Palmsonntag - ein Fest der Freude
270 Palmbuschen waren es heuer, die von sehr fleißigen Händen am 25. und 26. März im Pfarrheim gebunden wurden. Am 27. März lernten auch die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern diese schöne Tradition kennen. Es entstanden tolle und ganz individuelle Exemplare, auf die die Kids sichtlich stolz waren (siehe Fotos in der Galerie).

Auch die Minis durften ihren eigenen Palmbuschen binden und damit - gemeinsam mit Pastoralvorstand Wolfgang Froschauer und Diakon Johann Hagn - am Palmsonntag in die Pfarrkirche einziehen.
Als Zeichen, dass wir uns zu Jesus bekennen, wurden zu Beginn der Feier die Palmzweige von Wolfgang und Hans gesegnet: "Mit ihnen folgen wir Jesus, unseren Herrn und König des Friedens. Das frische Grün und die Buntheit der Palmbuschen sind ein Symbol der Hoffnung, dass am Ende alles gut werden wird."

Nachdem die Liturgie witterungsbedingt nicht am neuen Friedhof beginnen konnte und damit auch die feierliche Palmprozession rund um die Kirche wegfiel, winkten und wedelten viele Kinder und Erwachsene mit ihrem Palmbuschen bei dem Lied "Singt dem König Freudenpsalmen“.
In seinen Gedanken zum Palmsonntag stellte Wolfgang Froschauer die Begeisterung und die Freude über den Einzug Jesu in Jerusalem ins Zentrum.
"Wir wissen aber, dass der Jubel und die Begeisterung damals nicht gehalten hat. Ich denke, wir sind da mittendrin in unseren eigenen Lebensgeschichten. Auch bei uns ist es manchmal so, dass die Freude und die Begeisterung für ein Projekt oder eine gemeinsame Sache sich am Ende etwas ausdünnt und das Feuer sozusagen nicht mehr so richtig lodert." Das gilt laut Wolfgang auch für unsere Beziehungen, für unsere Vereine und Gemeinschaften. Wir sollten uns immer wieder bemühen, damit die Freude und Begeisterung - auch über das Geschenk des Glaubens und über Jesus von Nazareth - nicht ausdünnt, sondern lebendig bleibt. Und dazu ist der Palmsonntag da, dass wir uns gemeinsam freuen!
Neben dem Singen des Vater Unser, gemeinsam mit Kindern im Altarraum, spendeten Wolfgang Froschauer und Hans Hagn am Ende des Gottesdienstes den Segen. Wolfgang sprach seinen Dank für das Mitfeiern aus, womit auch ein sehr wertvolles Stückchen christliche Kultur, die unser Leben so sehr prägt, hoch- und in Ehren gehalten wird.