26. Mai: #sicher sein
Brennpunkt Afghanistan:
2/3 der Mädchen in Afghanistan wird der Schulbesuch verwehrt.
Bei bewaffneten Konflikten wurden im Jahr 2017 3.400 Menschen getötet, mehr als 7.000 Personen wurden verletzt.
1,8 Mio Menschen leben in Afghanistan als Binnenvertriebene.
(Quelle: UNHCR, Dr. Christoph Pinter, 18.5.2018)
Afghanistan ist nicht sicher!
Es herrscht Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) für das ganze Land! Vor allen Reisen wird gewarnt. „Im ganzen Land besteht das Risiko von gewalttätigen Auseinandersetzungen, Raketeneinschlägen, Minen, Terroranschlägen und kriminellen Übergriffen einschließlich Entführungen, Vergewaltigungen und bewaffneter Raubüberfälle. Den in Afghanistan lebenden Auslandsösterreichern ... wird dringend angeraten das Land zu verlassen.“ (Stand: Mai 2018)
Mit einer Plakataktion in St.Georgen/Gusen, Luftenberg und Langenstein weisen am Samstag, 26. Mai, AktivistInnen des Arbeitskreis Flüchtlinge der Pfarre St. Georgen und der Integrationsarbeitskreise der Gemeinden im Pfarrgebiet auf die dramatische Situation in Afghanistan hin. Dort wo niemand hinreisen soll, wo Menschen beinahe täglich Opfer von bewaffneten Konflikten werden, werden Kinder, Familien und Erwachsene mit negativen Asylbescheiden zurück und in den Tod geschickt.
Damit schließen wir uns der österreichweiten Aktion #sichersein von Diakonie, Volkshilfe, SOS Mitmensch, Asylkoordination, amnesty international, Rotes Kreuz u.a. an.
Andrea Wahl, Monika Weilguni, Jakob Foissner