Glaube hat Zukunft! Was uns die Weltkirche lehrt.
Pater Wallner ging zunächst auf die Situation der katholischen Kirche in Österreich ein, und führte den Istzustand auf eine gewisse Identitätskrise zurück, wobei dabei Kirche auf einige wenige Baustellen (Zölibat, Frauen in kirchlichen Ämtern) reduziert wird und der reiche Schatz und damit auch die Freude an unserem Glauben vielfach aus den Augen bzw. aus dem Herzen verloren gegangen ist.
Pater Wallner wünscht sich von der Kirche in Österreich ein neues, von Freude und Fröhlichkeit geprägtes Selbstbewusstsein.
Im zweiten Teil seines Vortrages ging Pater Wallner auf die Situation der Weltkirche ein, in die er durch seine Funktion als Leiter von Missio-Österreich einen guten Einblick bekommen hat. Dabei erlebt er die Kirche durchaus auch als junge, dynamische und von Freude, Hoffnung und Zuversicht geprägte Gemeinschaft, die weltweit betrachtet, stark im Wachsen ist.
Mit folgenden drei Grundsätzen erhofft sich Pater Wallner auch für die Kirche in Österreich bzw. in Europa eine Trendumkehr:
- Ein neues Selbstbewusstsein durch Gottes Liebe! Kein „Ja – aber …!“ sondern „Ja – UND….!“
- Werbung nach dem Motto „Wer nicht wirbt, der stirbt!“. Das beginnt schon im ganz Kleinen, beispielsweise wie wir über die Kirche bzw. unseren Glauben reden.
- Die Jugend erreichen. Ihnen gehört die Zukunft, und damit auch die Kirche. Es gibt auch in Österreich viele Angebote, die auch gut genützt werden, aber Vielen leider oft nicht bekannt sind. Beispielsweise werden im Stift Heiligenkreuz Kraftsporttage oder eine regelmäßige Jugendvigil mit ca. 300 Jugendlichen angeboten, oder der Treffpunkt Benedikt im Stift Kremsmünster jeden ersten Samstag im Monat oder die Loretto-Gemeinschaft oder die Gemeinschaft KISI (näheres dazu jeweils im Internet).
Dr. Franz und Margit Gruber
(KBW Ottnang)