Lange Nacht der BibliOÖtheken
Neben den Mitarbeitern unserer Bibliothek hatten wir auch 2 Helfer, die uns bei dieser Veranstaltung unterstützten. Gespielt wurde mit Begeisterung, sodass nach geplanten 90 Minuten das Aufhören schwer fiel.
Parallel dazu stand die Bibliothek zum Schmökern zur Verfügung, was auch genützt wurde.
Um 19 Uhr begann die Hauptveranstaltung „Gehirn bleib bei mir! Ohne Weh und Ach bis … 110?“. Dazu konnte der Bibliotheksleiter neben ca. 40 Gästen auch den Vertreter der Träger unserer Bibliothek KR Mag. Konrad Enzenhofer begrüßen.
Frau Mechthild Amstler, eine Autorin aus Braunau/Wolfsegg erzählte über ihren Weg, wie zum Schreiben kam und stellte einige Ausschnitte aus ihren Büchern „Ich kann wieder fliegen – Die Selbstheilkräfte“, „Ohne Weh uns Ach von 65 … bis 110“ und „Gehirn bleib bei mir“ vor.
Nach jedem Thema gab es eine musikalische Brücke, gestaltet von Hannes Harringer – einem Organisten aus Ampflwang – mit Instrumentalstücken oder einem gemeinsamen Lied, das zum Thema passte. Gerade diese Musikstücke waren eine große Bereicherung und sorgten dafür, dass bei den Besuchern die Aufmerksamkeit bis zum Schluss erhalten blieb. Mit ehrlichem Applaus wurden seine gefühlvollen Darbietungen gewürdigt.
Die Zeit verging wie im Flug, sodass nach 2 Stunden das Programm beendet wurde, obwohl noch Themen vorhanden gewesen wären.
Im Anschluss konnten Besucher noch Bücher von der Autorin zu einem ermäßigten Preis erwerben, was auch sehr gut genützt wurde. Für alle Besucher hatte Frau Amstler noch eine Handreichung mit wichtigen Übungen und Texten zum Nachdenken vorbereitet.
Manche Besucher nützten noch das Angebot an Kuchen und Getränken und blieben zum gemütlichen Austausch im Pfarrzentrum. Hier waren auch einige neue Medien und Zeitschriften ausgestellt, die das Interesse von Besuchern am Angebot unserer Bibliothek weckten.
Die freiwilligen Spenden kommen zu je einem Drittel der Autorin, dem Künstler am Klavier und der Bibliothek zugute. Von der Autorin bekam die Bibliothek noch 6 Bücher mit weiterführender Literatur zu ihrem Thema.
Sehr erfreulich waren die positiven Rückmeldungen von manchen Gästen und die Erfahrung, wie sie die Ratschläge von Frau Amstel bereits verinnerlicht hatten. Es besteht die Hoffnung, dass diese Ratschläge bei vielen Besuchern ihre Gesundheit und Lebensqualität positiv beeinflussen.
Durch ihre Bücher werden diese, auch über unsere Bibliothek, vielen Menschen zugänglich und damit auch in der Zukunft wirksam, auch wenn die Autorin selber keine solche Veranstaltungen mehr plant.
Die Bibliothek blieb noch bis 22 Uhr geöffnet. Besonders beachtenswert war der tatkräftige Einsatz von vielen Mitarbeitern unserer Bibliothek, von ehemaligen Mitarbeitern und Helfern. Das Katholische Bildungswerk war sehr hilfreich bei der Tontechnik und beim Bühnenaufbau.
Zurück blieb die dankbare Erinnerung an fröhliche Stunden, nette Begegnungen, interessante Anregungen und ein Blick in eine Zukunft, der man mit Zuversicht entgegen gehen kann.
Stefan Pühringer, Bibliotheksleiter