Glaubens-Erlebnis-Tage der Firmlinge
Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir am Mittwochnachmittag das idyllisch und ruhig gelegene KIM-Zentrum in Weibern. Dieses ist ein schön umgebauter Vierkant-Bauernhof, den wir ganz für uns alleine hatten.
Um die Kosten niedrig zu halten, bereiteten wir die Mahlzeiten täglich gemeinsam selbst zu.
Unser Programm war abwechslungsreich und intensiv. Wir begannen damit, uns mit der eigenen Person auseinanderzusetzen.
Jeder hat ja ein Bild von sich selbst. Gerade in diesem Alter ist den Jugendlichen aber besonders wichtig, wie die anderen sie sehen.
In einer meditativen Phantasiereise wurden die Firmlinge in das Jahr 2029 geführt, um sich selbst in ihrem zukünftigen Leben zu beobachten.
Nach der Rückführung schrieben sie die Bilder und Gedanken ihrer Zeitreise in einem Brief an sich selbst nieder. Dieser wird ihnen dann in 5 Jahren zugesandt.
Am Freitag feierten wir mit Theresia Amatschek in der wunderschön gestalteten Kapelle des KIM-Zentrums einen sehr stimmungsvollen Gottesdienst unter dem Motto „Das Pfingstereignis“.
Besonders spannend war das Thema „Dämonen“ des Alltags - Versuchungen, wie Süchte und Zwänge, denen Jugendliche heute tagtäglich ausgesetzt sind. Verschiedene Situationen, wie z. B. Drogenkonsum, Alkohol und Gruppenzwang wurden von den Firmlingen am Abend in Form eines Theaterstückes dargestellt und anschließend diskutiert.
Den krönenden Abschluss unseres Programmes bildeten die Deutung der Firmsymbole und der Ablauf der Firmung.
Erlebnispädagogische Aufgaben stellten die Jugendlichen vor so manche Herausforderung, mit lustigen Spielen ließen wir den Abend ausklingen.
Am späten Samstagnachmittag kehrten wir wieder zurück. Die gemeinsamen Tage hinterließen einen bleibenden Eindruck und werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Renate Deixler und Anton Knöbl