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Di. 01.11.22

Gedanken zu den Heiligen in unserer Kirche

01.11.2022, Predigt von Johann Bräuer
Johann Bräuer

Gedanken zu den Heiligen in unserer Kirche

 

 

Das Fest „Allerheiligen“ ist wieder einmal ein Anlass, die Heiligen, die wir hier in unserer Kirche finden, näher zu betrachten. Sie stehen ja nicht nur so herum, sie haben uns auch etwas zu sagen:

Da ist als erster der Hl. Josef, unser Pfarrpatron.

Seit 1990 steht er beim Eingang - der „Zimmermann“, mit seinem Werkzeug. Der Künstler, Josef Fischnaller

(+ 2006), hat uns Gedanken zu seinem Werk hinterlassen:

Wir sind „Werktätige“, wie Josef. Unsere Welt ist die „Werkstatt.“ Für unser Tun sollen wir „Maß nehmen“ an dem Sohn des Josef. Unser Werken und Wirken hat das eine Ziel, die Welt nach dem „Maßstab Jesu“ einzurichten. – Ein schöner Gedanke, finde ich.

Zum Hl. Josef gehört Maria.

Hier vorne, in der Nische, haben wir das Bild von dem Besuch des Engels bei Maria. Auf ein Detail auf diesem Bild möchte ich besonders hinweisen:

In der linken unteren Ecke liegt das „Nähzeug“ der Maria. Sie hat es weggelegt - und wendet sich aufmerksam dem Engel zu.  

Es ist wichtig – so möchte ich das deuten - hin und wieder die Arbeit wegzulegen, um aufmerksam und offen zu sein - für das, was der „Engel“ uns sagen will.

Wir alle kennen die Gefahr, dass wir aufgehen in unserer Arbeit und so „taub“ werden und „unempfänglich“ für das, was der Geist Gottes uns bewirken und durch uns „zur Welt bringen“ möchte.

Maria war „empfänglich“ für den Geist Gottes.

Durch sie bekam das Wort Gottes „Hand und Fuß“.

Darin kann sie uns Vorbild sein.

Auch unter dem Kreuz finden wir Maria.

Neben ihr Maria Magdalena.

Von „sieben Dämonen“ war sie besessen, wird uns erzählt. Wir müssen sie uns vorstellen, als eine, die zerrissen war in sich selber. Hin und hergerissen zwischen Gut und Böse.

Eine „Sünderin“ wird sie auch genannt.

Eher als „Verzweifelte“ - möchte ich sie sehen.

Eine, die sich nach Liebe sehnt und in dieser Sehnsucht immer wieder enttäuscht wird.

Man hat sie „gebraucht“, aber nicht „geliebt“.

Erst die Nähe zu Jesus gab ihr ihre Würde zurück.

Sie mag uns ein Beispiel sein für die heilende und befreiende Kraft, die von Jesus ausgeht, für seine zuvorkommende Liebe, die uns um unser selbst willen meint.

Auch Johannes, der Lieblingsjünger Jesu steht unterm Kreuz. Alle anderen Jünger sind weggelaufen waren. Er hat seine Angst überwunden und ist bis zum bitteren Ende in seiner Nähe geblieben.

Freundschaft und Treue - das hat ihn wohl ausgezeichnet und ihn zum Vorbild für uns gemacht.

Neben diesen Heiligen, die Zeitgenossen Jesu waren - haben wir noch zwei andere in unserer Kirche.

Adalbero ist der eine.

Von ihm befinden sich Reliquien in unserem Altar.

Ein Bild von ihm ist in der Kapelle.

Adalbero war Bischof in Würzburg. Die Zeit, in der er lebte, (11.Jht), war sehr unruhig.  Adalbero war sehr engagiert für die Erneuerung der Kirche. Er gründete einige Klöster. Darunter auch das Stift Lambach.

Zu seiner Zeit gab es einen heftigen Streit zwischen dem Papst und dem Kaiser Heinrich IV. Er stand auf Seiten des Papstes, was ihm den Zorn des Kaisers einbrachte.

Er wurde als Bischof in Würzburg vertrieben und zog sich nach Lambach zurück. Dort starb er im Jahr 1090. Unsere Gegend, die „Schafwiesen“ vor allem, gehörte damals zum Stift Lambach. Von daher der Bezug zu diesem Heiligen.

Adalbero ließ sich von der weltlichen Macht nicht verbiegen. In seiner Standhaftigkeit kann er uns ein Vorbild sein.

Ähnlich geartet ist auch der „5- Sterne“ Heilige Johannes Nepomuk.  Er steht hinten – beim Beichtstuhl.

Er lebte in Prag, im 14. Jahrhundert. Er war ein angesehener und geschätzter Prediger, auch als Beichtvater war er gefragt.

König Wenzel, der damals in Prag herrschte, war unberechenbar und grausam seinen Untergebenen gegenüber. Nach der Legende wollte der König von Johannes wissen, was seine Frau ihm gebeichtet hatte. Johannes weigerte sich das Beichtgeheimnis zu brechen. Das war Grund genug für den König, ihn gefesselt von einer Brücke in die Moldau stürzen zu lassen. Ein Kranz von fünf Sternen leuchtete auf dem Wasser an der Stelle, wo man dann seinen Leichnam gefunden hat.

So erzählt die Legende.

Er war einfach unbequem für den König – und das war der Grund für seine Hinrichtung.

In seiner Aufrichtigkeit, in seinem Mut und seiner Zivilcourage kann er auch uns heute ein Vorbild sein.

Hinweisen möchte ich noch auf die Schar der Apostel, auf dem Pfingstbild, Maria in ihrer Mitte.

Sie ließen sich „begeistern“, waren „Feuer und Flamme“ für Jesus und seine Botschaft. Jeder von ihnen hat auf seine Art und nach seinen Fähigkeiten die Sache Jesu weitergetragen.

„Geist-begabte“ Menschen sind auch wir. Und dieser Geist soll durch uns wirksam sein, heute, in unserer Zeit.

Die Heiligen sind Beispiele eines gelungenen, eines „geglückten“ Lebens. Ihre Lebensgeschichten, auch die Legenden, die man von ihnen erzählt, erzählen uns etwas von der Zeit, in der sie gelebt haben, von den Schwierigkeiten, unter denen sie gelitten haben - und wie sie trotzdem versucht haben, ihr Leben nach dem „Maßstab“, der Jesus für uns ist, zu gestalten.  - Darin sind sie für uns „Vorbilder“.

Paulus sagt - und das ist mir wichtig:

„Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen.“

Er sagt nicht: Ihr müsst „heilig“ werden.

Wir sind „Heilige“ – „auserwählt“ und von Gott „geliebt“.

Diese Vorgabe, diese Zusage – „auserwählt“ und „geliebt“ zu sein - kann uns aufbauen am „Fest aller Heiligen“.

Und uns ermutigen, unser Leben nach dem „Maßstab“, der Jesus für uns ist, zu gestalten.

Es möge uns gelingen.

 

 

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