Trauer um Altbischof Maximilian Aichern
Bischof emeritus Maximilian Aichern OSB wurde 1932 in Wien geboren. Im elterlichen Betrieb in Wien startete er als Fleischergeselle ins Berufsleben. Dass manches dann anders kommt als geplant oder vorgegeben, daraus machte er kein Geheimnis. Bei den zahlreichen Jugend- oder Firmlingsgottesdiensten, die er seelsorgerisch begleitete, gab er auch manchem Jugendlichen sozusagen den Tipp, einer Berufung zu folgen.
Im Kloster St. Lambrecht in der Steiermark begann Aichern seine theologische Laufbahn, er begann sein Theologiestudium, im Jahr 1959 wurde er in Rom zum Priester geweiht, 1977 wurde er Abt des Klosters St. Lambrecht und 1982 Bischof der Diözese Linz. Dieses Amt hatte er bis 2005 inne. Danach war er als Altbischof immer ein gern gesehener Seelsorger bei kirchlichen Festen oder Ehrengast bei Veranstaltugen.
Besonders am Herzen lag Aichern der Kontakt zur Jugend in der Kirche. Er wurde von Organisatoren von Jugend- oder Firmlingsgottesdiensten immer wieder gerne - auch noch als Altbischof - als Zelebrant eingeladen.
Beim Jugendgottesdienst unter dem Motto "startklar" im Stift Kremsmünster beispielsweise endete Aicherns Predigt dann selbstverständlich nicht mit einem einfachen Amen, sondern mit den Worten "Okay, Amen, startklar".
In den Tagen vor dem Tod des Altbischofs wurde um das Gebet für die letzten Stunden von Bischof emeritus Maximilian Aichern ersucht. In den frühen Morgenstunden des 31. Jänner 2026 starb Altbischof Aichern im Domherrenhaus in Linz.