Osterliturgie 2026

Am GRÜNDONNERSTAG gedachte Diakon Joachim Podechtl mit uns des letzten gemeinsamen Mahls Jesu mit seinen Jüngern. Musikalisch begleitet von Katharina, Valentina und Magdalena Füreder wurde noch einmal zur Kommunion eingeladen und das Allerheiligste in der Monstranz verehrt. Nach einem letzten kräftigen Klingeln schwiegen die Glocken bis zur Auferstehung. Der Altar wurde abgeräumt, Monstranz, Hostienschalen und der Blumenschmuck in die Gruft getragen.

Am KARFREITAG um 15 Uhr - zur Todesstunde Jesu - versammelten wir uns unter den Klängen der Johannespassion von Heinrich Schütz; um mit Diakon Hans Hagn Jesu Tod zu gedenken. Die liturgische Farbe ist an diesem Tag rot. Der Tabernakel ist leer, am Altar ist das Kreuz erhöht. Die Geschichte von Jesu Leiden und Sterben wurde mit verteilten Rollen vorgetragen. Hans und die Ministrantinnen verehrten Jesus am Kreuz mit Blumen, und während „Heilges Kreuz, hoch verehret“ vom Diakon intoniert und von allen gesungen wurde, konnten alle Mitfeiernden ebenfalls mitgebrachte Blumen vor dem Kreuz zur Verehrung darbringen.

Die Feier der OSTERNACHT begann auch heuer mit der Lichtfeier am neuen Friedhof. Das Osterfeuer wurde von den Diakonen Wolfgang Froschauer und Hans Hagn gesegnet und die neue Osterkerze am Feuer entzündet - als Symbol für Christus, das Licht, das die Dunkelheit vertreibt.

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Die Lumen Christi-Rufe beim Einzug in die dunkle Kirche, die Erhellung des Kirchenraumes durch Weitergabe des Lichts der Osterkerze an die Mitfeiernden, die eindrucksvollen Lesungen, das Evangelium von der Auferstehung des Herrn, die Weihe des Taufwassers sowie die Erneuerung des Taufversprechens - alle diese liturgischen Elemente trugen eindrucksvoll dazu bei, um den Sieg Jesu über den Tod auch für uns heute zu verdeutlichen.
Die Glocken läuteten erstmals wieder seit Gründonnerstag und das Halleluja wurde gesungen - begleitet von Elisabeth Weiß an der Orgel.

Mit Pfarrer Klaus Dopler und Diakon Joachim Podechtl feierten wir den OSTERSONNTAG. Christian Kurz sorgte für prächtige Orgelklänge.
Die schöne und dramatische Perikope von der Auffindung des leeren Grabes durch Maria aus Magdala, erzählt im Johannes-Evangelium, kommt jedes Jahr zum Vortrag. In der Predigt hob Klaus Dopler im Besonderen die Tatsache hervor, dass zuerst Frauen den Weg zum Grab gewagt hatten, in ihrer Sorge um die würdige Bestattung ihres Freundes Jesus. Und die Frau Maria von Magdala war auch der erste Mensch, der den Auferstandenen sah und erkannte. Das sei ungewöhnlich und bemerkenswert für die Zeit damals und zeigt die Wichtigkeit und Gleichwertigkeit beider Geschlechter in Jesu Augen, so Pfarrer Klaus Dopler.
Nach der Speisensegnung und Austeilung der geweihten Ostereier an die Feiergemeinde konnte ein sonniger Ostersonntag begangen werden.

Am OSTERMONTAG fand auch heuer die vom FaGoDi-Team gemeinsam mit der Pfarrgemeinde Alkoven organisierte Emmaus-Wanderung beider Pfarrgemeinden zur Filialkirche St. Anna statt. Die Stationen am Weg, die Wort-Gottes-Feier in der Annaberg-Kirche und die anschließenden Agape bildeten einen sehr schönen Abschluss des Osterfestes.
Link zum Artikel Emmausgang 2026 mit vielen schönen Fotos.
Maria Resch
Seelsorgeteam - Leitung Liturgie