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Pfarrgemeinde Steinerkirchen am Innbach
Grub-Mallinger-Straße 1
4633 Kematen am Innbach
Telefon: 07247/8207
Mobil: 0676/8776-6400
pfarre.steinerkirchen.innbach@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/steinerkirchen-innbach
Öffnungszeiten Sekretariat
Do
09:00 - 11:00

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Pfarre Steinerkirchen am Innbach!

Gesucht: Reinigungskraft für das Pfarrheim

Wir suchen für das Pfarrheim eine verlässliche Reinigungskraft

Kindersegnung

am 2.2.2024

 

„Die Kirche wird durch die Einzigartigkeit

jedes einzelnen lebendig und bunt.“

 

 

weiter lesen ...: Kindersegnung

Kindermette 2024

am 24.12.2024

 

Um das Warten aufs Christkind zu verkürzen besuchten auch heuer wieder viele Familien die Kindermette.

 

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Fr.
03.04.
08:00 Uhr | Marktkirche Kematen am Innbach, Kematen
Seniorenmesse
Sa.
04.04.
19:00 Uhr | Pfarr- und Wallfahrtskirche „Maria Rast” Steinerkirchen am Innbach, Steinerkirchen am Innbach
Gottesdienst
So.
05.04.
08:30 Uhr | Marktkirche Kematen am Innbach, Kematen
Gottesdienst
So.
05.04.
10:00 Uhr | Marktkirche Kematen am Innbach, Kematen
Gottesdienst
Di.
07.04.
19:00 Uhr | Marktkirche Kematen am Innbach, Kematen
Gottesdienst
alle Termine
Inhalt:
Pressekonferenz in Wien zum Thema Suizidprävention im Alter
02.04.

Wenn das Leben leiser wird: Suizidgefahr im Alter erkennen und handeln 

Bei einer Pressekonferenz am 31. März 2026 in Wien wiesen LAbg. Ingrid Korosec, Birgit Gerstorfer, Thomas Kapitany und Silvia Breitwieser darauf hin, dass Suizidprävention ein Thema von höchster gesellschaftlicher Relevanz ist – besonders in der...
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Kreuzweg am Kolosseum in Rom

Karfreitag: Papst Leo XIV. wird Kreuz am Kolosseum selbst tragen

Papst Leo XIV. wird beim traditionellen Karfreitags-Kreuzweg am Kolosseum in Rom das Holzkreuz selber tragen. Darüber...
Deep Space Lecture: Bilder zu Ostern

Deep Space Lecture: Bilder zu Ostern

Zur Osterzeit präsentiert das Ars Electronica Center im Deep Space 8K erneut eindrucksvolle Bildwelten kirchlicher Altäre.
Gruppenfoto mit den Ministrant:innen

Mariendom Linz: Ölweihmesse mit 70 jugendlichen Ministrant:innen

Ein junges Bild von Kirche bot sich den Mitfeiernden bei der Chrisam-Messe am 1. April 2026 im Mariendom, bei der Bischof...
Bischof Manfred Scheuer

Bischof Scheuer: Scheuer: Pessach bewahrt Ostern davor, im "luftleeren Raum" zu bleiben

In der neuen Folge des Theologie-Podcasts "Diesseits von Eden" sprechen Bischof Manfred Scheuer, Oberrabbiner Jaron...
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'Grüß Gott!' | Frühling 2025

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Zwei Menschen, die vom Dunkel ins Licht gehen

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Begräbnisfeier

Abschied und Begräbnis

Getragen von der Hoffnung auf Auferstehung.

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Begleitet von Anbeginn.

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Anteilnahme und Trost

Gestärkt in Zeiten der Trauer.

Bibelzitate

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pfarr team
MMag. Anthony Echechi
Seelsorgeteam-Hauptamtliche Ansprechperson
T.: 07247/8207
M.: 0676 8776 5224
E.: anthony.echechi@dioezese-linz.at
Josefine Minimayr
Pfarrsekretärin
M.: 0676/8776-6400
Rita Prunthaller
1. Pfarrgemeinderatsobfrau
Franz Kaser
2. Pfarrgemeinderatsobmann
Do. 02.4.26
Tages­evangelium
Joh 13, 1–15 (Gründonnerstag)
Do. 02.04.26
Tages­evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

1Es war vor dem PaschafestJesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung.

2Es fand ein Mahl statt und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskáriot, schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern.

3Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte,

4stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch.

5Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.

6Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen?

7Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen.

8Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.

9Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt.

10Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle.

11Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.

12Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?

13Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es.

14Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen.

15Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Joh 13, 1–15 (Gründonnerstag)
1. Lesung
Ex 12,1–8.11–14

Lesung aus dem Buch Éxodus

In jenen Tagen

1 sprach der Herr zu Mose und Aaron im Land Ägypten:

2Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate eröffnen, er soll euch als der Erste unter den Monaten des Jahres gelten.

3Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie holen, ein Lamm für jedes Haus.

4Ist die Hausgemeinschaft für ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am nächsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes müsst ihr berücksichtigen, wie viel der Einzelne essen kann.

5Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müsst ihr nehmen.

6Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. In der Abenddämmerung soll die ganze versammelte Gemeinde Israel es schlachten.

7Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden Türpfosten und den Türsturz an den Häusern, in denen man es essen will. 8Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern soll man es essen.

11So aber sollt ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Schuhe an euren Füßen und euren Stab in eurer Hand. Esst es hastig! Es ist ein Pessach für den Herrn – das heißt: der Vorübergang des Herrn.

12In dieser Nacht gehe ich durch das Land Ägypten und erschlage im Land Ägypten jede Erstgeburt bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr.

13Das Blut an den Häusern, in denen ihr wohnt, soll für euch ein Zeichen sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich das Land Ägypten schlage.

14Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag begehen. Feiert ihn als Fest für den Herrn! Für eure kommenden Generationen wird es eine ewige Satzung sein, das Fest zu feiern!

 

Antwortpsalm: Ps 116 (115), 12–13.15–16.17–18
2. Lesung
1 Kor 11, 23–26

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.

Schwestern und Brüder!

23 Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot,

24 sprach das Dankgebet,

brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!

25 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!

26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.



Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Franz von Paola
  • Hl. Eustasius
  • Hl. Theodora (Theodosia von Tyros)
  • Hl. Sandrina
  • Hl. Thetwif
  • Hl. Wilhelm (Vilmos) Apor
  • Johannes Paul II.
Do. 02.04.26
Namenstage
Hl. Franz von Paola
* 1436, Paola bei Cosenza in Italien
† 1507
Einsiedler, Ordensgründer
Franz, 1436 in Paola (Kalabrien) geboren, wurde mit vierzehn Jahren Franziskaner, mit sechzehn zog er sich in die Einsamkeit zurück und lebte in strengster Askese. Für die Schüler, die sich um ihn sammel­ten, gründete er ein Kloster in Cosenza, aus dem sich der „Orden der Mindesten Brüder“ (Minimi), auch Paulaner genannt, entwickelte. Die Regel wurde 1474 bestätigt, und die Kongregation breitete sich noch bei Lebzeiten des Gründers rasch aus. 1482 reiste Franz im Auftrag des Papstes nach Frankreich und half König Ludwig XI., einen christ­lichen Tod zu sterben. Er selbst starb am Karfreitag, 2. April 1507. Er wurde 1519 heilig gesprochen.
Schweigend
„Die Einsiedler lehren nicht und predigen nicht: sie schweigen, und schweigend öffnen sie sich der Stimme Gottes.“ (Franz von Paola)

Hl. Eustasius
* Burgund in Frankreich
† 2. April 629
Abt in Luxeuil
Eustasius war Benediktiner, er wurde 613 als Nachfolger seines Lehrers Kolumban Abt in Luxeuil. Er habe Besessene, Blinde und Fieberkranke geheilt. Er unternahm Missionsreisen bis nach Bayern und gründete mit Agilus das Kloster Weltenburg. Nach der Synode von Màcon 626/627 musste er sich dem Brauch der gallischen Kirche anschließen. Wegen seiner großen Strenge wurde er immer wieder von Mönchen seines Klosters angefeindet.
Eustasius' Reliquien befinden sich seit 1921 in Roville-aux-Chénes. Eine seiner bekanntesten Wallfahrtsstätten war das Benediktinerinnenkloster Vergaville (Widdersdorf) bei Dieuze in Lothringen, wo Heilungen stattfanden und Anfang des 13. Jahrhunderts ein Spital für Hirnverletzte, Irrsinnige und Besessene gebaut wurde.

Hl. Theodora (Theodosia von Tyros)
* Tyrus, dem heutigen Sur im Libanon
† 307
Märtyrerin
Theodora - in der Ostkirche Theodosia - wurde der Tradition zufolge im Alter von 17 Jahren von Soldaten ergriffen, als sie während der Diokletinischen Verfolgungen Kontakt zu gefangenen Christen pflegte und diese um ihre Fürbitte im Gebet bat. Sie wurde schwer gefoltert und ins Meer geworfen.
Über Theodoras Martyrium berichtete Eusebius von Cäsarea in seiner Geschichte der Märtyrer aus Palästina.

Hl. Sandrina
* Sulmona in Italien
† 2. April 1458
Klostergründerin
Sandrina gründete in Foligno ein Klarissenkloster.

Hl. Thetwif
† um 1000
Einsiedlerin, Äbtissin in Minden
Thetwif lebte um 993 als Inklusin auf dem nach Sachsenherzog Wittekind benannten Berg bei Minden - möglicherweise war sie Bewohnerin der 1996 dort wieder entdeckten Kreuzkirche aus dem 10. Jahrhundert. Thetwif begründete die Heiligkeit des Orts. Sie leitete dann das aus ihrer Einsiedelei hervorgegangene, von Bischof Milo von Minden gegründete Kloster, das erstes Frauenkloster Westfalens nach der Regel der Benediktiner, das um 1000 in die Stadt verlegt wurde.

Hl. Wilhelm (Vilmos) Apor
* 1892, Sighişoara in Rumänien
† 1945
Bischof von Győr, Märtyrer
* 29. Februar 1892 in Sighişoara in Rumänien
† 2. April 1945 in Győr in Ungarn
Vilmos war das siebte Kind des Barons Gabor Apor und der Komtess Fidelia Pálffy. Sein Vater war Leutnant, er starb, als Vilmos 6 Jahre alt war. Seine Mutter legte Wert auf die religiöse Erziehung ihrer Kinder, Vilmos besuchte das Jesuitenkollegium Kalksburg in Wien und das Jesuitengymnasium in Kalocsa im Komitat Bács-Kiskun. 1910 trat der ins Priesterseminar der Diözese Győr ein und ging zum Theologiestudium nach Innsbruck. 1915 wurde er in Nagyvárad - dem heutigen Oradea - zum Priester geweiht.
Anfang 1917 wirkte Vilmos als Militärkaplan in Siebenbürgen, an Fronten des 1. Weltkrieges, schließlich in Ostungarn. Im Mai 1917 wurde er Präfekt und Dogmatiklehrer im Seminar von Nagyvárad / Oradea, 1919 Pfarrer in Gyula an der Grenze zu Rumänien. Bei Königin Marie von Sachsen-Coburg-Gotha in Bukarest erreichte er die Freilassung gefangener ungarischer Offiziere, die in Folge des Krieges verarmte Bevölkerung und die Flüchtling erhielten seine Hilfe. Ab 1920 gab er die Monatszeitschrift Der katholische Kirchenkorrespondent von Gyula heraus. Er war Mitglied des Stadtrates und ab 1936 aktiv im katholischen nationalen Jungbauernrat; Gyula wurde bald ein Zentrum dieser Bewegung. 1941 wurde Apor - kurz nach seiner Ernennung zum Bischof von Győr - Ehrenbürger der Stadt Gyula. 1943 wurde er Vizepräsident der Katholischen Volksallianz, einer Vereinigung konservativer katholischer Politiker.
Zum Schutz getaufter Juden vor den 1939 erlassenen antijüdischen Gesetzen der ungarischen Regierung unter Miklós Horthy wurde der Verein vom Heiligen Kreuz gegründet, dessen Patron Vilmos Apor ab 1942 war. Als 1943 in Győr ein Getto für Juden errichtet wurde, schrieb er einen Protestbrief an den Innenminister. Als deutsche Truppen im März 1944 Ungarn besetzten, verschlechterte sich die Situation der Juden weiter; Apor schrieb einen Brief an den Primas von Ungarn und unterstützte eine katholisch-protestantische Protestaktion gegen die Misshandlung der Juden. Nach dem Einmarsch der Roten Armee in Ostungarn im Oktober 1944 übernahm eine nationalsozialistische Regierung die Macht im noch nicht besetzten Westen von Ungarn; zusammen mit anderen Bischöfen unterzeichnete Apor einen Apell an die Regierung Westungarn nicht zum Austragungsort für Rückzugsgefechte werden zu lassen. Im März 1945 erreichten die russischen Truppen die Stadt Györ; viele Verfolgte und Flüchtlinge hatten Zuflucht in der bischöflichen Residenz gefunden. Am 30. März wollten russische Soldaten in den Bischofssitz eindringen, Apor und sein Neffe stellte sich ihnen entgegen, sie wurden niedergeschossen, Apor starb an den Folgen der Verletzungen.
Vilmos Apor wurde er in der Karmeliterkirche bestattet, weil die Kathedrale von Győr teilweise zerstört war. Die Überführung in die Ladislaus-Kapelle der Kathedrale wurde von der kommunistischen Regierung erst 1986 erlaubt.
www.heiligenlexikon.de

Johannes Paul II.
* 1920, Wadowice in Polen
† 2005
Papst
* 18. Mai 1920 in Wadowice in Polen
† 2. April 2005 in Rom
Karol Wojtyla wuchs in einem tiefgläubigen Elternhaus auf. Mit neun Jahren verlor er seine Mutter; drei Jahre später starb auch der ältere Bruder Edmund. Um der Deportation zur Zwangsarbeit nach Deutschland zu entgehen, arbeitete er ab 1940 in einem Steinbruch, gleichzeitig studierte er Theologie im Untergrund; sein Leben wurde geprägt von den schrecklichen Erfahrungen der NS-Zeit und später durch die kommunistische Herrschaft führen. Woityla wurde 1946 zum Priester geweiht, er studierte wieder, nun für zwei Jahre in Rom, promovierte 1948 in Rom und im selben Jahr über ein moraltheologisches Thema in Kraków und übernahm dort 1948 seine erste Pfarrstelle. Ab 1953 war er Professor für Moraltheologie, 1958 wurde er zum Bischof von Kraków geweiht 1960 erschien seine Doktorarbeit. 1963 nahm er zeitweise am 2. Vatikanischen Konzil teil, 1964 wurde er zum Erzbischof und 1967 zum Kardinal erhoben.
Als Johannes Paul II. wurde er am 16. Oktober 1978 als erster Pole überhaupt und als erster Nicht-Italiener seit 1523 zum Papst gewählt. Im Mai 1981 wurde er bei einem Attentat auf dem Petersplatz lebensgefährlich verletzt; dem türkischen Attentäter Ali Aga verzieh er später, über die Auftraggeber des Anschlags kursieren bis heute allerlei Spekulationen. 1982 entging er bei einer Wallfahrt in Portugal dem Attentat eines fanatisch-konservativen Katholiken.
Johannes Paul II. unternahm in seiner Amtszeit 103 Auslandsreisen, er reiste 247.613 Kilometer, also mehr als sechs Mal um den Erdball, und besuchte 130 Staaten, davon drei Mal Deutschland in den Jahren 1980, 1987 und 1996; beim letzten Besuch in Deutschland bekannte er, dass das Verhalten der damaligen katholischen Kirche die Reformation mit verursacht habe. Erstmals im Juni 1979 und zum neunten Mal im Jahr 2002 unternahm Johannes Paul II. Reisen in sein Heimatland Polen; zweifellos hat sein Wirken entscheidend dazu beigetragen, die kommunistische Herrschaft in Polen und im gesamten Ostblock zu beenden. Die gewichtige politische Rolle von Johannes Paul II. zeigt sich auch in der Tatsache, dass 1978, zu Beginn seines Pontifikats, der Heilige Stuhl diplomatische Beziehungen mit 85 Ländern hatte, im Jahr 2005 aber zu 174 Ländern.
Nachdem 1998 erstmals durch die katholische Kirche eine Mitschuld von Christen am Holocoust anerkannt wurde, unternahm Johannes Paul II. anlässlich des Heiligen Jahres 2000 eine Reise ins Heilige Land und betete an der Klagemauer in Jerusalem. 2001 besuchte er das orthodoxe Griechenland, in Damaskus in Syrien besuchte er als erster Papst eine Moschee.
Johannes Paul II. gab 14 Enzykliken heraus, darunter 1980 die Sozialenzyklika Dives in Misericordia, Über das göttliche Erbarmen, mit deulicher Kritik am Kapitalismus, 1993 die Moralenzyklika Veritatis Splendor, (Jesus Christus), Das wahre Licht, 1995 Evangelium Vitae, Das Evangelium des Lebens, mit der erneuten Verurteilung jeglicher künstlicher Empfängnisverhütung sowie im Kapitel 56 der Kritik an der Verhängung der Todesstrafe, was Johannes Paul II. auch gerade gegenüber der nordamerikanischen Öffentlichkeit häufig wiederholt hat. 2003 folgte Ecclesia de Eucharistia, Kirche der Eucharistie mit der Bekräftigung des Verbotes, zusammen mit Christen anderer Konfessionen das Abendmahl zu feiern und der Erklärung, es sei Pflicht jedes Katholiken, abweichende Praxis sofort und direkt nach Rom zu melden. Eine dem Vernehmen nach geplante Sozialenzyklika zur Nächstenliebe konnte er nicht mehr verfassen; aber immer wieder hat er deutlich gegen Reichtum und die Mächtigen Stellung genommen; sein Kampf gegen die Sirenengesänge des Marktes war oft grimmiger, als es der gegen den Kommunismus je war.
1994 lehnte Johannes Paul im apostolischen Schreiben Ordinatio Sacerdotalis die Frauenordination für alle Zeiten ab. Auf der Weltbevölkerungskonferenz in Kairo trat der Vatikan als einziger Staat gegen Geburtenkontrolle ein. 1999 wurde Abtreibung - selbst im Falle vorangegangener Vergewaltigung - verurteilt, nach langer Auseinandersetzung musste die deutsche katholische Kirche aus dem staatlich geförderten Beratungssystem für Schwangerschaftskonflikte aussteigen. Im Heiligen Jahr 2000 legt Johannes Paul ein Schuldbekenntnis für Verfehlungen der Kirchenmitglieder in der Geschichte ab. 2003 kritisierte er heftig die Pläne der USA zum Krieg gegen den Irak.
Johannes Paul II. sprach insgesamt 1268 Menschen selig und 483 heilig - das sind mehr Kanonisierungen als in den fast 400 Jahren seit 1588, der Einführung des heute gültigen Verfahrens.  Mit der gleichzeitigen Seligsprechung der Päpste Johannes XXIII. und Pius IX. machte er im Jahr 2000 unmissverständlich klar, dass für ihn die Beschlüsse des 2. Vatikanischen Konzils nur auf der Grundlage der Entscheidungen des 1. Vatikanischen Konzils interpretiert werden dürfen, darunter vor allem auch dessen Aussagen über die Unfehlbarkeit des Papstes.
Seit 2002 verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Johannes Paul II. sichtlich, er stellte aber wiederholt klar, dass er auch im Leiden an seiner Aufgabe festhalte, um damit ein Zeichen zu setzen, und dass ein Amtsverzicht - wie es ihn nur einmal in der Geschichte der Päpste gab durch Papst Cölestin V. - für ihn nicht in Frage komme. Er starb in der Osterwoche 2005, nachdem er am Osterfest den traditionallen Segen nur noch stumm erteilen konnte, an mehrfachem Organversagen; nach Angaben von Kurienkardinal Javier Lozano Barragán, dem Gesundheitsminister des Vatikan, hatte er lebensverlängernde Maßnahmen abgelehnt.
Johannes Paul wurde weltweit - auch von Angehörigen anderer Religionen und Konfessionen - als Jahrhundertpapst, Friedensapostel und glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums gewürdigt. Mit 26 Amtsjahren hat er länger regiert als alle seine Vorgänger mit Ausnahme von Pius IX. - länger auch als Petrus, dem in den traditionellen Listen 25 Amtsjahre zugeschrieben werden. Gewiss war er ein ganz großer Mensch: nicht weil er sich dazu gemacht hat, sondern weil er demütig war.
Wie ein Vermächtnis liest sich Johannes Pauls Botschaft an den Weltjugendtag in Köln, an dem er im August 2005 teilnehmen wollte - zur Jugend hatte er immer einen besonderen Draht und sie zu ihm: Stark ist der Drang, an falsche Mythen des Erfolgs und der Macht zu glauben; es ist gefährlich, verschwommenen Auffassungen des Heiligen anzuhängen, die Gott unter der Gestalt der kosmischen Energie darstellen, oder in anderen Formen, die nicht mit der katholischen Lehre übereinstimmen.
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