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Pfarrgemeinde Wels-St. Josef
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Inhalt:
Sa. 02.04.22

Warum soviel sinnloses Leid?

15.4.2022 Gedanken zum Karfreitag von Andreas Hasibeder
Andreas Hasibeder

Joh 18 -19,42

Liebe Pfarrgemeinde!

Die Leidensgeschichte nach Johannes ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Sie wirft viele Fragen auf, auf die ich teilweise keine rationale Antwort habe. Wie zum Beispiel das Leiden und Sterben unschuldiger Menschen. Wie himmelschreiend ungerecht empfinden wir das, damals genauso, wie heute zum Beispiel in der Ukraine und in anderen Kriegsgebieten auf der Welt, im Jemen in Äthiopien...

Man möchte dreinschlagen und dem Ganzen ein Ende machen, wieviel Unschuldige müssen noch sterben, fragt man sich, wieviel Leid muss noch geschehen, bevor ein Aggressor zur Vernunft kommt.

Eine alte Frau sagte mir neulich bei einem Besuch, dem Putin müsste man ein Loch in den Kopf schießen, damit das aufhört. Ich bin mir nicht sicher, ob es dann aufhören würde!

Aber es ist ein verständlicher Einwand, angesichts des Grauens, das uns täglich erreicht und das, wie es ausschaut, noch lange nicht endet.

Für Jesus ist die Richtung klar. Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen. Das war auch für seine Gefolgschaft fast nicht zu ertragen, wie soll das funktionieren? Aber ich meine, das ist nicht Feigheit, sondern Mut und Vertrauen. Aber ich glaube auch, dass ein Mensch oder eine Nation grundsätzlich ein Recht auf Selbstverteidigung hat. Darauf hat man sich auch international geeinigt.

Das heißt aber auch, dass weiterhin unschuldig gestorben wird und das Land zerstört wird. Die Zukunft schaut damit düster aus.

Aber nicht nur im Krieg begegnet uns das Leiden Unschuldiger, es begegnet uns auch im Sterben auf den Straßen und in den Krankenhäusern, oder auch durch Umweltkatastrophen. Viele von uns haben Erfahrungen damit gemacht. Wie gehen wir damit um?

Das Leiden und Sterben Jesu ist auf Zukunft angelegt, so wird es uns in den Evangelien berichtet.

Dass Jesus dem Verbrecher, der bereut, das Paradies verspricht, dass er seine Mutter einem Jünger anvertraut, soll uns darauf hinweisen, dass angesichts des Leidens und Sterbens die größere Kraft die bedingungslose Liebe zueinander und die Bereitschaft zur Vergebung sind. Damit hat Jesus die Kirche in die Zukunft geführt. Diese Haltungen haben Zukunft, weil sie uns ins Herz gelegt sind und die Kraft der positiven Veränderung in sich tragen. Die Auferstehung scheint hier schon durch.

Wenn wir jetzt das Kreuz verehren, können wir um die eigene Kraft zu Lieben und um die Kraft zur Vergebung bitten.

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