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So. 04.04.21

Orte, die die Osterbotschaft besonders nötig haben

Predigt vom 04.04.2021 von Andreas Hasibeder
Andreas Hasibeder

Auferstehung aus der Trauer zur Freude, aus der Verzweiflung zur Hoffnung, aus dem Tod zum Leben.

Liebe Pfarrgemeinde!
 

Auferstehung
aus der Trauer zur Freude
aus der Verzweiflung zur Hoffnung
aus dem Tod zum Leben

Langsam, aber stetig bricht das Leben durch
besiegt das Licht die Dunkelheit
das Dunkel der Nacht
die Finsternis der Seele

zerreißt den Schleier des Zweifels
wird immer mehr zur Freude
bis Hoffnung und Gewissheit siegen
die Schatten des Todes sich lösen
und der Jubel den Morgen bestimmt.
(Ingrid Penner)

 

Diese Gedanken von Ingrid Penner finden sich unter anderem auf einem Ostergruß des Klinikums Wels, an einem Ort, wo das Leben bedroht ist.
Gerade diese Orte sind es, die die Osterbotschaft besonders nötig haben.
Was meinen wir, wenn wir im Glaubensbekenntnis Sonntag für Sonntag bekennend beten: …..am dritten Tage auferstanden von den Toten…..und was heißt das für uns und für die bedrohten Orte unseres Lebens?
War Jesus nicht wirklich tot, wurde er wiederbelebt, was ist passiert? Haben die Jüngerinnen und Jünger einen Geist gesehen und ihn deshalb für unsterblich erklärt, damit sie nicht so enttäuscht sein mussten?
Jesus ist wirklich gestorben, da sind sich die Evangelien und die Bibelwissenschaft einig, der Hinweis auf die drei Tage im Grab will das unterstreichen.
Er wurde verurteilt und hingerichtet von den politischen und religiösen Autoritäten. Aber Gott gab ihm Recht und daher ist Jesus Christus für viele eine lebendige Wirklichkeit bis zum heutigen Tag.
Das Glaubensbekenntnis beschränkt sich auf das Wesentliche: der Totgewesene lebt und herrscht. Und das gilt auch für den Christus-in-uns.
Also Jesus, der Christus lebt wieder, aber doch ganz anders als vorher. Er wurde nicht wiederbelebt und lebte weiter, um noch einmal zu sterben. Nein, er ist auferstanden, und er bleibt erkennbar für seine Jüngerinnen und Jünger. Er spricht sie weiterhin an, wenn er am Grab des Ostermorgens sagt: Maria. Und Maria von Magdala beginnt ihn zu erkennen: Rabbuni – mein Meister, ist ihre erstaunte und freudige Reaktion. Gleichzeitig aber hören wir auch die Aufforderung Jesu, halte mich nicht fest….Es ist jetzt alles anders als vorher, sein Leben ist jetzt „verborgen in Gott“, wie Paulus es beschreibt. Und Maria eilt voller Freude zu den Jüngern mit der Botschaft: „Ich habe den Herrn gesehen“. Sie wird so die erste Zeugin und Verkünderin der Auferstehung.
Den Emmaus Jüngern begegnet er auf ähnliche Weise. Er geht mit ihnen und ist dann wieder weg. Aber sie erkannten ihn und änderten sofort freudig die Richtung und gehen mutig in die für sie gefährliche Stadt Jerusalem zurück, das ist das entscheidende. Er verändert ihr Leben im Mitgehen, im bei ihnen sein in einer sehr dunklen Stunde.
Die Auferstehungsberichte sind ein Glaubenszeugnis und keine geschichtlichen Berichte, aber eines wissen wir auf jeden Fall: die Jüngerinnen und Jünger erlebten das, was sie eine Auferstehung nannten, als ein Ereignis, das ihr Leben von Grund auf verändert hat.
Sie waren durch den Tod Jesu am Boden zerstört und verzweifelt, kurze Zeit später setzen sie sich mit voller Kraft und Freude für die Ideale Jesu ein.
Eine innere Wandlung hat sich vollzogen, Ereignisse, die mit Erscheinung übersetzt werden und die ihnen Gewissheit verschafften, dass er lebt, dass Gott ihn auferweckt hat zu einem neuen Leben zur Freude der Menschen.
Was das alles für mich persönlich und für sie persönlich heißt, muss ich mir und sie sich selbst beantworten.
Vielleicht haben sie auch schon einmal die Erfahrung gemacht, Gott ist mit mir, er steht mir zur Seite und richtet mich auf.
Für mich hat der Glaube an die Auferstehung eine große innere Kraft. Eine Kraft die mich beseelt und ermutigt, allen Menschen mit Respekt und Ehrfurcht zu begegnen, das Gute in ihnen zu suchen und zu entdecken. Auferstehung ist für mich das Gegenteil von Angst, Resignation und Verzweiflung und an mir selber und der oft bösen Welt. Sie bedeutet unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden in meinem bescheidenen Maß, dabei darf ich mit der Hilfe Gottes rechnen. Und sie weist mich über den Tod hinaus in die Freude der göttlichen Herrlichkeit in der wir alle einmal gut aufgehoben sein werden.
 

Auferstehung
aus der Trauer zur Freude
aus der Verzweiflung zur Hoffnung
aus dem Tod zum Leben.

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