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Inhalt:
So. 05.12.21

Bereitet dem Herrn den Weg!

Predigt vom 05.12.2021 von Johann Bräuer
Johann Bräuer

Lk 3,1-6

Er gehört zum Advent - der Prophet Johannes der Täufer.
Er ist eine „Herausforderung“ im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Stimme, die aufrüttelt, die das Leben der Bürger seiner Zeit radikal in Frage stellt.

Aus der Wüste kommt er und ruft zur Umkehr auf.
„Bereitet den Weg des Herrn!“-
Und er findet überraschenderweise offene Ohren.
Er scheute sich nicht, den Menschen ihre Fehler ins Gesicht zu sagen. Er ruft sie zur Umkehr auf.
Johannes dürfte mit seinen Worten die Leute genau an den „wunden Punkten“ getroffen haben.
Das zeigte auch Wirkung: sie kamen in Scharen zu ihm - so berichtet die Bibel - um sich von ihm „taufen“ zu lassen. Als Zeichen ihrer ernsten Absicht haben, ihr Leben von Grund auf zu ändern.
„Taufen“ – das hieß damals: er tauchte sie unter im Jordan, bis sie „nach Luft schnappten“ – dann der „erste Atemzug“ - der Beginn eines „neuen“ Lebens.-

Johannes weckt die Leute auf. Sie sollen nicht in ihrer Enge stecken bleiben, nicht im Vordergründigen aufgehen, sondern „Ausschau“ halten, voller „Erwartung“ auf die Verheißungen, auf das „Kommende“.
„Bereitet den Weg des Herrn!
Macht gerade seine Straßen!
Jede Schlucht soll aufgefüllt werden und jeder Berg und Hügel abgetragen werden.
Was krumm ist soll gerade, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. –
     Und alle werden das Heil Gottes schauen.
Diese „Stimme des Rufers in der Wüste“ meint auch uns. Und sie ist „not-wendig“ für uns.
Gerade in Zeiten wie diesen!
Corona und alles, was diese böse Pandemie mit sich bringt, hat uns und wird uns noch einiges abverlangen.
Da hat sich einiges „aufgehäuft“, was jetzt an Hindernissen da ist zwischen uns Menschen.
Was es gilt aus dem Weg zu räumen.

Da ist einiges „gerade zu richten“, was krumm und uneben ist,.
Neue Wege zu bereiten, dass wir wieder zusammenkommen können, ist höchst aktuell und notwendig.
Wir erleben und erleiden deutliche „Unebenheiten“ in unserem Zusammenleben.
Es türmen sich Berge auf, an Vorurteilen und Vorwürfen, und wir schütten weiter auf, statt sie abzutragen.
Wir leiden an den Spaltungen, die sich wie unüberwindliche Schluchten quer durch unsere Gesellschaft ziehen, bis in die Freundeskreise hinein,
ja bis hinein in unsere Familien.
Es gibt Spaltungen in unserer Gesellschaft, über die über die wir nicht so leicht hinwegkommen werden.

„Wir werden einander viel zu verzeihen haben“ – hat ein deutscher Politiker gesagt – und er hat recht, meine ich.
Liebe Gemeinde,
wir sind mitten im „Advent“. Eine Zeit der Erwartung, der Vorbereitung.
Nützen wir diese Zeit. Und nehmen wir für uns selbst ernst, was der Rufer in der Wüste meint.
Seine Stimme ist zu hören in unserem Gewissen und in unserem Herzen.
„Bereitet den Weg des Herrn!
Macht gerade seine Straßen!
Jede Schlucht soll aufgefüllt werden und jeder Berg und Hügel abgetragen werden.
Was krumm ist soll gerade, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. –

Wenn wir bereit sind und wirklich daran gehen,
die Wege zueinander freizumachen,
wenn wir Gräben aufschütten, Hindernisse abtragen,
Krummes gerade richten – nur dann „kommt das Heil zu uns“: dann werden wir „heiler“, gesünder, glücklicher, befreiter, „erlöster“, leben können.

„Allen Menschen wird zu teil, Gottes Heil!“ –
So ist es uns versprochen.
Darauf dürfen wir hoffen.
Und wir können dafür sorgen - jetzt im Advent besonders.

Vielleicht ist es gerade dieser Advent,
der uns ermöglicht, dem näher zu kommen,
es zumindest zu erahnen, was da „zur Welt gekommen ist“ – in diesem Kind – geboren mitten in der Nacht – draußen in einem Stall. – in diesem Kind, über dem die Engel singen:
„Heute ist euch der Heiland geboren…“.

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