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Wille Gottes

06.02.2021

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Dieser Wille ist uns freilich immer zu groß, aber ist unsere Aufgabe, dass wir ein Leben lang in diesen Willen hineinkommen, dass wir jeden Tag aufs Neue versuchen heraus zu finden, wo der Herr uns haben will.

Schriftstellen:

Lesung aus dem Brief des Paulus an die Hebräer 13,15-17.20-21.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 6,30-34.

 

Vier Wochen hat uns der Hebräerbrief begleitet. Begonnen hat er mit dem sprechenden Gott. Heute endet er mit einem Wunsch. Der Mensch soll in allem den Willen Gottes tun. Es geht darum den Willen Gottes bedingungslos zu erfüllen. Dieser Wille ist uns freilich immer zu groß, aber ist unsere Aufgabe, dass wir ein Leben lang in diesen Willen hineinkommen, dass wir jeden Tag aufs Neue versuchen heraus zu finden, wo der Herr uns haben will. Es gibt meine menschlichen Bedürfnisse. Sie müssen so geordnet werden, dass sie Gott entsprechen. Da lädt auch uns Jesus heute ein, wie die Jünger im Evangelium, dass wir uns Zeit nehmen zum persönlichen Rückzug. Auch wir sollten den Kairos, den rechten Augenblick nicht versäumen. Wir feiern heute ein Märtyrergedenken, das unsern Blick für ein weltkirchliches Denken weiten möchte. Paul Miki (1565-1597), ein junger Japaner und Jesuit wirkte missionarisch in seiner Heimat. Viele Menschen schlossen sich damals dem Christentum in Japan an. Ab 1587 begannen Christenverfolgungen in Japan, denen Paul Miki am 6. Februar 1597 mit 25 Gefährten zum Opfer fiel. Sie wurden gekreuzigt. Bereits ans Kreuz genagelt bekannten sie singend und predigend ihren Glauben. Im Jahr 1862 wurden sie heiliggesprochen. Paul Miki und seine Gefährten, sowie die Gottesmutter Maria, die Königin der Märtyrer mögen uns helfen herauszufinden, was der Wille Gottes für unser Leben ist.

 

Pfarrer Mag. Maximilian Pühringer, O.Praem.

 

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