht!“- Bald drauf antworteten die Deutschen mit einem Schild: „Merry Christmas!“.

Dann wurden die Waffen weggelegt, ein paar Kerzen wurden entzündet und es erklangen Weihnachtslieder.

Einmal von der einen Seite, dann von der anderen.

Manche sangen sie miteinander.

Am nächsten Morgen, am Weihnachtstag – alles war ruhig und friedlich - wagte man sich aus den Schützengräben heraus, man ging aufeinander zu, reichte sich die Hand und wünschte sich „Frohe Weihnachten“.

Irgendwie wurde ein Bierfass aufgetrieben.

Man feierte miteinander.

Ein kleiner Friede im großen Krieg.

Angeblich war es wirklich so.

Wenn nicht, ich mag sie trotzdem, diese Geschichte.

Was macht denn diese Nacht so anders, so besonders? Was macht sie zur „Heiligen Nacht“?

Es ist ihre geheimnisvolle Botschaft:

Da liegt ein neugeborenes Kind in der Krippe, in einem Stall. Und über diesem Kind „bricht der Himmel auf“, ein „Stern“ geht auf. Sein Licht durchbricht die Finsternis.

Und Engel singen: „Fürchtet euch nicht. Euch ist der Retter geboren, es ist Christus der Herr.“  -

Ein „Kind“ – das ist immer ein neuer Anfang, neu geborene „Menschlichkeit“. Und mit diesem Kind in der Krippe verbünden sich unsere Sehnsüchte und Wünsche und Hoffnungen.

 Die „Heilige Nacht“, mit ihrem Geheimnis, sie bricht das „Gegebene“ auf, löst das „Verhärtete“, versöhnt das „Verfeindete“. - „ein kleiner Friede im großen Krieg“:

Auch wir sitzen manchmal in „Schützengräben“. Wir bunkern uns ein. Wir „bekriegen“ uns.

Wir bauen Zäune und Mauern - aus Angst voreinander.

Wir sehen nur mehr den „Feind“ im anderen, nicht mehr den „Mitmenschen“.

Die Hl. Nacht hat eine heilsame Kraft: sie „bricht uns auf“, sie „wärmt“ uns. sie „taut uns auf“. Sie „erlöst“ uns, von unseren Ängsten.

Wir gehen aufeinander zu, wir reichen uns die Hand.

Die Hl. Nacht bringt Frieden – „ein kleiner Friede im großen Krieg“

Die „Heilige Nacht“ lässt die Hoffnung auf eine neue Welt in uns wachsen, die nicht kalt und dunkel ist, sondern ein warmes und helles Zuhause für alle Menschen.

Die Hoffnung auf Menschen, die sich nicht feindselig gegenüberstehen, sondern sich herzlich und offen begegnen.

Sie lässt uns glauben, die „Heilige Nacht“, an eine Welt, die durchflutet ist von Liebe und Güte, von Wärme und Barmherzigkeit. „Weil Gott mit uns ist“.

Sie lässt uns hoffen auf eine Zeit, in der man das Wort „Krieg“ nicht mehr braucht:

weil keiner dem anderen Böses will,

weil man gelernt hat Konflikte gewaltfrei zu lösen,

weil man nicht Angst zu haben braucht voreinander.

Die Hl. Nacht lässt uns hoffen auf den „großen“, „ewigen“ „Frieden“, den wir „Himmel“ nennen.

Liebe Gemeinde:

Überall auf unserer Welt erklingen heute wiederum Weihnachtslieder.

Wir reden und singen von Frieden, von Liebe und Güte. Wir wünschen einander alles Gute und Liebe,

wir beschenken einander,

wir lassen uns auf Gefühle ein, die wir uns sonst kaum erlauben.

Wir feiern „Weihnachten“. Das ist nicht bloß romantisches Getue, ohne Bedeutung. „Weihnachtsseligkeit“, die morgen – bei Tageslicht – schon wieder verflogen ist.

Wir feiern, weil wir darauf vertrauen: dass „Gott mit uns ist“ – „Mensch“ geworden – in jedem „Menschen“.

„Mit uns - in uns“ - heute und alle Tage, bis in Ewigkeit.

Amen.

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