Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Pfarrgemeinde
    • Personen
    • Gebäude
    • Chronik
  • Kalender
    • Gottesdienste
    • Termine
    • Verlautbarungen
  • Predigten
  • Pfarrblätter
  • PGR/Fachteams/Gruppen
    • Pfarrgemeinderat
    • Fachteams
    • Gruppen
  • Pfarre Raum Wels
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
Fr. 23.12.22

Weihnachten am Tag, Festmesse mit Bläser

25.12.2022, Predigt von Andreas Hasibeder
Andreas Hasibeder

Joh 1,1-18

Liebe Mitchristen!

 

Jedes Jahr werden Worte gesucht, die die Ereignisse widerspiegeln, die uns am meisten bewegt haben.

Das Wort des Jahres wurde gesucht und wurde gefunden, es ist heuer „Inflation“.

Die Preissteigerungen sind für die meisten Menschen ein neues und ungewohntes Phänomen, das durch die hohen Energiepreise und den Ukraine-Krieg verursacht wird und den Lebensstandard vieler Menschen massiv senkt, begründete die Jury ihre Wahl. (OÖN, 1.12.2022)

An zweiter Stelle landete das Wort „Klimabonus“. Dieser kam bekanntlich allen Österreicher*innen zugute als Ausgleich für die CO2 Bepreisung.

An die dritte Stelle schaffte es dann das Wort „Korruption“, was auch wenig verwunderlich ist.

Das Unwort des Jahres heißt „Energiekrise“, auch verständlich, betrifft sie doch uns alle mehr oder weniger hart, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine.

„Das darf doch alles nicht wahr sein!“ wurde als Spruch des Jahres gewählt, er stammt von Bundespräsidenten Alexander van der Bellen, als Reaktion auf die Korruption bei Postenbesetzungen.

In gewisser Weise spiegeln diese Worte vielleicht ganz gut wider, was uns bewegt, ärgert, ängstigt oder auch freut. Sie drücken eine Stimmung aus, die derzeit vorherrscht und auch viele verunsichert, was die Zukunft betrifft.

 

In dieser Situation bin ich froh, dass wir heute ein Wort zugesprochen bekommen, das nicht jedes Jahr neu ermittelt werden muss, weil es von Anfang an war, weil es Ursache und Grund bezeichnet und Sinn und Idee unseres Lebens ist.

Es ist hineingesprochen auch genau in unsere Welt, in meine Welt, die ist wie sie ist, unvollkommen, mangelhaft und schön, böse und gut, verzweifelt und hoffnungsvoll.

Dieses Wort ist der Grund, warum wir uns heute wieder versammelt haben, der Grund, warum wir in der Nacht die alten Lieder gesungen und die uralte Botschaft gehört haben.

Diese Botschaft ist nicht neu, wie gesagt, sie ist uralt, aber deswegen nicht veraltet.

Sie ist sehr aktuell, weil sie unsere Sehnsucht und Hoffnung anspricht, weil sie zutiefst menschliche Züge trägt, weil sie nichts unter den Teppich kehrt und gerade deswegen in die Zukunft weist.

 

Am Anfang war das Wort und dieses war bei Gott.

Der Text beginnt wie die Schöpfungsgeschichte in der Osternacht. In bildreichen Worten beschreibt der Evangelist den Anfang, die Ursache.

Übersetzt heißt das: der Ursprung von allem, was ist, ist Gott und mit ihm Jesus Christus.

 

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet,
kam in die Welt.
Hier ist die Rede von Jesus Christus, der Lichtgestalt, der die dunkle Welt erhellt.

Er war in der Welt
und die Welt ist durch ihn geworden,
aber die Welt erkannte ihn nicht.

Auch wir tun uns schwer, ihn zu erkennen, in unseren Mitmenschen, in den Einsamen und Traurigen, in unserem Alltag. Zu beschäftigt sind wir oft mit uns selber.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Allen aber, die ihn aufnahmen,
gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.

Alle, die Jesus aufnehmen, ihm das Herz öffnen, seiner Botschaft trauen, ihm vertrauen, werden glücklich werden, könnte man übersetzen.

Das Kind in der Krippe ist die lebendig gewordene Liebe Gottes, das lebendig gewordene Wort, zu uns Menschen

Das Licht, das jedem Menschen Orientierung geben kann und will.

 

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt
und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

Dieses Wort, dieser Gedanke, diese Idee ist in dem Kind von Bethlehem lebendig geworden und hat Wohnung genommen unter den Menschen, unter uns.

Er hat uns gezeigt, was es bedeutet, gottverbunden zu leben. Das Leben auf Vertrauen und Liebe zu gründen und Gott alles zuzutrauen, ist das Leben auch noch so schwer oder verwirrend. Er hat uns gezeigt, dass Mitleid und Versöhnung keine Schwäche sind, dass Gottes und Nächstenliebe zusammengehören und dass die Liebe den Tod besiegt.

So ist er für uns das Licht und die große Freude geworden, die schon auf den Hirtenfeldern von Bethlehem erstrahlt sind, das Licht in jeder Finsternis unseres Lebens, der Retter aus aller Not, der Trost in jeder Trostlosigkeit, die Hoffnung in jeder Angst und die Zukunft in aller Vergänglichkeit.

 

Liebe Mitchristen,

ich meine wir sollten den Worten des Jahres Worte des Glaubens entgegensetzen:

Worte wie: Licht, Freude, Hoffnung, Retter oder Jesus Christus.

Amen.

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarrgemeinde Wels-St. Josef


Haidlweg 58
4600 Wels
Telefon: 07242/43306-0
Telefax: 07242/43306-80
pfarre.stjosef.wels@dioezese-linz.at
https://www.wels-stjosef.at

Gottesdienstzeiten

So
09:00 Gottesdienst
in der Kirche
Do 19:00 Gottesdienst
in der Kapelle, entfällt an schulfreien Tagen!


Öffnungszeiten der Kirche

Mo-So
09:00 bis 18:00
Wir laden herzlich ein, in unserer Kirche zu verweilen, zu beten und mitzufeiern!

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen