Dienstag 22. Januar 2019
Pfarre Rannariedl

Weihnachten 2018

In jenen Tagen erfasste der globale Egoismus alle Menschen der Erde. 

Dies geschah zum ersten Mal; damals war Donald Trump Präsident der USA, Matteo Salvini Innenminister Italiens, Herbert Kickl Innenminister Österreichs und Viktor Orban Ministerpräsident Ungarns.

Da machten sich viele auf um‚ andern Orts‘ ein Leben in Würde zu leben.
So zog auch Josef von der Stadt Gombe in Nigeria hinauf in Richtung Europäische Union, von der es heißt sie habe die Menschenrechte 
hervorgebracht. Er wollte Unionsbürger werden, mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Als sie in Tripolis waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und nahm ihn mit ins Schlauchboot der Schlepper, weil es keinen legalen Einreiseweg gab.
In jener Gegend des Mittelmeeres lagen Schiffe der Seenotrettung, hielten Nachtwache und warteten auf den nächsten Rettungsfunk.
Da meldete sich das Suchflugzeug „Moonbird“: Die Crew war sehr aufgeregt, der Funkspruch war aber klar und unmissverständlich: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch der Retter geboren; er ist der Messias. Und das soll euch zur Orientierung dienen: Ihr werdet 16 Meilen südsüdost ein Schlauchboot treibend mit einem Kind finden, das in Windeln gewickelt im Arm seiner Mutter schläft.


Und plötzlich verspürte die Crew eine besondere Kraft, die durch ihre Reihen ging, sie packten an und ihnen stand sonnenklar vor Augen: Wer dieses Kind rettet, rettet die ganze Welt.

Wer dieses kleine ohnmächtige Kind rettet, nimmt Gott bei sich auf! Denn die größere Ehre Gottes ist der Arme, der lebt! Verherrlicht sei Gott im Mensch, der leben kann!
Als der Funkspruch zu Ende war und die „Moonbird“ abdrehte, um das Meer weiter abzusuchen, sagte die Crew der Seawatch zueinander: Los, lasst uns tun, was uns gesagt wurde.
So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind auf Marias Arm im Schlauchboot treibend.
Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen an der Rettung dieses Kindes aufgegangen war.
Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Seenotretter.

Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.“


Dir liebe Leserin/lieber Leser ist  klar geworden: Diese Geschichte stimmt nicht. Sie ist erfunden.
Sie ist tatsächlich erfunden.
Es gibt momentan keine Seenotrettungsboote im Mittelmeer.

 

Emanuel Huemer, Mitglied der Steyler Missionare SVD

 

 

 

 

Pfarrblatt Jänner 2019

Herzliches Grüß Gott in der Pfarre Rannariedl

 

Als Seelsorger sind für Sie da: Hr. Markus Rubasch als Pfarrmoderator und Franz Schlagitweit als Pfarrassistent.

 

Herr Markus steht nach den Sonntagsgottesdiensten für Ihre Anliegen zur Verfügung. Diakon Schlagitweit ist jeweils Freitag von 8.00 bis 11.00 in der Pfarrkanzlei und in dringenden Fällen jederzeit privat erreichbar.

 

Unsere Pfarre wird von zwölf Dörfern der Gemeinde Neustift i.Mk gebildet und trägt den Namen der alten Burg Rannariedl an der Donau, wo auch der ursprüngliche Pfarrsitz gewesen ist. Das Zentrum der Pfarre mit der Pfarrkirche liegt heute im Ort Pühret.

 

 

Kontaktpersonen der Pfarre
KonsR Mag. Markus Rubasch
KonsR Mag. Markus Rubasch
Pfarrmoderator
KonsR Mag. Franz Schlagitweit
KonsR Mag. Franz Schlagitweit
Ständiger Diakon
 Erich Pumberger
Erich Pumberger
1. Pfarrgemeinderatsobmann
Pfarre Rannariedl
4143 Neustift im Mühlkreis
Pühret 12
Telefon: 07284/8373
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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