Eindrücke aus vier Jahren Seelsorge im Bereich Flucht/Asyl
In jeder Pfarre in unserem Dekanat suchten Menschen aus den Krisenländern dieser Welt Schutz. Und jede Pfarre hat ihre Türen für sie geöffnet. Für Deutschkurse, für psychische Hilfe, für Besprechungen, für Kirchenasyl oder für Wohnraum.
Aber nicht nur die Pfarren selbst öffneten ihre Türen. Vieles wäre heute katastrophal, wären da nicht die vielen freiwillig engagierten Männer und Frauen: Menschen, die mehr tun, als sie tun müssen. In den letzten vier Jahren wurden geschätzt 3000 Stunden ehrenamtlicher Deutschunterricht gehalten und für jede erdenkliche Schwierigkeit eine Lösung gesucht. Nicht alle Probleme konnten gelöst werden, aber dafür sind viele neue Freundschaften gewachsen
und etwa 120 Menschen haben in unserer Region eine neue, sichere Heimat gefunden.
Jetzt am Ende der vier Jahre bin ich dankbar dafür, Teil dieser Bewegung zu sein und stolz, in kleinen und großen Projekten einen Unterschied für Menschen gemacht zu haben. Danke für all diese Eindrücke. Sie haben auch in meinem Leben einen Unterschied gemacht.
Jakob Foissner
Pastoralassistent im Bereich Flucht/Asyl