Emmausgang am Ostermontag von St. Georgen nach Reichersberg 10.04.2023
Mittlerweile schon zur Tradition geworden ist der gemeinsame Emmausgang der Pfarren Weilbach, Senftenbach, St. Georgen, Obernberg, Mörschwang und Kirchdorf, eingeladen sind aber auch alle anderen Pfarren im Dekanat.
In seiner Predigt zog Prälat Markus Grasl Parallelen zwischen dem Emmaus-Evangelium und dem Lied „You never walk alone“ von Mathou und ermutigte die Gläubigen mit dem Hinweis, dass über jeder noch so dicker Nebelschicht im Leben immer die Sonne scheint.
Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georgen brachen die Pilger:innen aus den verschiedenen Pfarren gleich den Emmausjüngern damals auf. Die Sonne hatte die morgendliche Nebeldecke inzwischen durchbrochen. Der Weg führte über Röfl, Krautsdorf, Schalchham und Pfaffing ins Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg. Bei den zahlreichen Kapellen und Wegkreuzen lud PasAss. Patrizia Wohlmacher zu kurzen Impulsen und zum Innehalten ein. Es wurde auch miteinander eiergepeckt. Ostereier sind ein Symbol für die Auferstehung. Jesus Christus hat das Grab durchbrochen, so wie ein Küken die Eischale durchbricht und als neues Leben hervorkommt.
So wie die Emmausjünger damals nach der Erreichung ihres Ziels einkehrten, blieben auch die Besucher:innen des Emmausgangs noch zusammen und genossen das gemeinsame Mittagessen im Stiftsbräustüberl.
Unerhörtem die Bahn brechen – Pontifikalamt am Ostersonntag / 09.04.2023
Das Osterhochamt zelebrierte traditionell der Propst, der in seiner Predigt auf den weggenommenen Stein und die Leere des Grabes verwies. Beides würde einer unerhörten Wirklichkeit Raum schaffen, denn „wir hören jetzt nicht das, was wir erwartet hätten“.
Der Auferstandene schicke uns in den Alltag, „um dort nicht das zu Erwartende breit zu schlagen, also den Tod, das geschürte Misstrauen, die Feindseligkeit, …, sondern um Unerhörtem die Bahn zu brechen, nämlich der Auferstehung, der Freude, des neugewonnenen Vertrauens und der unverhofften Zuwendung“.
Ein herzliches Vergelt´s Gott für die feierliche Liturgie an den Kirchenchor, die MinistrantInnen, für alle Vorbereitung bei H. Andreas und Zeremoniär Vincent, sowie für die kunstvolle Gestaltung der Osterkerze durch Fr. Elisabeth Fischer!